OPEL AIR + STYLE FESTIVAL INNSBRUCK 2016

Alpin-urban, sportiv, dynamisch, weltoffen. Einzigartige Sprünge und Atmosphäre. Die Olympia-Stadt Innsbruck rückte mit Air+Style 2016 wieder einmal eindrucksvoll ins Rampenlicht der Szene.

Mit einer spektakulären 42 Meter hohen Rampe feierte das legendäre Opel Air + Style Festival  Innsbruck-Tirol 2016 seine Premiere in der Olympiaworld Innsbruck  als neue Location. Spektakuläre Sprünge der 24 weltbesten Freestyler, atemberaubende Lichtspiele und angesagte Music-Acts zogen die Besucher in ihren Bann. Für ein leider abruptes Ende der Wertungssprünge sorgte ein außergewöhnlich starke Föhn-Einbruch: Im Interesse der Sicherheit der Teilnehmer wurde der Bewerb aufgrund des Windes mit den Ergebnissen nach der zweiten Runde gewertet.

Über den Sieg, der neben dem Preisgeld einen signalgelben Opel-Adam beinhaltete, freute sich Sebastien Toutant. Der Norweger Marcus Kleveland und sein Landsmann Torgeir Bergrem belegten hinter dem Kanadier die Plätze zwei und drei. Für die größte Überraschung sorgte der Oberösterreicher Clemens Millauer, der als Ersatzmann für den verletzten Keita Inamura einsprang und den achten Platz belegte.

1. Sebastian Toutant / CAN / 178 Punkte
2. Marcus Kleveland / NOR / 168,99 Punkte
3. Torgeir Bergrem / NOR / 167,32 Punkte

Die Stimmung der 14.000 Fans ließ sich von warmen Fallwinden auf keinen Fall trüben  –  dafür sorgten u.a. Rudimental, Sido, K.I.Z, Sum41, Sunset Sons, Grossstadtgeflüster, Blumentopf, SDP und Denise Beiler. „Mit der Premiere des Festivals in der Olympia World als neue Location stellt Innsbruck einmal mehr seine Kompetenz als internationaler Szenetreff mit alpin-urbanem Charme unter Beweis. Wir freuen uns, dass das Festival inzwischen als globales Event mit Stationen in Peking und Los Angeles eine perfekte Visitenkarte für uns darstellt“, so Karin Seiler-Lall (GF Innsbruck Tourismus).

OPEN FACES Obergurgl – Hochgurgl 2015

Das Face des OPEN FACES OBERGURGL-HOCHGURL gilt nicht umsonst als eines der herausforderndsten Faces der Szene. Heute setzte der „Hangerer“ aufgrund der schwierigen Witterungsverhältnisse noch einen drauf.

Ein Fall für einige der stärksten Rider der Freeride World Qualifier Tour, die beim letzten 4*Qualifier auf europäischem Boden auch noch um die begehrten Startplätze in der Freeride World Tour kämpften. Stark präsentierten sich im Ötztal einmal mehr die heimischen Rider, allen voran ein Tiroler Premierensieger.

TAG 2: Kona MTB Festival Serfaus.Fiss.Ladis.ROOKIES

Am Freitag stand beim größten Jugend Bike-Event Europas, dem Kona MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis.ROOKIES, die erste Entscheidung in der Disziplin Pumptrack am Programm. Hunderte fahrradbegeisterte Jugendliche bevölkern derzeit mitsamt ihren Eltern das Hochplateau und machen es zum Nabel der Bikeszene. Für die Veranstalter ist das Festival schon jetzt ein voller Erfolg. Zugleich sehen sich die Bikepark-Betreiber bestätigt: Mountain-Biking ist die Zukunft des alpinen Sommertourismus.

