HAYEK Colloquium Obergurgl 2012:

Am vergangenen Freitag stand das HAYEK Colloquium Obergurgl ganz im Zeichen der Finanzwirtschaft. Der Vorstandsvorsitzende der Bank Austria, Willibald Cernko, und der Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank, Wilhelm Molterer, stießen dabei mit ihren Vorträgen auf wenig Gegenliebe seitens der versammelten liberalen Wirtschaftswissenschaftler der Hayek-Gesellschaft. Beim abendlichen Bank Austria-Empfang auf der Hohe Mut Alm hinterließ der Chefökonom des Geldinstitutes, Stefan Bruckbauer, mit einem geradezu flammenden Plädoyer für Europa bleibenden Eindruck.

Nach dem, witterungsbedingt, kühlen Beginn am Donnerstag erlebte das HAYEK Colloquium Obergurgl 2012 am Freitag erneut hitzige Debatten zur aktuellen Wirtschaftslage. Die Gastreferenten des Tages kamen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Bank Austria, Willibald Cernko, und dem Vizepräsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB), Wilhelm Molterer, aus dem Bereich der Finanzwirtschaft. Molterer analysierte in seinem Vortrag die Gründe für Finanz- und Wirtschaftskrise und stellte klar, dass allen Schwierigkeiten zum Trotz das Modell Europa mit seiner Gemeinschaftswährung für ihn nicht anzuzweifeln seien: „Wir haben es mit einer systemischen Krise zu tun. Das ist keineswegs eine Krise, die kurzfristig ist, sondern eine längerfristige Perspektive der Schwierigkeit. Und es ist auf jeden Fall klar, dass die Rückkehr zum Status quo ante, keine Alternative ist. Daher müssen die Antworten auf die Krise systematisch sein.“ Diese Antworten glaubt der ehemalige Vizekanzler und Finanzminister in einer weiteren Stärkung der EU erkannt zu haben. Molterer trat dafür ein, die Fiskalunion weiter zu stärken und gleichzeitig die Steuerhoheit der Mitgliedstaaten weiter einzuschränken. Der europäische Binnenmarkt stehe für ihn nicht zur Diskussion, so Molterer. Im Gegenteil: Der EIB-Vizepräsident forderte ein europäisches Pendant zum Welt-Währungsfond, eine Stärkung der Zentralbank nach Vorbild der US-Notenbank und er verteidigte den aktuellen Kurs der EU-Kommission. Für die versammelten wirtschaftsliberalen Denker der Friedrich A. v. Hayek-Gesellschaft Berlin waren Molterers Ausführungen ein rotes Tuch, repräsentierte er doch genau jene Europäische Politik, die ihren Prinzipien von Freiheit und freiem Markt diametral entgegensetzt ist.

Cernko warnt vor „Regulierungstsunami“

Auch der nächste Redner, Bank Austria Vorstandsvorsitzender Willibald Cernko, stieß mit seinen Ausführungen auf wenig Verständnis bei den Hayek-Anhängern. Seine Warnung vor einem drohenden „Regulierungstsunami“ seitens der Finanzmarktaufsicht war zwar noch ganz im Sinne der Liberalen. Cernko wies in Zusammenhang mit der zunehmenden Regulierung des Finanzmarktes mahnend darauf hin, dass das Risiko bei Anlagegeschäften nicht allein den Banken aufgebürdet werden könne, sondern auch für Anleger eine gewisse Eigenverantwortung bestehe. Doch sein Plan, wie man in der Finanzbranche durch die Bankenunion wieder Vertrauen aufbauen könne, stieß auf Ablehnung. Cernko fordert in zeitlich aufeinander folgendem Ablauf eine einheitliche Finanzmarktaufsicht und gleiche Spielregeln für alle in der EU. Dann müsse man den Mut aufbringen, auch nicht funktionierende Elemente, die keinen volkswirtschaftlichen Nutzen bringen, aufzugeben und zu entfernen. Und schließlich müsse man für die Einlagensicherung sorgen. Wobei er selbst einschränkte: „Dieses Thema werden wir erst in Jahren diskutieren. Es heute schon zu thematisieren, ist an den Haaren herbeigezogen.“ Und Cernko forderte weniger Emotionalität in der Debatte um die Rolle der Banken: „Es muss auch klar sein, dass Banken das Recht haben, nach Gewinnen zu streben.“ Wobei er ebenfalls klarstellte, dass Banken als unverzichtbarer Teil unseres Wirtschaftssystems eine Aufgabe zu erfüllen haben: „Banken tragen Verantwortung im marktwirtschaftlichen System – dazu stehe ich als Vorsitzender einer führenden Bank.“ Ins selbe Horn wie die beiden Referenten des Nachmittages stieß der Tischredner beim abendlichen Empfang auf der Hohe Mut Alm, Bank Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer. Er legte sogar noch ein Scherflein nach und hielt ein flammendes Plädoyer für die Idee des vereinten Europas und die Währungsunion. Ein nüchterner Blick auf die Zahlen beweise, so der Tenor von Bruckbauers Rede, dass die EU letztlich sehr solide durch die Krise steuert: „Wir sehen also, der Maastricht-Vertrag hat sehr wohl funktioniert.“ Das größte Manko Europas verortet auch Bruckbauer im Fehlen einer starken Zentralbank.

Denkplatz Obergurgl wurde erfolgreich wiederbelebt

Wie schon am Eröffnungstag sorgten die Reden der Referenten für viel Diskussionsstoff unter den Colloquiums-Teilnehmern. Einig war man sich jedoch darin, dass angesichts der hochkarätigen Gäste, wie dem tschechischen Staatsoberhaupt Václav Klaus, dem Medienphilosophen Norbert Bolz oder den bereits genannten Finanzexperten Molterer und Cernko, die Wiederbelebung des Denkplatzes Obergurgl im Sinne von Friedrich August von Hayek gelungen ist. Klaus Schredelseker von der Universität Innsbruck, die im kommenden Jahr zusammen mit dem Management Center Innsbruck als inhaltlicher Partner neben der Hayek-Gesellschaft einsteigen will, attestiert der Veranstaltung eine große Zukunft: „Wobei wir inhaltlich etwas mehr von der Person Hayeks abrücken und der gesamten österreichischen Schule der Nationalökonomie mehr Raum zuerkennen sollten.“ Für den Gastgeber des HAYEK Colloquiums, Lukas Scheiber vom Hotel „Edelweiss & Gurgl“, ist der Fortbestand der Veranstaltung ebenfalls gesichert: „Ich darf bereits den Termin für das HAYEK Colloquium Obergurgl 2013 bekanntgeben, das von 12. bis 14. September wieder hier im Ötztal stattfinden wird.“

TMI 2012 in der Olympiaregion Seefeld: Alpiner Tourismus als Labor für nachhaltige Mobilität

Große Resonanz fand die Premiere des neuen interdisziplinären Gipfeltreffens „TMI – Tourism meets Industry“ in der Olympiaregion Seefeld. Im Rahmen der Prologveranstaltung, die federführend von den Partnern Seefeld – Best oft the Alps, BMW und der Standortagentur Tirol initiiert wurde, diskutierte eine hochkarätige Expertenrunde die Zukunft nachhaltiger Mobilitätskonzepte im Alpentourismus. Mit der Präsentation einer iSKI App für BMW-Online, einem Modellprojekt für Elektromobilität in den Alpen, und einem brandneuen DriveNow-Angebot für die kommende Wintersaison wurden seitens BMW in Seefeld innovative Mobilitätsdienstleistungen für den alpinen Ferientourismus vorgestellt.

