Touristiker atmen auf: Felbertauern wieder für Verkehr geöffnet

Nach einem gewaltigen Geröllsturz Mitte Mai musste die Felbertauernstraße, die Nord- und Osttirol verbindet, für den Verkehr gesperrt werden. Gerade für die Tourismusbranche war der Ausfall der kürzesten Nord-Süd-Verbindung problematisch. Nun konnte nach nur anderthalb Monaten Bauzeit eine 1,5 Kilometer lange, temporäre Umfahrungsstraße eröffnet werden, was für den aktuellen Urlauberreiseverkehr eine wichtige Entlastung bedeutet. Anfang Oktober soll die Felbertauernstraße wieder uneingeschränkt für den Verkehr geöffnet werden.

„Wir sind stolz, froh und erleichtert, dass wir die Felbertauernstraße rechtzeitig zur Hauptreisezeit wieder eröffnen können“, sagte der Vorstandsdirektor der Felbertauernstraße AG, Karl Poppeller, anlässlich der Verkehrsfreigabe der temporären Umfahrungsstraße. Rechtzeitig zum großen Sommer-Reiseverkehr wurde am 27. Juli 2013 um 6 Uhr morgens die Ersatzstraße am Felbertauern in Osttirol für den Verkehr freigegeben. Am vergangenen Wochenende wurde mit einem Fest die neu geschaffene Verbindung gefeiert.

Aus verkehrsplanerischer Sicht ist die Eröffnung der Umfahrung besonders erfreulich. So ist pünktlich zur Hauptreisewelle die kürzeste Nord-Süd-Verbindung damit wieder frei befahrbar. Denn die Felbertauernstraße wird als preisgünstige Alternative zur Brenner- oder Tauernautobahn besonders gern von Urlaubern genutzt, die auf dem Weg in den Süden sind. Zudem ist die Straße die wichtigste Verbindung zwischen Nord- und Osttirol. Landeshauptmann Günther Platter unterstrich anlässlich der Feierlichkeit, welche Bedeutung dieser Verkehrsweg für die Tiroler Wirtschaft hat: „Es ist eine große Erleichterung und ein gutes Gefühl, dass diese wichtige Verbindung dank des Zusammenhalts aller so rasch gebaut werden konnte.“. Auch Touristiker und Wirtschafstreibende aus Osttirol zeigten sich erleichtert, wie Matreis Bürgermeister Andreas Köll betonte: „Das ist ein großer Freudentag für Osttirol und die Nationalparkregion, weil es gelungen ist, diese touristische und wirtschaftliche Lebensader unseres Bezirkes wiederherzustellen.“ Osttirols Tourismusobmann Franz Theurl dankte der Landesregierung für die rasche und unbürokratische Entscheidung zum Bau der Umfahrung: „Damit wurde unser Sommer 2013 in touristischer Hinsicht gerettet.“

Klettersteig-Jubiläum und hitzige Diskussion zur Sonnenwende in der Ramsau

Mit einer Jubiläumsbegehung in Bergausrüstung von „anno dazumal“ wurde das 170-jährige Bestehen des ältesten Klettersteiges der Alpen auf dem Dachstein am Wochenende zelebriert. Bei traumhaften Wetterbedingungen feierten Bergführer, Touristiker, Sportprominenz und Medienvertreter die Region Ramsau am Dachstein in der Steiermark als Wiege des alpinen Bergsports.

Der erste Klettersteig der Alpen wurde von Geograf Friedrich Simony, dessen Geburtstag sich 2013 zum 200. Mal jährt, in Auftrag gegeben. Das 170-Jahr-Jubiläum wurde am Samstag stilgerecht in Szene gesetzt. Bergführer in historischer Kletterausrüstung führten tagsüber rund 30 sportliche Festgäste auf den Dachstein und damit an eine der Geburtsstätten des alpinen Bergtourismus.

Spannende Diskussion am Bio-Bauernhof

Am Abend diskutierte dann eine hochkarätige Expertenrunde von Vertretern der Wirtschaft und des Sports am Ramsauer Biobauernhof „Frienerhof“ über die Zukunft des Tourismus und die Bedeutung von traditionellen Angeboten. Die Tourismusregion Ramsau am Dachstein hat sich genau in diesem Segment erfolgreich positioniert und auf Basis der unverfälschten, authentischen und traditionellen Lebensweise große Anziehungskraft entwickelt.

Thesen von Zukunftsforscher Andreas Reiter bildeten dabei den Ausgangspunkt einer äußerst spannenden Diskussion, die von Andreas Kornhofer (Chefredakteur Servus Magazin) geleitet wurde. Die Globalisierung, so ist Reiter etwa überzeugt, verstärkt ländliche Rückzugs-Phantasien und macht das Leben in kleinen, überschaubaren Räumen wieder attraktiv. Diese neue Regionalität wird zu einem Gegenentwurf, der Moderne und Tradition, Kreativität und ursprüngliche Werte versöhnt.