Heiß umkämpfte Pumptrack Challenge
Der erste Wettbewerb beim Kona MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis.ROOKIES fand am Freitagabend am Pumptrack an der Talstation des Bikeparks statt. Bei dieser Spielart des Mountainbikings gilt es, einen Rundkurs, der mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen gespickt ist, möglichst ohne in die Pedale zu treten zu bewältigen. Allein durch Hinunterdrücken und Hochziehen des Lenkers wird Fahrt aufgenommen. Dieser Bewerb bot sowohl für Zuseher als auch Fahrer jede Menge Action. Insgesamt wurden fünf Wertungen, unterteilt in verschiedene Altersklassen, ausgetragen. Schon die Vorläufe waren heiß umkämpft und sorgten für Stimmung. Im Finale konnten sich dann die vielleicht schnellsten Geschwister Tirols, der aus Lettland stammenden Atis Scerbinins (in der Klasse U13) sowie seine Schwester Paula Zibasa (in der Damenwertung) durchsetzen. Die U15-Wertung entschied der Österreicher Elias Freidinger für sich, in der Klasse U17 siegte der US-Amerikaner Bennet Newkirk und bei den U19-Herren fuhr der Deutsche Till Eißler den Sieg ein.

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Snowboard-Superstar Shaun White trainierte Tiroler Nachwuchs im Kühtai

K wie Kult – das war das Motto am vergangenen Sonntag in der Superpipe des Kühtaier K-Parks. Der unangefochtene Snowboard-Superstar des neuen Jahrtausends Shaun White hatte auf Einladung von Air&Style-Gründer Andrew Hourmount den Weg nach Innsbruck gefunden. Der Ausnahmesportler ließ es sich dabei nicht nehmen dem Tiroler Nachwuchs ein unvergessliches Saisonfinale zu bescheren. Einmal mehr belegte Innsbruck und Tirol damit seine führende Position als Wintersportdestination im alpinen Raum.

Rund 40 Kinder und Jugendliche genossen trotz widriger Witterungsverhältnisse die Lektionen von Shaun White. Der Eifer war groß – wann kann man schon mit einem zweifachen Halfepipe-Olympiasieger trainieren? Begeistert vom Superstar aus San Diego zeigten sich alle – auch die jüngste Teilnehmerin mit erst sechs Jahren.

Groß war auch der Andrang bei der Autogrammstunde, bei der sich Shaun als Star zum Anfassen präsentierte. Trotz Jetlags stand er geduldig für die vielen Autogramme seiner Fans zu Verfügung.

Andrew Hourmount, der Vater des Kultevents Air&Style und Gründer der Air&Style Company GmbH, an der White seit Anfang dieses Jahres die Mehrheitsanteile hält, hatte den Szenestar nach Innsbruck und ins Kühtai geholt. Möglicherweise soll auch nach schöpferischer Pause das Snowsport-Spektakel Air&Style im kommenden Jahr wieder in seine Heimat zurückkehren.

Dem Air&Style-Erfinder liegt der K-Park im Kühtai jedenfalls sehr am Herzen. Insgesamt gab es im Premierenwinter bereits 25 Events hier, eingeweiht hatte die neue Superpipe im K-Park Kühtai zu Beginn dieser Saison niemand geringerer als die norwegische Freestyle-Ikone der Neunziger, Terje Haakonsen. Und jetzt gelang Hourmont der Coup zum Finale mit White, der hier noch ein paar Tage für Film- und Werbeaufnahmen anhängt: „Shaun hat spontan zugesagt!“

Begeistert vom standesgemäßen Saisonabschluss und der einzigartigen Trainings-Session zeigten sich am Sonntag aber nicht nur die sportbegeisterten Kinder und Jugendlichen. Auch für Fritz Kraft, Direktor vom Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer, war die Stippvisite von Shaun White ein Besuch von hoher Symbolkraft: „So eine Superpipe wie hier im K-Park gibt es nur gut ein Dutzend in Europa und wir sind sehr stolz darauf, dass diese im ersten Winter bereits so großen Anklang bei Snowboardern und Freestylern gefunden hat. Mit Superstars wie Shaun White oder Terje Hakonsen beweisen wir wieder, dass wir der Place to be in dieser Szene sind!“

