Die Weltmeister zelebrierten eine emotionale Abschiedsparty im TirolBerg

Es war ein emotionaler Abschiedsabend im TirolBerg. Die erst 17-jährige US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin feierte ihre Slalom Goldene ebenso im TirolBerg wie die „Silberne“ Michaela Kirchgasser und die schwedische Bronzemedaillengewinnerin Frida Hansdotter. Nicht zuletzt aufgrund der Medienresonanz zogen die Verantwortlichen eine äußerst zufriedene Bilanz.

„Die Gefühle waren unbeschreiblich. Ich kann es einfach nicht glauben“, schilderte Mikaela Shiffrin die Momente, als Frida Hansdotter als letzte Läuferin an ihrer Bestzeit scheiterte. Auch für Michaela Kirchgasser ging ein Traum in Erfüllung. Und ihr Jubel kannte keine Grenzen. Auch den Empfang im TirolBerg genoss Kirchgasser sichtlich. Mit einem Traumlauf im zweiten Slalomdurchgang hatte sich die Salzburgerin ihre erste Einzelmedaille bei einer Ski WM gesichert. „Ein sensationelles Gefühl, einfach ein Wahnsinnn“, freute sich Kirchgasser. Ihren Emotionen ließ sie nach der Entscheidung am Samstag freien Lauf, Tränen flossen, ehe sie ihr Erfolgsgeheimnis verriet: „Ich versuche immer locker zu bleiben und positiv zu denken!“

Die internationale Skifamilie zelebrierte im TirolBerg eine Abschlussparty der Sonderklasse. Stars wie Alberto Tomba durften dabei ebenso nicht fehlen wie Prominenz aus Wirtschaft und Politik – darunter etwa auch der slowakische Außenminister Miroslav Lajčák und Taleb Rifai, Generalsekretär der World Tourism Organization.

Und auch der steirische Landeshauptmann Franz Voves feierte im TirolBerg das Finale der WM in Schladming. Auf der Bühne gab Voves den John Lennon-Klassiker „Imagine“ zum Besten.

Positive Bilanz: Tirol versetzt Berge

Die Verantwortlichen zogen über den TirolBerg in Schladming eine äußerst positive Bilanz. „Ein Platz für Weltmeister“ – so hatte das Motto des TirolBerg 2013 in Schladming gelautet. Über 80 Unternehmen nützten die Plattform, um sich öffentlichkeits- und publikumswirksam zu präsentieren.

Die Mannschaft des TirolBerg erhielt zwar keine Medaille, konnte aber doch einen Sieg mit nach Hause nehmen. „Der TirolBerg ist ein unvergleichliches Projekt, bei dem sich Tourismus und Wirtschaft im Rampenlicht des Wintersports präsentieren. Die große Attraktivität, die der TirolBerg hat, beweist auch die große Anziehungskraft der Marke Tirol“ erklärte Günther Platter, Landeshauptmann von Tirol.

„Unser Konzept ist voll aufgegangen, der TirolBerg war der Platz, an dem die Weltmeister ihre Medaillen zelebrierten. Die Medien, die den Skistars folgten, transportierten diese Bilder in alle wichtigen Märkte. BBC, ARD, ZDF, ORF, ATV, Servus TV, Eurosport, Puls4, n-tv und viele andere multiplizierten unsere Botschaft – eine enorme Werbung für das Wintersportland Tirol und seine Gastlichkeit!“ freut sich Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung. Auch das eigens eingerichtete TirolBerg TV-Studio lockte zahlreiche nationale und internationale Fernsehsender an, die zum Teil auch live aus dem TirolBerg sendeten. Über 20 TV-Stationen nutzten diese neue Infrastruktur und verstärkten damit die öffentliche Wirkung der Netzwerkplattform.

Tirol zelebriert seine Wintersportkompetenz

Der TirolBerg, der 2001 anlässlich der Ski-Weltmeisterschaft in St. Anton am Arlberg ins Leben gerufen wurde, war auch in Schladming eine attraktive Ergänzung des Rahmenprogramms und erneut ein beliebter Ort der Begegnung für Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft, Medien, Gesellschaft, Kultur und Politik. Ursprünglich als Hospitalityplattform konzipiert, hat sich der TirolBerg über die Jahre zu einer Institution entwickelt, die auch tagsüber von großen Wirtschaftsunternehmen für Pressekonferenzen und Firmenpräsentationen gebucht wird.

Josef Margreiter freute sich insbesondere über die kulturelle Begegnung zwischen Tirol und der Steiermark sowie die Sympathien der Multiplikatoren für die Spitzenleister der heimischen Wirtschaft. Die Tourismusregionen St. Anton am Arlberg, Kitzbühel und Ischgl stellten ihre Wintersportkompetenz unter Beweis: „Der TirolBerg in Schladming hat genau den Zweck erfüllt, den wir uns erwartet hatten – er war eine perfekte Basis, um unsere Netzwerke zu stärken und auszubauen“, so Martin Ebster, Geschäftsführer des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg.

Die Tirol Werbung will mit dem TirolBerg in erster Linie die Strahlkraft der Marke weiter stärken: „Bei einer Ski-WM trifft sich die Wintersportgemeinde. In diesem Umfeld von Persönlichkeiten, die den Wintersport (aus)-machen – Sportler, Wirtschaftselite und Medien – stellt der TirolBerg die ideale Plattform dar, um die Strahlkraft der Marke weiter mit Inhalten und Emotionen aufzuladen“, erklärt Claudia Knab, Markenmanagerin der Tirol Werbung.