TMI 2012 in der Olympiaregion Seefeld

Für die Initiatoren Markus Tschoner, GF der Olympiaregion Seefeld & Präsident von Best of the Alps – dem Marketingverbund von zwölf weltberühmten Tourismusdestinationen der Alpenregion, und Harald Gohm, GF der Standortagentur Tirol, ist die neue Initiative ein Gebot der Stunde: „Von der noch stärkeren Vernetzung von Tourismus, Technologie, Industrie, Gesundheit und Lifestyle können alle Partner profitieren. Zu sehr verändern sich gesellschaftliche Werte im digitalen Zeitalter, verschmelzen vormals strikt getrennte Arbeits- und Freizeitbereiche zu einheitlichen Lebenswelten, müssen komplementäre Wirtschaftsbereiche gemeinsame Wettbewerbsstrategien im Markt entwickeln. Deshalb wollen wir mit dieser Initiative ein Forum schaffen, in dem der Gedankenaustausch aber auch konkrete Kooperationen zwischen exklusiven Partnern angeregt werden!“ Mit dem neuen Format „TMI – Tourism meets Industry“ sollen diesen Symbiosen in Form einer jährlichen Veranstaltung Raum gegeben.

Der diesjährige Prolog stand thematisch ganz im Zeichen nachhaltig orientierter Mobilitätskonzepte. Im Wissen, dass der Großteil der Urlauber nach wie vor mit dem eigenen Auto in die Berge anreist, sind innovative automobile Zukunftsszenarien vor dem Hintergrund nachhaltiger, umweltorientierter, gesellschaftlicher Trends gefragt.

Gerade der alpine Tourismus könne mit seinen Angeboten und seinen natürlichen Ressourcen perfekt die gesellschaftliche Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit abdecken, erklärte etwa der führende deutsche Trendforscher Peter Wippermann. Natur sei ein Wert geworden, ein Rückzugsort mit viel Konjunktur in einer unübersichtlichen Überforderungswelt. Alpine Destinationen, die in Kooperation mit anderen Partnern glaubwürdig Modelle für nachhaltige Mobilität schaffen, könnten ebenso nachhaltige Wettbewerbsvorteile lukrieren.

Alpine Mobilitätsavantgarde

Der ehemalige Swarovski-Manager und Tourismusvisionär Andreas Braun rief in diesem Kontext die alpinen Touristiker dazu auf Mobilitätsavantgarde zu werden. „Denn künftige Gäste wollen ganz andere Fakten – etwa ökologische Kennzahlen – über eine Region wissen als bisher gewohnt.“

Einig zeigte sich das Podium, dass gerade der alpine Tourismus zu einem Labor für nachhaltige Mobilität werden könnte. Denn gerade im Urlaub seien die Menschen für neue Mobilitätslösungen – etwa E-Mobilität – aufgeschlossen, vorausgesetzt die vor Ort lebenden Menschen würden diese ebenfalls konsequent nützen.

Peter Post, GF der führenden deutschen Multimediaagentur Scholz & Volkmer, betonte die Veränderungsbereitschaft der Kunden. Gerade junge Menschen hätten im Bezug auf Autos viel weniger Besitz- und Statusdenken. Alternative Dienstleistungen würden den Trend zu individueller Mobilität rasch verstärken.

Andreas-Christoph Hofmann, Leiter der BMW Markenkommunikation, bestätigte diese Entwicklungen: „Junge Menschen ändern ihr ‚Mindset‘, ihre Denkweise – wir bewegen uns auf sie zu und bieten neue Mobilitätslösungen mit nachhaltigem Charakter an. Für uns ist klar, dass wir mit BMW i die Speerspitze der Entwicklung im Bereich Elektromobilität sein wollen.“

Ähnlich argumentiert der Verkehrsexperte Markus Mailer von der Universität Innsbruck. Nicht zuletzt aufgrund der beschränkten Raumkapazitäten, permanenter Staus und der steigenden Kosten verliere das Auto in den urbanen Ballungsräumen an Bedeutung. Gerade für die Stadtflucht und die kurzfristige Reise in den Alpenraum hätten jetzt auch im Naherholungstourismus Car Sharing Modelle eine Chance.

Vernetzte Kommunikation ist die neue Mobilität

Die digitale Vernetzung sei jedenfalls eine große Chance auch für neue nachhaltige Formen des Reisens, so die Experten. Kommunikation ist die neue Mobilität und die immer intelligentere Kommunikationsinfrastruktur werde auch neue Formen der multioptionalen Mobilität fördern. Wenn die Transparenz steigt wann ich wo mit welchem Verkehrsmittel unter neuen Gesichtspunkten wie sicher, bequem, leistbar, nachhaltig und geselllschaftlich akzeptiert mein Ziel erreiche, dann steigt auch die Bereitschaft alternative Modelle zu nützen, so die Experten.

Die spannende Diskussion zum Prolog von „Tourism meets Industry“ in einem Zelt direkt im Ortszentrum von Seefeld löste beim ausgewählt eingeladenen rund 80-köpfigen Publikum viel Resonanz aus. Neben den ehemaligen deutschen Skistars Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, die extra von Garmisch Partenkirchen mit einem Mini E angereist kamen, zeigten sich u.a. auch Seefelds Toptouristiker Fritz Kaltschmid, Vertreter der größten Hoteliersfamilie Österreichs, Seefelds Bürgermeister Werner Frießer, Josef Margreiter, GF der Tirol Werbung, Stefan Isser, GF der Swarovski Tourism Service GmbH und Josef Schirgi, Präsident des Bundesverbandes der österreichischen Tourismusmanager, von der Veranstaltung begeistert.