Oscar Wester (SWE) gewinnt den Big Air Contest beim Suzuki Nine Knights presented by GoPro

Mit waghalsigen Sprüngen stellten zwanzig der weltbesten Freeskier beim Suzuki Nine Knights presented by GoPro letzte Woche in Livigno, Italien ihr Können unter Beweis. Der Schwede Oscar Wester konnte den Bewerb vor dem erst 17-jährigen Schweizer Luca Schuler und seinem Landsmann Jesper Tjäder für sich entscheiden. Zahlreiche Besucher zeigten sich vom hohen sportlichen Niveau der Freestyle-Elite begeistert. Der Mottolino Fun Mountain präsentierte sich dabei mit einer atemberaubenden Kulisse und traumhaftem Wetter.

Zwanzig Freeskier aus aller Welt zeigten beim Suzuki Nine Knights vom 30. März bis vierten April Freeski-Action vom Feinsten. Schauplatz war eine 28-Meter große Sprungschanze, ein sogenannter Big-Air-Kicker am Mottolino Fun Mountain, auf welchem die männliche Freeski-Elite mit spektakulärer Action das Publikum begeisterte. Die eingeladenen Sportler mussten sich zu Beginn des Bewerbs vor einer Jury für das Finale qualifizieren. Die acht Besten konnten dann um den Sieg mitkämpfen.

„Für mich ist der Suzuki Nine Knights einer der besten Events, die es gibt. Es freut mich sehr, dass ich bei diesen tollen Bedingungen als aktiver Fahrer dabei sein durfte“, zeigt sich der Gewinner Oscar Wester (SWE) vom Contest begeistert. Wester, der zum ertsen Mal bei diesem Bewerb am Start war, fuhr mit einem coolen „switch 1440“ und einem „triple cork 1620“ zum Sieg. Bei ersterem Trick springt der Sportler rückwärts weg und dreht sich viermal um die eigene Achse. Bei dem sogenannten „triple cork 1620“ dreht sich der Freeskier viereinhalbmal, davon dreimal über Kopf. Der Debütant hat den Contest mit diesen zwei Tricks gewonnen, obwohl er diese vorher noch nie ausprobiert hatte. „Ich wusste, dass der richtige Zeitpunkt gekommen war, um alles zu riskieren – die Bedingungen waren perfekt um etwas ganz Neues zu wagen. Dass mein Konzept aufging freut mich und macht mich stolz.“

Laurent Favre (FRA), Jurymitglied und Freeski-Legende war besonders davon angetan, dass es den Sportlern beim Suzuki Nine Knights nicht nur ums Gewinnen geht. Der Spaß an der Sache spiele bei diesem Contest eine wichtige Rolle. Die Sportler können ohne Druck fahren, trotzdem sei jeder voll und ganz bei der Sache. „Es ist großartig, dass die erfahrenen Athleten zusammen mit der jungen Generation in einem solchen Contest an den Start gehen, weil sie sich gegenseitig enorm motivieren! Dabei entstehen tolle Film- und Fotoaufnahmen, die in diesem Ausmaß nur selten zu Stande kommen“, so Favre.

Auch Marco Rocca, Geschäftsführer der Bergbahnen am Mottolino Fun Mountain zeigte sich hocherfreut über den Verlauf des Events: „Das ist einer der besten und schönsten Events, den wir in den letzten zwanzig Jahren hier veranstaltet haben. Das sportliche Level ist extrem hoch und die Fahrer bieten tausenden Zuschauern eine tolle Show. Ich bin davon überzeugt, dass die jungen Leute genau das wollen!“ Luca Moretti, Präsident des Tourismusverbands Livigno, fügte hinzu: „Der Event trägt den Spirit, die Schönheit und den Facettenreichtum der Region in die Welt hinaus. Die Freeski- und Snowboard-Ausgabe im Winter beweisen genauso wie der Mountainbike-Event im Sommer, dass Livigno eine sehr aktive Region am Puls der Zeit ist!“