Österreichs Ausnahmesportler Felix Gottwald, selbst seit 10 Jahren in der Ramsau sesshaft, bestätigte diese Einschätzung und betonte den Wert, das eigene Leben langsamer und leiser zu machen. Das Problem sei, dass heutzutage viele Menschen nicht mehr wüssten was sie wollen, daher auch gedankenlos leben, arbeiten und konsumieren würden. „Wer sich in Vielfalt zerstreut, ist niemals mit sich in Kontakt.“

Georg Bliem, GF von Steiermark Tourismus, bestätigte, dass Gäste gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Herkunft, Geschichte und Geschichten nachfragen. „Individualisierte Angebote sind eine große Chance, sich vom Durchschnitt abzuheben.“

„Individualität bedeutet, dass man aus der Vergleichbarkeit rauskommt, um sich nicht allein über den Preis, sondern gerade auch über die Qualität zu positionieren“, erklärte Christian Wolsegger, Sales Manager des traditionsreichen Bergschuhherstellers Dachstein.

Auch Hans Embacher, GF von Urlaub am Bauernhof, bestätigte mit Blick auf seine Gäste: „Unsere Urlauber suchen eine heile Welt , wollen gerade angesichts von Lebensmittelskandalen darauf vertrauen, dass wir regional gewachsene und nachvollziehbare Produkte anbieten.“

Auch Österreichs ehemaliger Vorzeigeathlet und Ausdauersportler Alois Stadlober, der heute ebenfalls in der Ramsau wohnt, bestätigte die Suche der Menschen nach einem sicheren Hafen. „Regionalität braucht aber Ehrlichkeit und Ehrlichkeit braucht Selbstbewusstsein.“

Unter dem Stichwort „Nachhaltigkeit“ würde heute vielfach ein Etikettenschwindel vollzogen, deshalb wolle man in der Ramsau zeigen, dass es auch anders geht, erklärte Georg Berger vom Frienerhof, einer der Initiatoren der „Ramsauer Bioniere“. Dabei haben sich Biobauern, Kaufleute und Gastronomen zusammengeschlossen, um Gästen Urlaub im Einklang mit der Natur anzubieten. „Wir sind Gastgeber, die genau das machen was sie machen wollen und können. Und bei uns ist der Gast nicht König, sondern ein gleichberechtigter Partner, den wir für unsere Welt und unsere Werte begeistern.“

Schlussendlich wurde im Rahmen der kontroversen Diskussion auch der Wachstumsbegriff kritisch beleuchtet. Bliem betonte dabei, dass Tradition immer modern interpretiert werden sollte und auch legitime wirtschaftliche Entwicklungen lebensnotwendig seien. „Denn wo nichts ist, ist auf Dauer auch nichts.“

Gottwald führte den Blick angesichts der an diesem Tag stattfindenden Sommersonnenwende zurück zur Natur. „Die Natur wächst bis zur Sonnenwende, dann reift sie und ihre Früchte können geerntet werden.“ Genau in diesem Sinne sei auch der allgegenwärtige Wachstumswahn, der statt Qualität nur quantitativen Parametern folgt, zu hinterfragen. Entschleunigung sei nicht nur auf Ebene der Gäste stark nachgefragt, sondern auch auf Ebene der Tourismusentwickler stärker zu berücksichtigen.

Tourismusstimme der Woche: Manfred Kohl

Er gilt als Pionier der österreichischen Tourismusberatung und auch als Spezialist, wenn es um Betriebsübergaben geht: nun überträgt Manfred Kohl selbst die operative Geschäftsführung in Österreich an langjährige Wegbegleiter und konzentriert sich künftig auf die Geschäftsführung der Kohl & Partner Holding.

Seinen Kunden bleibt er als Strategieberater weiterhin treu, seiner neuen Geschäftsführung wird er in den nächsten Jahren ebenfalls beratend zur Seite stehen. Im Interview „Tourismusstimme der Woche“ reflektiert Kohl Veränderungen im Beratungsgeschäft und konstatiert, dass das „Modell Österreich“ im internationalen Tourismus-Business sehr gefragt ist. Gleichzeitig warnt Kohl, dass trotz österreichweiter Nächtigungsrekorde zuletzt in der Winter-Saison, individuelle Betriebs- und Bilanzergebnissen der Tourismusunternehmen oftmals eine andere Sprache sprechen. Tatsächlich trenne sich auf Betriebsebene zunehmend Spreu von Weizen, die gut geführten Unternehmen würden überproportional gewinnen, der Rest weiter an Boden verlieren.

