Starker Auftakt zum 19. INTERSKI Kongress in St. Anton am Arlberg

Zwei hochkarätige Vorträge umrissen ein wichtiges Kernthema des diesjährigen Kongresses: Schneesport ist ein einzigartiges Naturerlebnis für Menschen jeder Altersgruppe und hat Potenzial für die Zukunft.

„Schnee ist das Jahrhundertglück, das Gold der Berge, aber ohne Emotion funktioniert weder der Schneesport noch der Wintertourismus“, lautete das Resümee des Vortrags von Prof. Mag. Hubert J. Siller, Leiter der touristischen Studiengänge am Management Center Innsbruck. Siller präsentierte bei der Auftaktveranstaltung zum 19. INTERSKI Kongress in St. Anton am Arlberg seine Thesen zur Zukunft von Schneesport und Wintertourismus. Unter dem provokanten Titel „Eine Symbiose ohne Zukunft?“ skizzierte er die großen Herausforderungen, die auf Wintersport-Destinationen in aller Welt zukommen. Zum einen müsse sich der Schneesport auf extremere Wetterereignisse einstellen, was sich auf Planung, Organisation und Logistik auswirkt. Zum zweiten sieht Siller eine stark rückläufige Winter-Affinität quer durch alle Zielgruppen, was die Rahmenbedingungen für den Schneesport erschwert. „Hier sind Emotion und neue Produkte gefragt“, so Siller, „und wir brauchen ein emotionales und vor allem bequemes Produkt, mit dem wir vor allem auch Frauen sowie die ältere Generation ansprechen können.“ Zum dritten wird die Frage der Erreichbarkeit, der Lenkung der Verkehrsströme für den Erfolg von Wintersportdestinationen immer wichtiger.

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