Contest-Ergebnisse:
1. Platz: OSCAR WESTER (SWE)
2. Platz: LUCA SCHULER (SUI)
3. Platz: JESPER TJÄDER (SWE)

Lisa Zimmermann (SKI) und Elena Könz (SNB) gewinnen den Big Air Contest beim Suzuki Nine Queens presented by O’Neill

Die internationale Freeski- und Snowboard-Elite der Frauen traf sich letzte Woche beim Suzuki Nine Queens presented by O’Neill in Livigno, Italien. Zum Contest am Samstag fanden sich bei traumhaftem Wetter zahlreiche Zuschauer und Fans am Mottolino Fun Mountain ein, um die Action beim Contest zu bestaunen. Die deutsche Freeski-Athletin Lisa Zimmermann verteidigte ihren Titel und belegte auch dieses Jahr den ersten Platz. Beim Debüt der Snowboarderinnen gelangte die Schweizerin Elena Könz zu Ruhm und Ehre und wurde Erste. Erstmalig zeigten heuer die weltbesten Snowboarderinnen und Freeskierinnen Seite an Seite waghalsige Tricks über die innovativste Sprunganlage in der Geschichte des Freestyle-Sports.

Mit insgesamt 25 Freeskierinnen und Snowboarderinnen aus der ganzen Welt wurde das blendend weiße Märchenschloss von 26. bis 30. März zum Schauplatz spektakulärer Action. „Es ist eine Ehre, dass der Suzuki Nine Queens presented by O’Neill bei uns in Italien stattfindet! Die Mädels sind extrem motiviert und haben so viel Spaß!“, sagt die italienische Freeskierin Silvia Bertagna. Das gemeinsame Training macht aber nicht nur Spaß, sondern spornt auch an, Neues auszuprobieren und die eigenen Grenzen neu auszuloten.

Die 18-jährige Siegerin im Freeskiing Lisa Zimmermann (GER) gewann den Contest mit einem Trick, den sie vorher noch nie gemacht hatte. Bei diesem Manöver fährt man rückwärts auf die Schanze zu und dreht sich dann dreimal um die eigene Achse, im Fachjargon ein „Switch 1080“. „Wir haben uns oben beim Start gegenseitig so motiviert! Die Bedingungen waren einfach perfekt und dann hab’ ich mir gedacht, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um etwas Neues zu testen!“ so Lisa nach dem Wettbewerb. Die Qualifikation wurde im sogenannten Jam-Session-Format ausgetragen, bei dem jede Fahrerin in einem Zeitraum von 60 Minuten beliebig viele Tricks präsentieren konnte, die von den Juroren bewertet wurden. Die besten fünf Freeskier und Snowboarder schafften es ins Finale und konnten dort dem Publikum und der Jury vier weitere Tricks zeigen.

Snowboard-Contest-Gewinnerin Elena Könz (SUI) zeigte sich überglücklich über ihren Sieg und vor allem darüber, dabei gewesen zu sein: „Dieser Event ist einzigartig in Europa. Man hat eine ganze Woche lang Zeit, sich an den Kurs zu gewöhnen und verschiedene Tricks auszuprobieren. Besonders ist auch, dass Athleten aus der ganzen Welt zusammenkommen, um gemeinsam ohne Druck zu fahren und dabei tolle Film- und Fotoaufnahmen produzieren zu können!“

CONTEST-ERGEBNISSE – SKI:
1. Platz: LISA ZIMMERMANN (GER)
2. Platz: EMMA DAHLSTRÖM (SWE)
3. Platz: KERI HERMAN (USA)
CONTEST-ERGEBNISSE – SNOWBOARD:
1. Platz: ELENA KÖNZ (SUI)
2. Platz: JESSIKA JENSON (USA)
3. Platz: JENNY JONES (GBR)
3. Platz: ISABEL DERUNGS (SUI)

125 Jahre Innsbruck Tourismus

Innsbruck 2030. Alpin – urban und …? lautete das Motto der Jubiläumsveranstaltung im Congresspark Igls am 20. November 2013. Zahlreiche Touristiker und Persönlichkeiten folgten der Einladung von Innsbruck Tourismus und wohnten den spannenden Vorträgen von Norbert Kettner (Wien Tourismus) und Roland Zegg (grischconsulta) bei. Eine hochkarätige Podiumsdiskussion rundete das Programm ab.