Kohl lässt Spezialisten ans Ruder

Er gilt als Pionier der österreichischen Tourismusberatung und auch als Spezialist, wenn es um Betriebsübergaben geht: nun überträgt Manfred Kohl selbst die operative Geschäftsführung in Österreich an langjährige Wegbegleiter und konzentriert sich künftig auf die Geschäftsführung der Kohl & Partner Holding. Seinen Kunden bleibt er als Strategieberater weiterhin treu, seiner neuen Geschäftsführung wird er in den nächsten Jahren ebenfalls beratend zur Seite stehen.

operative Übergabe an langjährige Weggefährten

operative Übergabe an langjährige Weggefährten

Kaum ein Name ist mit der österreichischen Tourismusberatung so eng verknüpft wie der von Manfred Kohl. In über 30 Jahren hat er eine kleine, auf seine Person zugeschnittene Pionierfirma aus Villach zu einem komplexen Beratungsunternehmen mit Standorten in Österreich, Südtirol, Deutschland, der Schweiz und Südosteuropa erweitert. „Kohl & Partner steht heute für lokale Kompetenz mit internationaler Erfahrung“, resümiert Manfred Kohl, „österreichisches Tourismus-Know How ist international sehr gefragt. Die Kunden interessiert am `Modell Österreich´ zum einen die mittelständische Struktur aus familiengeführten Betrieben; zum anderen die zweifellos erfolgreiche Art und Weise, wie Österreich seinen Tourismus organisiert und finanziert.“ Bei allem Erfolg sieht Manfred Kohl aber gerade für die heimische Freizeitwirtschaft in den nächsten Jahren große Herausforderungen: „Wir werden uns auf die Produktentwicklung konzentrieren müssen. Im Marketing sind wir schon recht gut aufgestellt, aber das allein reicht nicht. Es gilt das Profil zu schärfen und touristische Räume zu entwickeln, wo sich die Einheimischen wohl fühlen und die Gäste tolle Produkte vorfinden.“

Kohl & Partner hat sich mit der Branche spezialisiert
In den letzten drei Jahrzehnten hat sich der Tourismus in Österreich und damit das Beratungsgeschäft stark verändert. „Früher kamen die Kunden zu mir und wollten wissen, wie sie `Forelle blau´ richtig kalkulieren. Heute sucht der österreichische Tourismus professionelle Beratung für spezialisierte Detailfragen, im Marketing, in der Preispolitik, vor allem aber in der strategischen Unternehmensführung“, erläutert Manfred Kohl. Mit dieser Nachfrage ist Kohl & Partner nicht nur gewachsen, sondern hat auch Kompetenz auf allen wesentlichen touristischen Ebenen aufgebaut: in den Destinationen, in den Betrieben, in der Infrastruktur. „Diese Spezialisierung in einer heute sehr komplexen Branche, verbunden mit starker lokaler Kompetenz und internationaler Sichtweise macht uns stark und bürgt für die Qualität von Kohl & Partner“, so der Tourismusberater. Dass nunmehr die operative Geschäftsführung in Österreich an Spezialisten und langjährige Wegbegleiter übertragen wird, ist für ihn eine logische Konsequenz der bisherigen Unternehmensentwicklung: „Wir sind partnerschaftlich organisiert, 49 Prozent der Anteile werden von langjährigen Mitarbeitern gehalten. Mit Erich Liegl, der seit 1988 bei uns ist, übernimmt ein ausgewiesener Hotelspezialist – mit Gernot Memmer, seit 2001 mit an Bord, ein Experte auf dem Gebiet der Destinationen das Ruder in der operativen Geschäftsführung.“ Claudia Kohl, die in der Unternehmensgruppe für Marketing und PR verantwortlich zeichnet, wird 2014 ebenfalls in die Geschäftsführung einziehen.
Manfred Kohl selbst bleibt Geschäftsführer in der Kohl & Partner Holding, dem Dach der Firmengruppe und wird weiterhin als Strategieberater tätig sein. „Hier sehe ich eine sehr schöne Aufgabe auch darin, die neue Geschäftsführung in den kommenden Jahren zu begleiten. Es wird daher ein fließender, eleganter Übergang sein“, ist Manfred Kohl überzeugt, der für das eigene Unternehmen immer noch vom heimischen Tourismus lernt: „Wir haben Top-Betriebe mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis – und ein Naturell, das für den Tourismus hervorragend geeignet ist!“

Tourismusstimme der Woche: Friedl mit der leeren Tasche

Im Rahmen der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin präsentierte Ötztal Tourismus ein neues Kultur-Highlight für die kommende Sommersaison. Die Tiroler Urlaubsregion wird zur Bühne für die historische Geschichte von Herzog Friedrich IV von Tirol, besser bekannt als „Friedl mit der leeren Tasche“. Inmitten der spektakulären Naturkulisse des hinteren Ötztals wird der geschichtsträchtige Stoff als Wandertheater inszeniert.