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Die folgenden Mobilitätsdienstleistungen für den alpinen Tourismus wurden im Rahmen von „TMI – Tourism meets Industry“ seitens Andreas-Christoph Hofmann, Leiter BMW Markenkommunikation, im Detail vorgestellt:

BMW iSKI App – schon vor der Abfahrt wissen, wo der beste Schnee liegt.
BMW ConnectedDrive setzt seit Jahren Maßstäbe im Bereich automobiler Vernetzung und steht für zukunftsorientierte Konzepte und Technologien im Fahrzeug mit maximalem Kundennutzen. Unter dem Begriff ConnectedDrive vereint die BMW Group einzigartige innovative Funktionen, die Fahrer, Fahrzeug und Umwelt intelligent miteinander vernetzen. Sie erhöhen den Komfort, machen Infotainment in einer neuen Dimension erlebbar und steigern außerdem die Sicherheit in den Fahrzeugen der BMW Group signifikant. Mit dem BMW Online Portal verfügt der Fahrer über individuelle und internetbasierte Dienste im Fahrzeug.
Schon vor Abfahrt wissen, wo der beste Schnee liegt – die Einführung der neuen iSKI App liefert einen echten Mehrwert für Wintersportfans. BMW Online und BMW Live bringen rechtzeitig zur Skisaison 2012/13 alle wichtigen Informationen zum perfekten Skiurlaub in jeden BMW: Webcams liefern Echtzeitbilder von der Skipiste. Weitere Informationen zum Wetter, Neuschnee, geöffneten Liften, Hotels, Restaurants und Skiverleih werden selbstverständlich mitgeliefert.

Der MINI E im touristischen Umfeld.
Die Bayerische Staatsregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Bayern zum Leitmarkt und zum Leitanbieter für Elektromobilität zu machen. In der Modellkommune Garmisch Partenkirchen genannt „eGAP“, die nach München, Bad Neustadt an der Saale und dem Bayerischen Wald die vierte Modellregion Elektromobilität in Bayern darstellt, soll ein ganzheitliches Mobilitätskonzept entwickelt werden. Zukünftige Herausforderungen werden modellhaft gelöst und die dazu notwendigen innovativen Technologien werden auf ihre Funktionalität, Alltagstauglichkeit und Nutzerattraktivität geprüft.
Die BMW Group unterstützt dieses Vorhaben und stellt in Garmisch-Patenkirchen in einem eigenen Forschungsprojekt sechs MINI E zur touristischen Kurzzeitvermietung zur Verfügung. Gemeinsam mit der Universität Passau wird die Anwendung von Elektromobilität im Tourismus untersucht. Die Erkenntnisse des Versuchs fließen zudem in die nachhaltigen Mobilitätskonzepte von BMW i ein.
Der MINI E wird zu 100% elektrisch betrieben und unterscheidet sich damit von Hybridantrieben. Dank des Elektromotors, der sein maximales Drehmoment beinahe sofort erreicht, ist die Beschleunigung im MINI E unglaublich schnell, leise und sanft.

„Drive & Ski” – Das DriveNow Angebot für die kommende Wintersaison
Die BMW Group ist nicht nur Hersteller von Premiumautomobilen, sondern entwickelt auch Angebote für den zunehmenden Bedarf an flexiblen Mobilitätslösungen im urbanen Umfeld. DriveNow, das Carsharing-Angebot von BMW i, MINI und der Sixt AG, ist das erste Car Sharing Konzept das konsequent auf effiziente Premiumfahrzeuge sowie umfassenden Service setzt. Die Fahrzeuge lassen sich spontan überall dort anmieten und abstellen, wo Kunden sie benötigen.
DriveNow kooperiert für die kommende Wintersaison mit der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG und bietet Wintersportlern ein ganz besonderes Angebot. Das „Drive & Ski“ Angebot beinhaltet das 9-Stunden-Paket mit 200 Freikilometern und eine 10 Prozent-Ermäßigung auf den Tagesskipass für das Skigebiet Garmisch Classic. Der Kraftstoff ist wie bei allen DriveNow Angeboten inklusive. Gegen Vorlage des Führerscheins mit der DriveNow ID, erhält der Nutzer an der Kasse der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG den ermäßigten Tagesskipass.

Große Resonanz fand die Jane Goodall Gala im Kitzbühel Country Club

Auf Initiative von Kitzbühel Country Initiator Richard Hauser beehrte die weltweit bekannte Schimpansenforscherin, Dr. Jane Goodall, 3 Tage lang das Tiroler Unterland. Goodall, die von der Fachzeitschrift „New Scientist“ zu den zehn bedeutendsten Wissenschaftlerinnen aller Zeiten gewählt wurde, ist UN-Friedensbotschafterin und gilt als eine der faszinierendsten Persönlichkeiten unserer Zeit. In einem Festzelt direkt vor dem derzeit in Reith bei Kitzbühel entstehenden Kitzbühel Country Club organisierte Hauser zu Ehren von Goodall eine Benefizgala mit zahlreichen prominenten Festgästen, darunter auch der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler. Am Ende des Abends konnte Hauser – dank der gelungenen Versteigerungen sowie der zahlreichen Spenden – einen Scheck über € 70.000,- an das Jane Goodall Institut-Austria überreichen.

Mit der Gala im Zeichen von Mensch, Tier und Natur rückt Hauser die gemeinsamen Anliegen öffentlichkeitswirksam ins Rampenlicht und zeigt sich mit Goodall einig: „Jeder von uns kann etwas verändern. Jeden Tag können wir aufs Neue entscheiden, welchen Einfluss wir auf unsere Welt ausüben möchten.“

Eine Kooperation im Zeichen der Nachhaltigkeit

Kern und Antriebsfeder dieser langfristig angelegten Partnerschaft zwischen dem Kitzbühel Country Club und dem Jane Goodall Institut-Austria ist die inhaltliche Übereinstimmung der Förderung einer lebenswerten Umwelt für uns alle. Schimpansenforscherin und UN-Friedensbotschafterin Dr. Jane Goodall und ihre 28 Institute auf der ganzen Welt setzen dies mit Projekten für Mensch, Tier und Natur im Sinne eines ganzheitlichen Artenschutzes erfolgreich um. Im Fokus stehen dabei stets Hilfe zur Selbsthilfe und Regionalität.

Richard Hauser, Gründer des Kitzbühel Country Club, ist sich der regionalen Schönheit und Besonderheit seiner Heimat bewusst und knüpft daran an. Sein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit spiegelt sich im gestaltungsphilosophischen Konzept des KCC wider: architektonisch steht der Club im Zeichen der Rückbesinnung zu neuer Bescheidenheit und Klarheit. Statt Allerwelts-Architektur setzt Hauser auf Tradition, zeitgemäß interpretiert, regionale Baumaterialien und eine eigene Landwirtschaft, die allen Clubmitgliedern zugänglich ist. Alpines trifft auf Urban-Internationales.

Höhepunkt des Gala-Abends im Festzelt vor dem Kitzbühel Country Club war die Rede von Jane Goodall, in der Sie die Welt aus Ihrer Sicht beschrieb.