…125 Jahre später, zählt die Nachfolgeorganisation „Innsbruck Tourismus“ zu den größten österreicheischen Tourismusverbänden. Dementsprechend bedeutsam sind auch die Herausforderungen für die touristische Zukunft von Innsbruck und seinen Feriendörfern. Diese kann immer nur in Übereinstimmung mit der Lebensqualität von Stadt und Umlandgemeinde gesehen werden.

Kitzbühel Country Club zelebrierte sein Gründungfest

Die Kitzbüheler Stubengespräche im Kitzbühel Country Club sind bereits renommiert und erfreuen sich großer Beliebtheit. Rund 60 Gäste begrüßte Hausherr und KCC-Initiator Richard Hauser am vergangenen Wochenende zu einer spannenden Diskussion zum Thema Mäzenatentum in Reith bei Kitzbühel. Österreichs Bundesminister Karlheinz Töchterle zeigte sich dabei nicht nur vom Kitzbühel Country Club begeistert, sondern auch vom Konzept des Mäzenatentums überzeugt.

Nach dem Vorbild angelsächsischer „Private Members Clubs“ hat Unternehmer Richard Hauser in Reith bei Kitzbühel ein für den Alpenraum hochinnovatives Konzept realisiert. Der Kitzbühel Country Club (KCC) steht mit dem Gründungsfest nur noch eingetragenen Mitgliedern und deren Gästen offen. Als einzige österreichische Institution wurde der KCC nun auch offiziell in das weltweit größte Clubnetzwerk aufgenommen.

Bei strahlendem Sommerwetter wurde das Gründungsfest des Kitzbühel Country Clubs gefeiert. Bereits über 400 eingetragene Mitglieder zeigen sich vom umfangreichen Angebot begeistert und bilden eine starke Basis für den bisher einzigen österreichischen Private Member Club. Unternehmer Richard Hauser zeigt sich über die enorme Resonanz erfreut: „Das entgegengebrachte Vertrauen, der Zuspruch und das ungebrochene Interesse am Kitzbühel Country Club verstehen wir als Auftrag ein regional verankertes aber international orientiertes Unternehmen mit vielfacher positiver Wertschöpfung und Impulsen für das ganze Land nachhaltig zu entwickeln.“ Für die Mitglieder schafft der KCC die großzügige Erweiterung ihres privaten Raums, der für unternehmerische wie private Aktivitäten zur Verfügung steht. Durch und im Kitzbühel Country Club werden u.a. Kontakte zwischen einheimischen Unternehmern und internationalen Persönlichkeiten initiiert und gepflegt, sowie der Austausch in unterschiedlichsten Disziplinen der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Kunst vertieft. Damit leistet der KCC auch einen wertvollen Beitrag zur internationalen Vernetzung der Region Kitzbühel aber auch des Standortes Tirol.

Achensee Attack 2013 – Captain Jack Lago hat seine neue Crew:

Die „Landjugend Palting“ eroberte die Black Benedikt bei der Achensee Attack 2013

