Große Resonanz fand die Jane Goodall Gala im Kitzbühel Country Club

Auf Initiative von Kitzbühel Country Initiator Richard Hauser beehrte die weltweit bekannte Schimpansenforscherin, Dr. Jane Goodall, 3 Tage lang das Tiroler Unterland. Goodall, die von der Fachzeitschrift „New Scientist“ zu den zehn bedeutendsten Wissenschaftlerinnen aller Zeiten gewählt wurde, ist UN-Friedensbotschafterin und gilt als eine der faszinierendsten Persönlichkeiten unserer Zeit. In einem Festzelt direkt vor dem derzeit in Reith bei Kitzbühel entstehenden Kitzbühel Country Club organisierte Hauser zu Ehren von Goodall eine Benefizgala mit zahlreichen prominenten Festgästen, darunter auch der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler. Am Ende des Abends konnte Hauser – dank der gelungenen Versteigerungen sowie der zahlreichen Spenden – einen Scheck über € 70.000,- an das Jane Goodall Institut-Austria überreichen.

Mit der Gala im Zeichen von Mensch, Tier und Natur rückt Hauser die gemeinsamen Anliegen öffentlichkeitswirksam ins Rampenlicht und zeigt sich mit Goodall einig: „Jeder von uns kann etwas verändern. Jeden Tag können wir aufs Neue entscheiden, welchen Einfluss wir auf unsere Welt ausüben möchten.“

Eine Kooperation im Zeichen der Nachhaltigkeit

Kern und Antriebsfeder dieser langfristig angelegten Partnerschaft zwischen dem Kitzbühel Country Club und dem Jane Goodall Institut-Austria ist die inhaltliche Übereinstimmung der Förderung einer lebenswerten Umwelt für uns alle. Schimpansenforscherin und UN-Friedensbotschafterin Dr. Jane Goodall und ihre 28 Institute auf der ganzen Welt setzen dies mit Projekten für Mensch, Tier und Natur im Sinne eines ganzheitlichen Artenschutzes erfolgreich um. Im Fokus stehen dabei stets Hilfe zur Selbsthilfe und Regionalität.

Richard Hauser, Gründer des Kitzbühel Country Club, ist sich der regionalen Schönheit und Besonderheit seiner Heimat bewusst und knüpft daran an. Sein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit spiegelt sich im gestaltungsphilosophischen Konzept des KCC wider: architektonisch steht der Club im Zeichen der Rückbesinnung zu neuer Bescheidenheit und Klarheit. Statt Allerwelts-Architektur setzt Hauser auf Tradition, zeitgemäß interpretiert, regionale Baumaterialien und eine eigene Landwirtschaft, die allen Clubmitgliedern zugänglich ist. Alpines trifft auf Urban-Internationales.

Höhepunkt des Gala-Abends im Festzelt vor dem Kitzbühel Country Club war die Rede von Jane Goodall, in der Sie die Welt aus Ihrer Sicht beschrieb.

Einsatz für Artenvielfalt erlebbar machen

„Wir haben die Welt von unseren Kindern nur geborgt. Was man sich ausgeborgt hat, gibt man jedoch zurück. Wir hingegen stehlen“, kritisiert Jane Goodall den Umgang mit natürlichen Ressourcen. Auch für Richard Hauser wirft der Umgang mit der Natur schon längst Fragen auf. Beide stimmen überein, dass Massentourismus und Massenproduktion nicht zu mehr Wohlstand oder Lebensqualität führen.

Gemeinsam wollen sie daher auf die Bedeutung des respektvollen Umgangs mit Mensch, Tier und Umwelt aufmerksam machen. Dazu haben die Partner ein umfangreiches Kooperationsprogramm entwickelt, dass regionales Bewusstsein für den Artenschutz weckt, interaktive Elemente für vernetztes Denken und Umweltbildung beinhaltet und eine Vorzeige-Aktion für Weltbürgerkunde mit der Möglichkeit zur praktischen Tat ist. Und so wie Jane Goodall junge Menschen am Herzen liegen, nimmt sich auch der Kitzbühel Country Club ganz speziell der Kinder an. Daher war für die Partner klar, dass auch mit dem Kinder-und Jugendprogramm „Roots&Shoots“ des JGI-A Initiativen gesetzt werden sollen. Der offizielle Startschuss der auf fünf Jahre angelegten Zusammenarbeit wurde im Rahmen der Benefiz-Gala gesetzt.

Eine Gala im Zeichen von Mensch, Tier und Natur

Richard Hauser und Jane Goodall zeigten sich bei der Gala einig: „Jeder Einzelne von uns kann etwas verändern. Jeden Tag können wir aufs Neue entscheiden welchen Einfluss wir auf unsere Welt ausüben möchten“.