Einsatz für Artenvielfalt erlebbar machen

„Wir haben die Welt von unseren Kindern nur geborgt. Was man sich ausgeborgt hat, gibt man jedoch zurück. Wir hingegen stehlen“, kritisiert Jane Goodall den Umgang mit natürlichen Ressourcen. Auch für Richard Hauser wirft der Umgang mit der Natur schon längst Fragen auf. Beide stimmen überein, dass Massentourismus und Massenproduktion nicht zu mehr Wohlstand oder Lebensqualität führen.

Gemeinsam wollen sie daher auf die Bedeutung des respektvollen Umgangs mit Mensch, Tier und Umwelt aufmerksam machen. Dazu haben die Partner ein umfangreiches Kooperationsprogramm entwickelt, dass regionales Bewusstsein für den Artenschutz weckt, interaktive Elemente für vernetztes Denken und Umweltbildung beinhaltet und eine Vorzeige-Aktion für Weltbürgerkunde mit der Möglichkeit zur praktischen Tat ist. Und so wie Jane Goodall junge Menschen am Herzen liegen, nimmt sich auch der Kitzbühel Country Club ganz speziell der Kinder an. Daher war für die Partner klar, dass auch mit dem Kinder-und Jugendprogramm „Roots&Shoots“ des JGI-A Initiativen gesetzt werden sollen. Der offizielle Startschuss der auf fünf Jahre angelegten Zusammenarbeit wurde im Rahmen der Benefiz-Gala gesetzt.

Eine Gala im Zeichen von Mensch, Tier und Natur

Richard Hauser und Jane Goodall zeigten sich bei der Gala einig: „Jeder Einzelne von uns kann etwas verändern. Jeden Tag können wir aufs Neue entscheiden welchen Einfluss wir auf unsere Welt ausüben möchten“.

Begeistert von der Persönlichkeit Goodalls aber auch von der Initiative von Richard Hauser zeigten sich an diesem Abend viele bekannte Persönlichkeiten, darunter die Gesangstars James Cottrial und Patrick Lindner, der Oscar-Preisträger, Filmproduzent Quirin Berg („Das Leben der Anderen“), Felix Gottwald, Manfred Baumann sowie Ali Rahimi. Der Reinerlös des Abends kommt einem Aufforstungsprojekt und einem Bildungsprojekt des JGI-A zu Gute.

Eine bessere Zukunft für ein landloses Naturvolk

Das Bildungsprojekt, für das Jane Goodall bei der Gala Spenden sammelt, kommt den Batwa Pygmäen zu Gute. Dieses Naturvolk – insgesamt 6.700 Menschen – wurde mit Waffengewalt aus seiner natürlichen Umgebung vertrieben. Jetzt leben die Menschen als land- und rechtlose Almosenbezieher. Ihre Lebenserwartung liegt bei nur 28 Jahren. Ihr größter Wunsch ist, dass es ihren Kindern einmal besser geht. Das JGI-A schenkt den Menschen durch ein umfangreiches Bildungsprogramm bestehend aus dem Bau einer Schule, einem Wassertank, Nahrungsmitteln, Kleidung und Schuluniformen diese Hoffnung. Mit dem Erlös der Gala soll ein Stück Land erworben werden, dass es den Batwas ermöglicht selbst Landwirtschaft zu betreiben und so langfristig Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Der „Jane Goodall Partnerwald“: Symbol für ein Aufforstungsprojekt

Im Rahmen des Besuchs von Jane Goodall übergab Richard Hauser auch einen Partnerwald. Der Jane Goodall Partnerwald – ein 1 Hektar großer und 10 Jahre alter Jungwald aus Fichten, Tannen, Ahorn, Buchen und Zirben am Oberegg in Reith – wurde von Richard Hauser zur Verfügung gestellt. Der Wald, für den Felix Gottwald die Patenschaft übernommen hat, soll den Einsatz für Artenvielfalt erlebbar machen – in Österreich und Afrika. Als Partnerwald mit „Blick nach Uganda“ verweist er auf ein Aufforstungsprojekt des JGI-A in Hoima/Uganda. Nur durch Spendengelder – wie Jane Goodall beim Besuch des Partnerwaldes am Vormittag des 31.8. verdeutlichte – können in Uganda in den nächsten Jahren rund 400.000 Bäume gepflanzt werden.

Das Aufforstungsprojekt ist gleichzeitig Hoffnungsträger für Mensch und Tier: Eine Community von rund 10.000 Menschen ist in das Projekt eingebunden und erhält durch Bildungsprogramme, Gesundheitsinitiativen und Entwicklungshilfe eine Zukunftsperspektive. Ein Rettungsanker ist der „Waldkorridor“ auch für zahlreiche vom Aussterben bedrohten Tiere, darunter die Schimpansen: Nur wenn durch die Pflanzungen einzelne Waldinseln wieder miteinander verbunden werden, können unsere nächsten Verwandten langfristig überleben. Werden keine Maßnahmen gesetzt, gibt es in 12,5 Jahren keine freilebenden Schimpansen mehr.

Ein „Österreichwald“ für eine Hand voll Euro

Während der Jane Goodall Partnerwald am Oberegg vor allem Symbolkraft hat und mit einem Lehrpfad der alle Sinne anspricht zur Tat einlädt, geht der KCC bereits einen Schritt weiter: Jedes Neumitglied sponsert eine Baumpatenschaft für das Aufforstungsprojekt des JGI-A. Mit nur 6 Euro unterstützt jede/r BaumpatIn den Ankauf von Samen, die Aufzucht und Pflege der Setzlinge, die Aufforstung sowie faire Löhne für ArbeiterInnen und Bildung für Kinder. Langfristig soll so in Uganda ein „Österreichwald“ entstehen.

Eine umfangreiche Partnerschaft

Die Gala, der Jane Goodall Partnerwald und die Baumpatenschaften sind Teile eines umfangreichen Kooperationsprogramms von KCC und JGI-A. Auch in Zukunft plant Richard Hauser die Projekte von Jane Goodall mit Charity-Events zu unterstützen. Zudem werden die Partner exklusive Reisen nach Uganda und Tansania auf den Spuren Jane Goodalls anbieten, den „Gombe Grand Cru“ einen exklusiven, fair produzierten Kaffee von Dallmayr im KCC ausschenken und jedem Kind nach dem Besuch im KCC das Kinderbuch „Jane’s Traum – vom Dschungel und den Tieren“ überreichen. Die gesammten Spenden fließen in die Projekte des JGI-A und in Jane Goodalls Kinder- und Jugendprogramm „Roots & Shoots“.

Feierliche Verleihung des BOTA-Award 2012

Am Dienstagabend, den 10. Juli 2012, wurde im BMW-Museum München der der Best of the Alps®-Award 2012 an den CEO der IIC-INTERSPORT International Corp., Franz Julen, verliehen. Der prestigeträchtige Preis wird alljährlich vom Zusammenschluss der zwölf exklusiven in den Alpen gelegenen Tourismusdestinationen Best of the Alps® an herausragende Persönlichkeiten für deren besondere Verdienste um den Sport, den Tourismus, das kulturelle sowie politische Leben im Alpenraum zuerkannt. Ebenfalls am Dienstag besiegelte Best of the Alps® das neue Partnerschaftsabkommen mit der französischen Rossignol Gruppe, die mit der Marktoffensive „Pure Alpinism“ zur Wintersaison 2012/2013 starten wird.