Bei der bereits 5. Auflage der „Battle of Pirates“ enterte die „Landjugend Palting“ als schnellster Clan bei einer spannenden Floßchallenge vor den Zweitplatzierten dem „Kite Club Achensee“ bzw. den Drittplatzierten „Mauracher Seeteufel“, die Black Benedikt und sicherten sich die Siegerprämie von 500,- Euro.
Der Badestrand Buchau bot einmal mehr die perfekte Kulisse für das ultimative Piratenfest für Jung und Alt. Bei strahlendem Sonnenschein und 22° Seetemperatur unterstützten die ca. 3000 Besucher die kreativ verkleideten Freibeuter mit tosendem Applaus und toller Stimmung. Mit vollem Einsatz kämpften die 12 Clans um den ersten Platz auf der Black Benedikt und den lautesten Beifall der „Landratten“ am Strand: Spielte doch auch in diesem Jahr neben der Zeitwertung die Kreativwertung wieder eine bedeutende Rolle – je spektakulärer das Piraten-Outfit und lauter der Applaus der Zuseher, desto mehr Minus-Sekunden konnten gutgemacht werden. Für die würdigen Sieger war zudem auch die neue Herausforderung von Captain Jack Lago leicht zu bewältigen – mit Geschick überwanden sie die „wackelige Wasserbrücke“ und ließen vor den begeisterten Zuschauern die Schiffsglocke erklingen.

Die Gewinnerclans 2013 im Überblick:

1. Platz/ 500 Euro: „Landjugend Palting“
2. Platz/ 300 Euro: „Kite Club Achensee“
3. Platz/ 200 Euro: „Mauracher Seeteufel“

Die Zuschauer erwartete rund um den spannenden Wettkampf den ganzen Tag lang ein abwechslungsreiches Programm und für alle „Nachwuchspiraten“ wurde der Badestrand Buchau zur „Piratenbucht“ mit Kinderspielefest, Dschungel Luftrutsche, Spider Wall, XXL Kriechtunnel und vielem mehr.

Und neben den schnellsten bzw. kreativsten Piraten-Crews konnten auch die Zuschauer im Rahmen des Publikumsgewinnspiels, tolle Preise wie z.B. einen Tandemflug, Kitekurs, AirRofan Flug, Segway Tour und vieles mehr gewinnen.

Großes Lob und herzliches Dankeschön

Martin Tschoner, GF Achensee Tourismus freut sich über den Erfolg: „ Einmal mehr wurde die Achensee Attack ihren Ruf als sommerlicher Veranstaltungshöhepunkt gerecht. Dank der vielen Partner und Helfer wurde die 5. Auflage der „Battle of Pirates“ perfekt inszeniert. Wir freuen uns sehr und bedanken uns herzlich für den Einsatz und die große Motivation der Achenseeschiffahrt, die in vielen Stunden aus der „St. Benedikt“ die „Black Benedikt“ machen, sowie den zahlreichen freiwilligen Helfern und guten Seelen rund um das erfolgreiche Format. Großes Lob auch an die vielen kreativen und mutigen Piraten, die sich Jahr für Jahr den neuen Aufgaben von Captain Jack Lago stellen. Auf ein Neues im August 2014!“

Klettersteig-Jubiläum und hitzige Diskussion zur Sonnenwende in der Ramsau

Mit einer Jubiläumsbegehung in Bergausrüstung von „anno dazumal“ wurde das 170-jährige Bestehen des ältesten Klettersteiges der Alpen auf dem Dachstein am Wochenende zelebriert. Bei traumhaften Wetterbedingungen feierten Bergführer, Touristiker, Sportprominenz und Medienvertreter die Region Ramsau am Dachstein in der Steiermark als Wiege des alpinen Bergsports.

Der erste Klettersteig der Alpen wurde von Geograf Friedrich Simony, dessen Geburtstag sich 2013 zum 200. Mal jährt, in Auftrag gegeben. Das 170-Jahr-Jubiläum wurde am Samstag stilgerecht in Szene gesetzt. Bergführer in historischer Kletterausrüstung führten tagsüber rund 30 sportliche Festgäste auf den Dachstein und damit an eine der Geburtsstätten des alpinen Bergtourismus.

Spannende Diskussion am Bio-Bauernhof

Am Abend diskutierte dann eine hochkarätige Expertenrunde von Vertretern der Wirtschaft und des Sports am Ramsauer Biobauernhof „Frienerhof“ über die Zukunft des Tourismus und die Bedeutung von traditionellen Angeboten. Die Tourismusregion Ramsau am Dachstein hat sich genau in diesem Segment erfolgreich positioniert und auf Basis der unverfälschten, authentischen und traditionellen Lebensweise große Anziehungskraft entwickelt.

