Kitzbühel feierte Maria Höfl-Riesch im TirolBerg

Zur Halbzeit der alpinen Ski-WM in Schladming lud Kitzbühel, die legendärste Sportstadt der Alpen, zu unvergesslichen Stunden in den TirolBerg. Stehende Ovationen gab es für die deutsche Skirennläufern Maria Höfl-Riesch, die Kitzbühel zu ihrer Wahlheimat erkoren hat und bei der WM bisher Gold in der Super-Kombi und Bronze in der Abfahrt geholt hat. Viel Applaus gab es aber auch für die Wintersportdestination Kitzbühel, die heuer von skiresort.de zum besten Skigebiet gewählt wurde.

Höhepunkt der Kitzbühel Night war der Einzug von Doppel-Olympiasiegerin und nunmehrigen Doppel-Weltmeisterin Maria Höfl-Riesch, die tagsüber auf der selektiven Abfahrt zu Bronze gerast war. Gefeiert wurde sie von Prominenz aus Tourismus, Wirtschaft und Politik sowie von Olympiasiegern und Ski-Weltmeistern der letzten Jahrzehnte.

Höfl-Riesch: Liebeserklärung an Kitzbühel

In Gold und Bronze glänzte schon der Auftakt des Abends. Bereits kurz nach 20 Uhr beehrte Maria Höfl-Riesch den TirolBerg, um neben ihrer an diesem Tag eroberten Bronzemedaille in der Abfahrt auch ihre Goldmedaille in der Super-Kombi zu feiern. Ihr Auftritt war mehr als ein Höflichkeitsbesuch, denn Höfl-Riesch ist mit Kitzbühel nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch privat eng verbunden. „Kitzbühel ist eine tolle Region, ich lebe sehr gerne dort.“ Auch bei der WM in Schladming dürfe ihre Wahlheimat nicht fehlen, „denn die Streif ist legendär, bewegt Massen und ist wichtig für den gesamten Wintersport.“

Signe Reisch, Obfrau von Kitzbühel Tourismus, freute sich an diesem Festabend für Höfl-Riesch: „Wir gratulieren ihr ganz herzlich. Nachdem Maria viel Zeit bei uns verbringt, leben wir natürlich sehr mit!“ Und Josef Burger, Aufsichtsratsvorsitzender von Kitzbühel Tourismus, ergänzte: „Maria Höfl-Riesch fühlt sich in Kitzbühel sehr wohl, das macht uns stolz.“

Ihre aktuellen WM-Triumphe bezeichnete Höfl-Riesch als „unerwartet“, denn in der bisherigen Saison sei es noch nicht so perfekt gelaufen. „Dass nun ausgerechnet zur WM in Schladming die Form zurückkommt, ist natürlich super.“ Für Österreich sei das bisherige Abschneiden natürlich „heftig“, weil nirgendwo sonst die Skibegeisterung so groß sei. „Ich wünsche den Österreichern daher eine zweite WM-Woche mit mehr Glück“, so Höfl-Riesch.

Launige Streiflichter zum härtesten Rennen der Welt

Von der schweren WM-Abfahrt auf der Planai zur „Streif“ war es auch bei einem Legenden-Talk nur ein Wimpernschlag. Bekannte Skilegenden von damals und heute erzählten dabei ihre persönlichen „Streif-Lichter“ rund um das härteste und spektakulärste Skirennen der Welt. Unter dem Titel „Mythos Streif, Mythos Hahnenkamm“ unterhielten Stephan Eberharter, Günther Mader, Hans Knauß, Hias Leitner und Hubertus von Hohenlohe die Festgäste mit launigen Anekdoten.

Bobby Bräuer verwöhnte die Gaumen

Kulinarischer Hochgenuss war vorprogrammiert, denn in der TirolBerg-Küche schwang niemand Geringerer als Bobby Bräuer den Kochlöffel. Der gebürtige Deutsche, der vor seiner Rückkehr nach München zuletzt im „Petit Tirolia“ in Kitzbühel aufkochte, wurde von Gault Millau Österreich für seine herausragenden Leistungen 2012 zum Koch des Jahres gekürt. Zu den Köstlichkeiten wurden die edlen Tropfen „Kitzbühel – The Legend!“ aus dem Hause Erich Scheiblhofer gereicht. Für die musikalische Umrahmung sorgten Dancing Star Gregor Glanz sowie DJ Benny Ska.

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