Das Medien- und Publikumsinteresse war wie erwartet sehr groß, als am Dienstagabend im Münchner BMW-Museum der begehrte Best of the Alps®-Award 2012 verliehen wurde. Rund 170 Gäste aus Wirtschaft, Industrie, Politik und Gesellschaft feierten die Übergabe mit einem Empfang sowie einem festlichen Dinner. Als Preisträger wurde der Schweizer Franz Julen, der seit zwölf Jahren an der Spitze der IIC-INTERSPORT International Corp. steht, ausgezeichnet. Als Unternehmer ist Julen an der Schnittstelle zwischen Sport und Tourismus tätig. Der Schweizer ist der mittlerweile dritte Best of the Alps®-Award-Gewinner und beerbt in dieser Rolle niemand geringeren als den Präsidenten des Internationalen Skiverbandes (FIS), Gian Franco Kasper, der zwar nicht persönlich zur Preisverleihung nach München kommen konnte, aber eine Videogrußbotschaft schickte. Als Laudator für Julen fungierte sein guter Freund und Vorstandvorsitzende der adidas Group, Herbert Hainer. Er würdigte Julens umsichtigen und zugleich innovativen Führungsstil, der ihn zum würdigen Gewinner des Best of the Alps®-Awards 2012 mache. Zudem hob er Julens die gelebte Liebe zu seiner Heimat, den Alpen hervor: „Franz ist ein Mann, der aus den Alpen kommt, der mit den Alpen lebt und für die Alpen wirbt.“

Julen: „Bin gerührt, stolz und dankbar.“

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achensee.literatour 2012: Erfolgreicher Start für Tirols neues Literaturformat

Es war ein Auftakt nach Maß. Nach dem hochkarätigen und zugleich berührenden Eröffnungsabend mit Essayist Franz Schuh und Autor Felix Mitterer, stand am Freitag die tatsächliche literarische Tour rund um Tirols größten See am Programm. Dabei lieferten namhafte Autoren wie Franzobel, Christoph W. Bauer, Eva Rossmann und Bernhard Aichner Kostproben ihres künstlerischen Schaffens. Martin Tschoner, GF von Achensee Tourismus, zeigte sich angesichts der positiven Rückmeldungen der geladenen Medien- und Verlagsvertreter zufrieden und kündigte bereits die Fortsetzung der achensee.literatour im kommenden Jahr an.

2012Am Freitagabend ging im Posthotel Achenkirch mit der Aufführung „Der Himmel is a Eierspeis“ von Schriftsteller Franzobel und seiner Frau Maxi Blaha, musikalisch begleitet von Klaus Dickbauer, die erste achensee.literatour zu Ende. Das Publikum im Posthotel zeigte sich von dieser hochkarätigen Hausveranstaltung begeistert. Ebenso wie die zum Auftakt des neuen Literaturformats geladenen Vertreterinnen und Vertreter der Medien sowie der Verlage. Im kommenden Jahr wird die achensee.literatour, die zum diesjährigen Auftakt geladenen Gästen vorbehalten war, für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Dank des erfolgreichen Starts hat Martin Tschoner von Achensee Tourismus bereits den Termin für die Folgeveranstaltung genannt: die achensee.literatour 2013 wird von 23. bis 25. Mai 2013 stattfinden.

Am gestrigen Freitag bewies das neue Format eindrucksvoll, welche Bandbreite an literarischen Genres an ausgewählten Plätzen möglich ist. Die achensee.literatour 2012 begann am Freitagvormittag mit einer Lesung von Radikalkünstler und Tierschutzprozess-Angeklagtem Chris Moser und Autor Markus Köhle, die ihre beiden neuen Bücher vorstellten. Mosers Erfahrungsbericht „Die Kunst Widerstand zu leisten“ (Kyrene Verlag) sowie Köhles Roman „Hanno brennt“ (Milena Verlag) behandeln den so genannten „Mafiaparagraphen 278a“. Während Moser einen packenden Tatsachenbericht lieferte, präsentierte Köhle einen fiktiven zum Thema.

Nach der gemeinsamen Schifffahrt nach Pertisau stand dort in der Lounge des Strandhotels Entner Lyrik am Programm. Christoph W. Bauer las wundervolle Gedichte aus seinem neuen Werk „Mein lieben mein hassen mein mittendrin du“ (Haymon Verlag) und Franzobel bot eine kleine Werksschau von Lyrik aus den vergangenen Jahren seines Schaffens. Dabei durften natürlich Passagen aus seinem brandneuen Buch „Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind“ (Zsolnay) nicht fehlen.

Nach entspannender Lyrik boten drei großartige Krimiautoren Spannung pur. Die großartige Eva Rossmann las aus ihrem 13. Krimi der Mira Valensky-Reihe „Unterm Messer“ (Folio Verlag). Die Tiroler Autoren Bernhard Aichner und Georg Haderer boten Auszüge aus ihren aktuellen und Haderer sogar aus seinem erst im August erscheinenden neuen Krimiroman. Aichner las aus dem aktuellen Max Broll-Krimi „Für immer tot“, Haderer aus seinem im August erscheinenden vierten Schäfer-Krimi „Engel und Dämonen“ (beide Haymon Verlag).

Zum Finale genossen Autoren sowie Gäste und Hausherr Karl Reiter junior Franzobels Schauspiel „Der Himmel is a Eierspeis“. Dabei zog Martin Tschoner von Achensee Tourismus eine erste zufriedene Bilanz: „Das Medieninteresse und die positiven Rückmeldungen der Verlage, die wir bereits erhalten haben, zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Langfristiges Ziel dieses neuen Literaturformates für Tirol sei es, Verlagen und Autoren eine einzigartige Bühne zur Präsentation ihrer neuen Werke zu bieten. Für Einheimische wie Gäste soll so eine hochkarätige Literaturveranstaltung in einer der schönsten Regionen der Alpen entstehen.

Mehr Umsatz durch vernetzte Produkte?

Die Tourismus Community Austria (TCA) blickt am 2. Mai in Wien im Haus der Musik ab 18.30 Uhr mit dem Multimediaexperten Peter Post in die Zukunft der digitalen Kommunikation.