Begeistert von der Persönlichkeit Goodalls aber auch von der Initiative von Richard Hauser zeigten sich an diesem Abend viele bekannte Persönlichkeiten, darunter die Gesangstars James Cottrial und Patrick Lindner, der Oscar-Preisträger, Filmproduzent Quirin Berg („Das Leben der Anderen“), Felix Gottwald, Manfred Baumann sowie Ali Rahimi. Der Reinerlös des Abends kommt einem Aufforstungsprojekt und einem Bildungsprojekt des JGI-A zu Gute.

Eine bessere Zukunft für ein landloses Naturvolk

Das Bildungsprojekt, für das Jane Goodall bei der Gala Spenden sammelt, kommt den Batwa Pygmäen zu Gute. Dieses Naturvolk – insgesamt 6.700 Menschen – wurde mit Waffengewalt aus seiner natürlichen Umgebung vertrieben. Jetzt leben die Menschen als land- und rechtlose Almosenbezieher. Ihre Lebenserwartung liegt bei nur 28 Jahren. Ihr größter Wunsch ist, dass es ihren Kindern einmal besser geht. Das JGI-A schenkt den Menschen durch ein umfangreiches Bildungsprogramm bestehend aus dem Bau einer Schule, einem Wassertank, Nahrungsmitteln, Kleidung und Schuluniformen diese Hoffnung. Mit dem Erlös der Gala soll ein Stück Land erworben werden, dass es den Batwas ermöglicht selbst Landwirtschaft zu betreiben und so langfristig Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Der „Jane Goodall Partnerwald“: Symbol für ein Aufforstungsprojekt

Im Rahmen des Besuchs von Jane Goodall übergab Richard Hauser auch einen Partnerwald. Der Jane Goodall Partnerwald – ein 1 Hektar großer und 10 Jahre alter Jungwald aus Fichten, Tannen, Ahorn, Buchen und Zirben am Oberegg in Reith – wurde von Richard Hauser zur Verfügung gestellt. Der Wald, für den Felix Gottwald die Patenschaft übernommen hat, soll den Einsatz für Artenvielfalt erlebbar machen – in Österreich und Afrika. Als Partnerwald mit „Blick nach Uganda“ verweist er auf ein Aufforstungsprojekt des JGI-A in Hoima/Uganda. Nur durch Spendengelder – wie Jane Goodall beim Besuch des Partnerwaldes am Vormittag des 31.8. verdeutlichte – können in Uganda in den nächsten Jahren rund 400.000 Bäume gepflanzt werden.

Das Aufforstungsprojekt ist gleichzeitig Hoffnungsträger für Mensch und Tier: Eine Community von rund 10.000 Menschen ist in das Projekt eingebunden und erhält durch Bildungsprogramme, Gesundheitsinitiativen und Entwicklungshilfe eine Zukunftsperspektive. Ein Rettungsanker ist der „Waldkorridor“ auch für zahlreiche vom Aussterben bedrohten Tiere, darunter die Schimpansen: Nur wenn durch die Pflanzungen einzelne Waldinseln wieder miteinander verbunden werden, können unsere nächsten Verwandten langfristig überleben. Werden keine Maßnahmen gesetzt, gibt es in 12,5 Jahren keine freilebenden Schimpansen mehr.

Ein „Österreichwald“ für eine Hand voll Euro

Während der Jane Goodall Partnerwald am Oberegg vor allem Symbolkraft hat und mit einem Lehrpfad der alle Sinne anspricht zur Tat einlädt, geht der KCC bereits einen Schritt weiter: Jedes Neumitglied sponsert eine Baumpatenschaft für das Aufforstungsprojekt des JGI-A. Mit nur 6 Euro unterstützt jede/r BaumpatIn den Ankauf von Samen, die Aufzucht und Pflege der Setzlinge, die Aufforstung sowie faire Löhne für ArbeiterInnen und Bildung für Kinder. Langfristig soll so in Uganda ein „Österreichwald“ entstehen.

Eine umfangreiche Partnerschaft

Die Gala, der Jane Goodall Partnerwald und die Baumpatenschaften sind Teile eines umfangreichen Kooperationsprogramms von KCC und JGI-A. Auch in Zukunft plant Richard Hauser die Projekte von Jane Goodall mit Charity-Events zu unterstützen. Zudem werden die Partner exklusive Reisen nach Uganda und Tansania auf den Spuren Jane Goodalls anbieten, den „Gombe Grand Cru“ einen exklusiven, fair produzierten Kaffee von Dallmayr im KCC ausschenken und jedem Kind nach dem Besuch im KCC das Kinderbuch „Jane’s Traum – vom Dschungel und den Tieren“ überreichen. Die gesammten Spenden fließen in die Projekte des JGI-A und in Jane Goodalls Kinder- und Jugendprogramm „Roots & Shoots“.

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