Erfolgreiche Halbzeitbilanz für das Tirol-Cycling-Team

Das Tiroler Radpeloton startet heute zu seiner 5. Etappe, die von Deutschland über Luxemburg nach Belgien führt. Die Hälfte der Strecke nach London ist bereits geschafft und die Stimmung, dank der herzlichen Unterstützung entlang der Route, bestens. Auch das Medieninteresse an der Charity-Radtour der Tiroler ist enorm, schließlich fungieren zahlreiche Radsportstars unterwegs als Unterstützer. So empfing der ehemalige Weltmeister und Vuelta-Sieger Rudi Altig das Tirol-Cycling-Team als es am Sonntagabend in Deutschlands Radstadt Nummer eins, St. Wendel, Station machte. Für die finale Etappe Brüssel-London hat sich Belgiens Radlegende Eddy Merckx als Tempomacher angesagt.


Hoher Besuch für das Tirol-Cycling-Team am Etappenzielort St. Wendel in Deutschland. Radlegende Rudi Altig reiste eigens an, um dem Tiroler Radpeloton seine Aufwartung zu machen, der Sonntagsabend im Saarland Station machte. Das prominente Team rund um Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter hat mit 600 absolvierten Kilometern rund die Hälfte der Strecke Innsbruck-London geschafft. Zur Halbzeit gab es daher wertvolle Expertentipps von Profi Altig. So riet der erklärte Tirol-Fan und Kitzbühel-Stammgast sehr zur Enttäuschung mancher Mitradelnder, dringend von allzu vielen Cappuccino-Pausen ab. Weil sich nach hunderten Kilometern im Sattel erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar machen, empfahl Altig, insgesamt weniger Pausen einzulegen aber zwischendurch einen Gang herunterzuschalten und 20-30 Minuten sehr langsam zu fahren, damit sich der Körper erholen kann.

Großes Medien- und Publikumsinteresse an der Charity-Aktion

Die sportliche Charity-Tour der Tiroler, die per Fahrrad von Innsbruck zu den Olympischen Sommerspielen 2012 nach London reisen, sorgt allerorts für großes Aufsehen. Das kommt dem Spendenaufkommen zu Gute. Unterwegs sammeln die Tiroler Rad-Botschafter, darunter die Olympiasieger Stephan Eberharter, Leonhard Stock und David Kreiner sowie Tirols Landeshauptmannstellvertreter Hannes Gschwentner, Spenden für die britische Wohltätigkeitsorganisation „Disability Snowsport UK“ (www.disabilitysnowsport.org.uk), die Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung zum Wintersport führt. Zu diesem Zweck wurde eine eigene Spenden-Homepage eingerichtet: http://www.thealpsoflondon.tirol.at/charity . Die Idee kommt sogar derart gut an, dass Passanten entlang der Strecke immer wieder spontan Spenden an die Radler übergeben, die diese sammeln und nach London mitbringen.

Von Deutschland über Luxemburg nach Belgien

Die 5. Etappe führt das Tirol-Cycling-Team am Montag von Deutschland über Luxemburg nach Belgien. Und auch dort wird das Radpeloton aus den Alpen bereits mit großer Vorfreude erwartet. So hat sich für die finale Etappe von Brüssel nach London ein ganz besonderer Mitfahrer angesagt: der – laut Fachpresse – beste Radfahrer aller Zeiten, Eddie Merckx. Zuvor wird das Tiroler Team in Belgein bereits vom zweifachen Straßen-Weltmeister Freddy Maertens empfangen, der für den Endspurt einige Geheimtipps parat hält.

Ankunft und Scheckübergabe in London

Die Tiroler Radtour von Innsbruck/Tirol nach London/England bringt schlussendlich auch zwei Destinationen mit beachtlicher olympischer Tradition zusammen. Schließlich verbindet diese Fernfahrt die beiden bislang einzigen Städte weltweit, in denen bereits drei Mal das Olympische Feuer entzündet wurde: Innsbruck (mit den Youth Olympic Games im Jänner 2012) und ab 27. Juli 2012 auch London. Einen feierlichen Höhepunkt der Tour bildet die Scheckübergabe der gesammelten Spenden an die Organisation „Disability Snowsport UK“ am „Tirol Travel Day“ im Austria House Tirol in London am Tower Hill.

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