Turnschuhe die mit iPods sprechen, Autos die mit Ampeln kommunizieren, Pflanzen die twittern wenn sie Wasser benötigen. Im Netz der Dinge entstehen neue Produkte und Dienste, einige sinnvoller als andere. Es sind z.B. Trends wie „The Quantified Self“, eine stark wachsende Gruppe die sich selbst mit Sensoren am Körper misst und die Daten für Gesundheit und Fitness nutzt. Weltmarken wie „Nike“ haben hier bereits eigene Produkte am Start. Die Frage liegt auch für den Tourismus auf der Hand: Sollten wie neben dem Produkt (z.B. das Hotelzimmer, das Skigebiet) und dem Device (z.B. Smartphone) nicht auch den Mensch mit seinen Erfahrungen und Erlebnissen ins Zentrum von Innovation stellen?

Was kann der Tourismus daraus lernen? Können Communities Gäste binden? Kann intelligente Produktvernetzung touristische Marken stärken? Sind diese intelligenten Produkte auch mehr Wert und bringen daher mehr Umsatz? Diesen spannenden Fragen widmet sich die Tourismus Community Austria (TCA) am Mittwoch, 2. Mai 2012, im Haus der Musik.

Peter Post ist als Geschäftsführer von Scholz & Volkmer, der vielfach international ausgezeichneten und größten inhabergeführten Multimediaagentur Deutschlands, verantwortlich für den Bereich „Connected Products“. Seine These: „Vernetzte Produkte sind mehr Wert“. Gilt das auch für die Tourismusbranche? Was passiert zwischen Buchung und Empfehlung? Kann digitale Vernetzung hier tatsächlich Mehrwerte schaffen, sogar zur Alleinstellung von Anbietern, Marken und Regionen beitragen?

In seinem Vortrag zeigt Peter Post viele spannende Beispiele aus Industrien, die bereits durch Vernetzung neue business cases geschaffen haben und diskutiert mit einer Runde von Experten (Wien Tourismus Chef Norbert Kettner, Markus Lassnig von der Salzburger Research Forschungsgesellschaft, sowie Michael Anfang, vom Hotel Edelweiss & Gurgl) die Frage, warum gerade im Tourismus die Vernetzung von Produkten und Erlebnissen eine große Chance wäre.

Bereits im März, anlässlich der ITB in Berlin, hatte eine kleine Auswahl von heimischen Touristikern die Möglichkeit diese Thesen in der Berlin Dependance von Scholz & Volkmer zu diskutieren – die Resonanz war toll, jetzt gibt es die Möglichkeit dafür noch einmal im größeren Kontext in Wien!

Erste Sparkassen Skicup 2012

Anfang März fand in Seefeld der „Erste Sparkassen Skicup“ statt. Mitarbeiter der Erste Group und der Sparkassen aus Österreich, Tschechien, Rumänien und Serbien sowie von der Südtiroler Sparkasse folgten der Einladung der Tiroler Sparkasse. Dabei machten die Sportler, allen voran Erste Group-Chef Andreas Treichl, durchwegs eine gute Figur auf Skiern, Snowboards und in der Loipe. Den Höhepunkt bildete die große „Skicup-Night“ in der WM-Halle in Seefeld.

Von 2. bis 4. März 2012 lud Tiroler Sparkasse-Vorstandsvorsitzender Hans Unterdorfer die internationalen Kollegen der Erste Group zum „Erste Sparkassen Skicup“ nach Seefeld. Der Andrang war groß, rund 400 Sparkassenmitarbeiter aus Österreich, Tschechien, Rumänien und Serbien sowie aus Südtirol folgten der Einladung nach Tirol. Die Gastgeber stellten ein abwechslungsreiches Programm zusammen, das vom Biathlon-Schnupperbewerb bis hin zum Ski- und Snowboard-Riesentorlauf reichte. Auch Genießer kamen auf ihre Rechnung, etwa beim geselligen Get-together am Freitagabend. Das ließ sich selbst Erste Group-Chef Andreas Treichl nicht entgehen, der sich von der Tiroler Gastlichkeit begeistert zeigte: „Die Kollegen der Tiroler Sparkasse haben bewiesen, dass das Zwischenmenschliche in unserer Unternehmensgruppe sowohl im Geschäftsalltag, als auch intern groß geschrieben wird.“

Den Höhepunkt des Wintersportwochenendes bildete die „Skicup-Night“, in deren feierlichen Rahmen auch die Preise für die Siegerinnen und Sieger der Wettbewerbe vergeben wurde. Die Siegerehrungen nahm unter anderem der Vorstandsvorsitzende der Tiroler Sparkasse, Hans Unterdorfer vor, der sich vor allem über die Erfolge seines Teams freute: „Natürlich gönnen wir unseren internationalen Kolleginnen und Kollegen der Erste Group jede Medaille, aber als Hausherren und Tiroler stehen wir auch ein wenig unter Zugzwang, unser angeborenes Wintersporttalent unter Beweis zu stellen.“ Zumindest in Sachen Feiern, so Unterdorfer, hätten die Tiroler nun einiges vorgelegt.

Im Rahmen der „Skicup-Night“ mischten sich zudem zahlreiche namhafte Gäste unter die Teilnehmer. Darunter u.a. der Präsident des österreichischen Sparkassenverbandes Christian Aichinger sowie ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel, die beim Skirennen als Vorläufer die perfekte Spur für die Athleten gezogen hatten.

Gleichermaßen souverän wie charmant führten Ö3 DJ Olivia Peter und Ski-Ass Stephan Görgl durch den stimmungsvollen Abend.

Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten – Das Original lassen den Bergsommer im Leutaschtal erklingen (27.8. – 2.9.2012)

In der Olympiaregion Seefeld freut man sich über einen ganz besonderen sommerlichen Veranstaltungshöhepunkt: Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten – Das Original werden vom 27.8. – 2.9.2012 in Leutasch zu Gast sein. Neben einem zweitägigen Workshop für begeisterte Musikanten aus dem Alpenraum zählt das Konzert der Egerländer in der eigens adaptierten Veranstaltungshalle der Erlebniswelt Alpenbad Leutasch zu den Programmhöhepunkten. Heute wurde im Leutascher „Naturwirt“ der Kooperationsvertrag unterzeichnet.

(v.li.) Markus Tschoner (Olympiaregion Seefeld) und Ernst Hutter (Die Egerländer Musikanten - das Original) freuen sich über die gelungene Kooperation.