Thesen von Zukunftsforscher Andreas Reiter bildeten dabei den Ausgangspunkt einer äußerst spannenden Diskussion, die von Andreas Kornhofer (Chefredakteur Servus Magazin) geleitet wurde. Die Globalisierung, so ist Reiter etwa überzeugt, verstärkt ländliche Rückzugs-Phantasien und macht das Leben in kleinen, überschaubaren Räumen wieder attraktiv. Diese neue Regionalität wird zu einem Gegenentwurf, der Moderne und Tradition, Kreativität und ursprüngliche Werte versöhnt.

Österreichs Ausnahmesportler Felix Gottwald, selbst seit 10 Jahren in der Ramsau sesshaft, bestätigte diese Einschätzung und betonte den Wert, das eigene Leben langsamer und leiser zu machen. Das Problem sei, dass heutzutage viele Menschen nicht mehr wüssten was sie wollen, daher auch gedankenlos leben, arbeiten und konsumieren würden. „Wer sich in Vielfalt zerstreut, ist niemals mit sich in Kontakt.“

Georg Bliem, GF von Steiermark Tourismus, bestätigte, dass Gäste gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Herkunft, Geschichte und Geschichten nachfragen. „Individualisierte Angebote sind eine große Chance, sich vom Durchschnitt abzuheben.“

„Individualität bedeutet, dass man aus der Vergleichbarkeit rauskommt, um sich nicht allein über den Preis, sondern gerade auch über die Qualität zu positionieren“, erklärte Christian Wolsegger, Sales Manager des traditionsreichen Bergschuhherstellers Dachstein.

Auch Hans Embacher, GF von Urlaub am Bauernhof, bestätigte mit Blick auf seine Gäste: „Unsere Urlauber suchen eine heile Welt , wollen gerade angesichts von Lebensmittelskandalen darauf vertrauen, dass wir regional gewachsene und nachvollziehbare Produkte anbieten.“

Auch Österreichs ehemaliger Vorzeigeathlet und Ausdauersportler Alois Stadlober, der heute ebenfalls in der Ramsau wohnt, bestätigte die Suche der Menschen nach einem sicheren Hafen. „Regionalität braucht aber Ehrlichkeit und Ehrlichkeit braucht Selbstbewusstsein.“

Unter dem Stichwort „Nachhaltigkeit“ würde heute vielfach ein Etikettenschwindel vollzogen, deshalb wolle man in der Ramsau zeigen, dass es auch anders geht, erklärte Georg Berger vom Frienerhof, einer der Initiatoren der „Ramsauer Bioniere“. Dabei haben sich Biobauern, Kaufleute und Gastronomen zusammengeschlossen, um Gästen Urlaub im Einklang mit der Natur anzubieten. „Wir sind Gastgeber, die genau das machen was sie machen wollen und können. Und bei uns ist der Gast nicht König, sondern ein gleichberechtigter Partner, den wir für unsere Welt und unsere Werte begeistern.“

Schlussendlich wurde im Rahmen der kontroversen Diskussion auch der Wachstumsbegriff kritisch beleuchtet. Bliem betonte dabei, dass Tradition immer modern interpretiert werden sollte und auch legitime wirtschaftliche Entwicklungen lebensnotwendig seien. „Denn wo nichts ist, ist auf Dauer auch nichts.“

Gottwald führte den Blick angesichts der an diesem Tag stattfindenden Sommersonnenwende zurück zur Natur. „Die Natur wächst bis zur Sonnenwende, dann reift sie und ihre Früchte können geerntet werden.“ Genau in diesem Sinne sei auch der allgegenwärtige Wachstumswahn, der statt Qualität nur quantitativen Parametern folgt, zu hinterfragen. Entschleunigung sei nicht nur auf Ebene der Gäste stark nachgefragt, sondern auch auf Ebene der Tourismusentwickler stärker zu berücksichtigen.