Themen-Abende mit viel Resonanz

Im Rahmen von stimmungsvollen Abendinszenierungen stellten die Partner des TirolBerg ihre jeweiligen Stärken unter Beweis. St. Anton am Arlberg feierte unter dem Motto „85 Jahre Renngeschichte“ nicht nur den runden Geburtstag des Kandaharrennens mit zahlreichen Skilegenden, sondern tat auch seine Absicht kund, sich erneut für die Ausrichtung einer Ski-WM zu bewerben.

Beim Ischgl-Abend sorgten Liveacts für Unterhaltung und Martin Sieberer verwöhnte die Gaumen der Gäste mit seinen Kochkünsten. Ischgls Tourismusdirektor Andreas Steibl sieht den TirolBerg als nicht mehr wegzudenkende Netzwerkeinrichtung: „Im TirolBerg konnten wir die Markenwelt von Ischgl sehr spektakulär und nachhaltig in Szene setzen.“

Der Besuch der Doppel-Olympiasiegerin und Doppel-Weltmeisterin Maria Höfl-Riesch mit ihrer gesamten Familie krönte den Galaabend ihrer Wahlheimat Kitzbühel. Unter dem Motto „Mythos Streif, Mythos Hahnenkamm“ gaben ehemalige Kitzbühel-Sieger und Skilegenden ihre „Streiflichter“ und Anekdoten rund um das spektakulärste Skirennen der Welt zum Besten. Peter Marko, Tourismusdirektor von Kitzbühel, zeigt sich vom Schladming-Auftritt begeistert: „Das Konzept und die Qualität des TirolBergs haben sich permanent weiterentwickelt. Insbesondere die Infrastruktur für die Medien mit dem eigens kreierten TV-Studio sorgte für positives Echo und großen Andrang, die Veranstaltungen der Sponsoren waren hochwertig und erstklassig.“

Im Rahmen des Tirol Abends überreichte Josef Margreiter einen Scheck über 55.000 Euro an die Stiftung „Wings for Life“, die sich für die Heilung von Rückenmarksverletzung und Querschnittslähmung einsetzt. Die Spendensumme wurde von den Partnern des TirolBergs lukriert.

Vail/Beaver Creak, Austragungsort der Ski-WM 2015, präsentierte sich ebenfalls mit großer Aufmerksamkeit im TirolBerg, schließlich feierte der US-Amerikaner Ted Ligety seine Goldmedaille just an diesem Abend bei den Tirolern. Das vielfältige Programm im TirolBerg mit seinen touristischen, wirtschaftlichen und sportlichen Höhepunkten sorgte jeden Tag aufs Neue dafür, dass sich die Prominenz ein Stelldichein gab.

TirolBerg als Bühne für die Wirtschaft

Da, wo die Weltmeister ihre Medaillen feiern, ist auch die Aufmerksamkeit von Publikum und Medien garantiert. Deshalb nutzten renommierte Unternehmen das stimmungsvolle Ambiente des TirolBerg, um ihre Produkte in ein vielbeachtetes Schaufenster zu stellen. Michael Doppelmayr, Vorstandsvorsitzender des gleichnamigen Unternehmens und weltweit führenden Seilbahnherstellers etwa, schätzte die Plattform zum Austausch mit internationalen Gästen und zur Anbahnung neuer Geschäfte.

Unter den 80 Unternehmen, die sich als Partner des TirolBerges präsentierten, waren neben vielen anderen auch AustrianAirlines, Fischer Sports und Milka vertreten. Und so glänzte der TirolBerg am Valentinstag nicht nur in Gold und Silber, sondern vor allem auch in Lila: die beiden Milka-Stars Tessa Worley und Tina Maze feierten ihre Medaillen bei der Party des Schokoladenherstellers, Maze verzauberte die Gäste zusätzlich mit einem ihrer exklusiven musikalischen Bühnenauftritte.

Die Standortagentur Tirol präsentierte den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Tirol in Schladming vor rund 100 Unternehmern und Firmenvertretern, angeführt wurde die Delegation von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle. „Wir haben die Plattform ganz gezielt genutzt um mit Vertretern der Steirischen Wirtschaft und Wissenschaft in Kontakt und Kooperation zu treten. Diese große Resonanz auf unsere Einladung war umso erfreulicher, weil Graz neben Wien und Innsbruck zu den wichtigsten Städten im österreichischen Wissenschafts- und Wirtschaftscluster zählt“, resümiert Harald Gohm, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol.

Der begehrteste Kraftplatz der alpinen Welt

An 15 Tagen und im Rahmen von 33 (Firmen-)Events wurden in der Außenstelle Tirols die Vorzüge des Landes und seiner Spitzenleister präsentiert, Weltmeister gefeiert, neue Kontakte geknüpft und bestehende gepflegt. Nächste Station des TirolBergs soll bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 sein. Josef Margreiter formuliert seine Vision für künftige TirolBerge: „Unser Ziel ist es, alle wichtigen Wintersportdestinationen und affine Wirtschaftsunternehmen unseres Landes im TirolBerg zu vereinen und so die geballte Wintersportkompetenz Tirols international zu präsentieren.“

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