Das erfolgreichste Blasorchester der Welt zu Gast in Leutasch
In den 55 Jahren ihres Bestehens (seit der Gründung 1956 durch Ernst Mosch und einigen Mitmusikern) wurden „Die Egerländer Musikanten“ zum wohl bekanntesten und erfolgreichsten Blasorchester der Welt. Seit mittlerweile 11 erfolgreichen Jahren führt Ernst Hutter, Posaunist wie Ernst Mosch, die wunderbaren Musiker auf den Spuren von Ernst Mosch. Seit 2000, ein Jahr nach dem Tod ihres Chefs und Mentors , setzen die jungen Musiker der „Original Egerländer Musikanten“ mit Unterstützung der Familie Mosch als „Die Egerländer Musikanten – Das Original“ den erfolgreichen Weg fort. Zuerst gemeinsam mit Toni Scholl, ab 2003 in Eigenregie, zeichnet Ernst Hutter für die Fortsetzung der Erfolgsstory verantwortlich. Stets in enger Verbindung zur Tradition, aber auch mit Mut zu Neuem, Jungem hat er es geschafft, in mehr als 350 Konzerten an die Erfolge der „Original Egerländer Musikanten“ anzuknüpfen. Mit viel Talent, musikalischem Engagement und Spielfreude unter echten Freunden wurde ein Weg beschritten, der den alten Fans die Treue leicht macht, aber auch immer mehr junge Musikanten für das einmalige Erlebnis begeistert. Wie groß die Begeisterung auf der ganzen Welt für diese Musik ist, stellte das Ensemble im Jubiläumsjahr 2006 eindrucksvoll unter Beweis: 40 Jahre nach Ernst Mosch 1966, präsentierte sich das Orchester erneut in der legendären Carnegie Hall in New York bei einem umjubelten Konzert. Ausverkaufte Konzerthäuser von München bis Luzern, von der Nordsee bis ins Allgäu, sowie einschaltträchtige TV- Produktionen begeistern Jahr für Jahr tausende von Zuschauern.

Dabei steht nicht nur die Perfektion der musikalischen Darbietung im Vordergrund – unübertroffen sind vor allem Elan und Spielfreude, mit der Ernst Hutter und seine Musiker ganz im Geiste Ernst Moschs alles für ihr Publikum geben. In Leutasch findet Ernst Hutter eine ganz ähnliche Einstellung – und freut sich daher schon sehr auf die Egerländer-Woche: „Nachdem ich auf Einladung von Initiatorin Monika Klimitisch Leutasch kennenlernen durfte, war mir klar, dass hier Partner aufeinander treffen, die sehr gut zueinander passen: „Leutasch tut mir gut“ konnte ich überall lesen – und genau das habe ich auch gefühlt. Die Natur, die Menschen, tun gut. Genau das möchte auch unsere Musik – den Menschen gut tun. Eine Woche in dieser schönen Gegend gemeinsam zu muszieren, unser Wissen weitergeben und auch als Orchester gemeinsame Zeit zu verbringen – auch das tut gut. Ich denke, diese Veranstaltung kann so zum Erfolg für alle Partner werden.

Workshops, Musikantentreffs & Konzerte
In 2tägigen Fach-Workshops (Achtung, limitierte Teilnehmerzahl), die als Einzel- und Gruppenuntericht stattfinden werden, können Musikanten gemeinsam mit ihren Stars ihr Können unter Beweis stellen und erweitern. Mit einem kleinen Abschlusskonzert wird dies der Öffentlichkeit präsentiert. Bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen wie z.B. einer Fanwanderung oder einem Musikantentreff auf einer der einmaligen Leutascher Almen haben die Teilnehmer und alle mitreisenden Fans die Gelegenheit, ihre Stars persönlich kennenzulernen.

Der Höhepunkt der „Egerländer-Fest-Woche“ ist sicher das große Konzert von Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten – Das Original, bei dem bis zu 1.000 Fans in der Veranstaltungshalle erwartet werden. „Wir sind stolz, dass das weltbekannte Ensemble in Leutasch zu Gast sein wird. Gerne haben wir hierfür unsere Veranstaltungshalle adaptiert, die so nun auch für weitere musikalische Veranstaltungen das perfekte Ambiente und vor allem die geeignete Akustik bietet. „ freut sich auch Bürgermeister Thomas Mössmer über den Vertagsabschluss

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser Veranstaltung, die perfekt nach Leutasch mit seiner großen Liebe zur Musik passt, ein echtes sommerliches Highlight gewinnen konnten. Der Dank gebührt der Initiatorin Monika Klimitsch und auch der Gemeinde, die durch die Adaptierung der Veranstaltungshalle das Event erst möglich gemacht hat.“ freut sich TVB-Direktor Markus Tschoner „Wenn alle Voraussetzungen passen, soll diese Woche im Zweijahresrythmus stattfinden und so eine echte „Egerländer-Tradition“ in Leutasch begründen bzw. kann mit dieser Veranstaltung der Grundstein für weitere echte Volksmusik-Veranstaltungen in Leutasch gelegt werden. “

Ötzi-Gipfel war stimmungsvoller Höhepunkt der Jubiläumsfeiern

Am 19.9.1991 wurde der Ötzi vom Ehepaar Erika und Helmut Simon entdeckt – genau 20 Jahre später am 19.9.2011 feierten das Ötztal und das Schnalstal einen stimmungsvollen Ötzi-Gipfel und damit eine archäologische Weltsensation, die bis heute die Welt in Atem hält.

Nach den Treffen der Zeitzeugen am Samstag im Ötzi-Dorf in Umhausen im Ötztal und am Sonntag auf Schloss Juval in Südtirol, wurde der offizielle Festakt zum 20jährigen Ötzi-Jubiläum im archeoParc im Schnalstal zelebriert. Ebenso groß wie der Andrang der Festgäste war auch das Medieninteresse, das in den vergangenen Jahren nie wirklich nachgelassen hatte. Das Gedränge der Fotografen und Kameraleuten etwa rund um die Entdeckerin Erika Simon war einmal mehr Beleg dafür, wie sehr diese einzigartige Möglichkeit in die Menschheitsgeschichte zurückzublicken nach wie vor die ganze Welt fasziniert, betonte u.a. auch Südtirols bekanntester Bergbotschafter Reinhold Messner. Er war genau vor 20 Jahren kurz nachdem Ötzi vom Ehepaar Simon entdeckt wurde zusammen mit seinem Bergkameraden Hans Kammerlander am Fundort. „Für mich war damals sehr schnell klar, dass es sich um einen Fall für die Archäologen handeln wird“, so Messner, der zudem betonte, dass „Ötzi heute – auch wenn er dem Land Südtirol aufgrund der Lage des Fundortes zugesprochen wurde – der ganzen Welt gehört!“

Einmal mehr stand beim Festakt auch der Wiener Journalist Karl Wendl mit seinen Anekdoten im Mittelpunkt. Er hatte kurz nach der Entdeckung des Mannes aus dem Eis im Zuge eines Artikels die Wortkreation „Ötzi“ geschaffen und damit einen Welterfolg gelandet. „Für das Ötztal war dieser Fund aber auch diese Namensgebung enorm wichtig“, betonte Söldens Bürgermeister Ernst Schöpf. Rucksäckeweise habe man vor 20 Jahren Presseberichte gesammelt und dieser Hype sei tatsächlich nie wirklich abgebrochen!

Der Ötzi-Hype geht weiter
Dass das öffentliche Interesse rund um Ötzi auch nach den Jubiläumsfeierlichkeiten nicht abnehmen wird, ist bereits heute klar. Prof. Dr. Albert Zink, Leiter vom Institut für Mumienforschung und Ötzi Uni EURAC Bozen, kündigte für die nächsten Wochen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse an. Bereits vom 20. bis 22. Oktober wird in Bozen ein Ötzi-Kongress stattfinden, bei dem aktuelle Erkenntnisse zur Interpretation der Gene erscheinen sollen. 95% Prozent seiner DNA konnten bereits Dank modernster Technik aufgeschlüsselt werden – und so kann heute etwa mit Sicherheit gesagt werden, dass Ötzi braune Augen hatte. Auch die letzten Stunden von Ötzi können so – 5300 Jahre später – von der Wissenschaft rekonstruiert werden. Zink: „Wir wissen heute, dass Ötzi kurz vor seinem Tod eine Mahlzeit einnahm – er fühlte sich also sicher.“ Kurz danach traf ihn ein Pfeil, aber auch eine schwere Schädelverletzung wurde festgestellt. Ötzi wurde also vor 5300 Jahren kaltblütig ermordet und aus dem Leben gerissen. Zink: „Wir können heute auch ausschließen, dass er bestattet wurde – darauf deutet nichts hin.“ Bereits in den nächsten Wochen werden neueste Erkenntnisse erwartet – der Ötzi-Hype findet damit über das 20 Jahr Jubiläum seiner Entdeckung garantiert seine Fortsetzung!

20 Jahre Ötzi: Startschuss für Jubiläum fiel im Ötztal

Wissenschaftliche Weltsensation und Medienstar – der „Ötzi“ wurde am 19.9.1991 von den deutschen Bergwanderern Erika und Helmut Simon bei einer Bergtour von der Similiaunhütte auf die Finalspitze entdeckt. Seither dominiert der 5300 Jahre alte Mann aus dem Eis, der sich bald als ältester vollständig erhaltener Repräsentant der Gattung Mensch aus der Steinzeit entpuppte, Schlagzeilen aus aller Welt. Und sein Spitzname „Ötzi“, den ihm der Wiener Journalist Karl Wendl verlieh, rückte auch die einzigartige Bergwelt des Ötztals ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit.

Mit einer hochkarätig besetzten Runde mit Zeitzeugen und vielen launig unterhaltsamen Anekdoten starteten Freitagabend die Jubiläumsfeierlichkeiten im Ötzi-Dorf bei Umhausen im Ötztal. „Wir wollten Leute zusammenführen, die durch den Fund schicksalshaft verbunden sind“, erklärt Leonhard Falkner vom Ötzti-Dorf, das in den vergangenen elf Saisonen bereits rund 600.000 Besucher verzeichnete. So erinnerten sich unter der Leitung von Prof. Dr. Walter Leitner (Leiter des Instituts für Archäologie der Universität Innsbruck und wissenschaftlicher Berater des Ötzi-Dorfs) neben Findern Erika Simon, Alpinpolizisten, Gerichtsmediziner, Justizbeamte aber auch politische Repräsentanten an die aufregenden Tage rund um die Entdeckung. Erst nach und nach wurde vor 20 Jahren klar, dass es sich beim Mann aus dem Eis um eine Weltsensation handelte. Leitner: „Mit diesem Sensationsfund ging der Traum jeden Wissenschaftlers in Erfüllung und schon heute ist klar, dass es sich dabei um eine unendliche Geschichte handelt, denn wir werden nie alles aufklären und wissen.“

Das Ötztal im Rampenlicht der Weltpresse

Auch Söldens Bürgermeister Ernst Schöpf erinnert sich gerne an den Ausnahmezustand vor 20 Jahren: „Als langsam klar wurde, dass bei uns eine wissenschaftliche Weltsensation entdeckt wurde, setzte schlagartig das weltweite öffentliche Interesse ein.“ Damals, so Schöpf ahnte man schon, dass dieser Fund eine ähnliche Wirkung haben werde, wie die die zufällige Landung von Auguste Piccard am Gurgler Ferner im Jahr 1931, der das Ötztal bereits damals in die Weltpresse brachte. Auch wenn die Fundstelle bald dem Land Südtirol zugeschrieben wurde, so habe diese Entdeckung vor 20 Jahren eine enorme – auch touristische – Wirkung für das Ötztal, ist sich Schöpf sicher. Und zweifellos müsse man heute dem journalistischen Namensschöpfer – dem Wiener Journalisten Karl Wendl – dankbar sein. „Denn der Name ‚Ötzi‘ hat sich durchgesetzt und diese Chance haben wir auch durch fundierte Angebote genützt!“ Dabei verweist Schöpf neben dem Ötzi-Dorf u.a. auch auf die archäologischen Wanderrouten „Auf den Spuren des Mannes im Eis“, die in die Ötztaler und Schnalstaler Hochgebirgslandschaft führen. Schöpf: „Diese wunderbare Landschaft ist auch heute noch weitgehend so unberührt, wie zu Ötzis Zeiten und übt wohl auch deshalb soviel Anziehungskraft auf Bergfreunde aus aller Welt aus.“

Simon wurde durch den Fund zum Medienprofi

Wieder und wieder wiederholt Erika Simon in diesen Tagen die Geschichte ihrer Entdeckung. Sie wären völlig perplex gewesen aber nicht erschrocken, eher verwundert. Durch den Fund der um die Welt ging und bald das Cover des Time-Magazins zierte, wurde Simon zwangsweise zum Medienprofi. Rund um die Jubiläumsfeierlichkeiten in Tirol und Südtirol häufen sich diese Anfragen und das Blitzlichtgewitter wieder. Aber, so Simon, die Entdeckung von Ötzi mache Sie auch stolz. Und Sie habe seither natürlich auch ein sehr enges Verhältnis ins Ötztal. Insbesondere zum Ötzi-Dorf – „das Beste was dem Ötztal passieren konnte“ – unterhalte Sie enge Beziehungen und werde auch alle Jahre zur Eröffnung eingeladen. „Drei- bis viermal im Jahr komme ich dadurch ins Ötztal“, schmunzelt Simon.

Ötzi-Zeitzeuge Messner lädt zum Expertentalk

Die mehrtägigen Jubiläumsfeierlichkeiten zu 20 Jahre Ötzi verlagern sich nach dem Auftakt im Ötztal nun nach Südtirol. Am Sonntagabend steht auf Schloss Juval des Extrembergsteigers und Ötzi-Zeitzeugen Reinhold Messner ein Expertengespräch zum Thema „Wie hat Ötzi unsere Sicht auf den alpinen Raum und den Tourismus verändert?“ Am Montag findet dann der offizielle Jahrestag mit einem Ötzi-Gipfel im archeoParc Schnalstal statt, das von den Schnals- und Ötztalern gemeinsam zelebriert wird. Am Dienstag endet der Jubiläumsreigen dann mit einem Besuch im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen, in dem der „Mann aus dem Eis“ mittlerweile ausgestellt ist.

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