In den Weiten des hinteren Ötztals, im Bergsteigerdorf Vent, versprengt auf über 100 Quadratkilometer Fläche, leben heute noch weniger als hundert Personen. Hier haben sich Traditionen über Jahrhunderte erhalten. Die urtümliche Landschaft sieht noch immer so aus, wie schon vor 600 Jahren, zu Lebzeiten von Herzog Friedrich IV von Tirol, besser bekannt als „Friedl mit der leeren Tasche“. Im kommenden Sommer wird die Geschichte dieser für Tirol so wichtigen Persönlichkeit als Wandertheater im Ötztal inszeniert. Als Bühne dienen dabei teils Originalschauplätze, an denen schon Friedl dereinst wirkte, wie Oliver Schwarz, Geschäftsführer von Ötztal Tourismus erklärt: „Das Ötztal ist nicht nur reich an Naturschönheit, sondern auch ein besonders geschichtsträchtiger Platz. Mit diesem Theaterprojekt verbinden wir diese beiden gewachsenen Traditionen zu einem einmaligen Erlebnis für die Zuseher.“

Tourismusstimme der Woche: Norbert Kettner

Wien Tourismus präsentierte auf der ITB in Berlin seine neue Marketingstrategie für die Segmente Gay-&-Lesbian. Damit soll die Marke Wien noch stärker als exklusives, weltoffenes Topreiseziel für Schwule und Lesben positioniert werden. Wien Tourismus Chef Norbert Kettner stand damit am Eröffnungstag der ITB im Rampenlicht der nationalen wir internationalen Medien. Dies sei auch ein klares Signal, dass dieses Thema in Wien und Österreich in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei, so Kettner im Interview in Berlin. Im Hintergrundgespräch „Tourismusstimme der Woche“ skizziert Kettner auch Entwicklungen und Strategien, die Wien 2012 die beste Tourismusbilanz der Geschichte bescherten.

ITB 2013: „Tourism meets Industry“ initiiert interdisziplinären Gedankenaustausch in Berlin

„Umwelt und (Tourismus-)Marke – unter diesem Titel organisierte die Netzwerkplattform „TMI – Tourism meets Industry“ und die auf Tourismus und Freizeitwirtschaft spezialisierte PR-Agentur pro.media kommunikation anlässlich der ITB eine bewusst klein gehaltene, exklusive Exkursion mit spannenden international renommierten Referenten. Rund 25 Touristiker, Kommunikationsexperten und wissenschaftliche Vertreter folgten dem Ruf in die Agenturräume der größten inhabergeführten Multimediaagentur Deutschlands sowie zum anschließenden kulinarischen Ausklang bei „Pret a Diner“ in Berlin.

.) Bernd Kolb, Stefan Kröll (pro.media), Harald Gohm (Standortagentur Tirol), Michael Volkmer (Scholz&Volkmer) und Arnulf Schuchmann (trolley:motion)

.) Bernd Kolb, Stefan Kröll (pro.media), Harald Gohm (Standortagentur Tirol), Michael Volkmer (Scholz&Volkmer) und Arnulf Schuchmann (trolley:motion)

Im Vorjahr stellte sich die Initiative „TMI – Tourism meets Industry“ mit einer hochkarätig besetzten Prologveranstaltung zum Thema nachhaltige Mobilität in der Olympiaregion Seefeld der Öffentlichkeit vor. Rund um die internationale Tourismusbörse in Berlin setzte TMI neuerlich einen Akzent und versammelte Experten unterschiedlicher Branchen zum gemeinsamen Gedankenaustausch. „Wir wollen mit dieser internationalen Initiative neue Netzwerke und Verbindungen zwischen dem Tourismus und der Wirtschaft bzw. Industrie anregen, um zukunftsweisende Innovationen, Projekte und Zusammenarbeit zu fördern“, betonten die TMI-Initiatoren Harald Gohm, GF der Standortagentur Tirol, sowie Markus Tschoner, Präsident von Best of the Alps und Tourismusdirektor der Olympiaregion Seefeld.

Den gesellschaftlichen Wandel zu nachhaltigen Lebensstilen beleuchtete Bernd Kolb, der einst mit seiner Agentur I-D-Media zum Aushängeschild der Internetkultur avancierte, zum Unternehmer des Jahres in Deutschland gekürt wurde und 2005 als Vorstand für Innovationen zur deutschen Telekom wechselte. Heute betreibt Kolb u.a. das Hotel AnaYela in Marroko, das dreimal den World Hotel Award gewann, und gründete den Club of Marrakesch, in dem er Persönlichkeiten aus aller Welt versammelt. Kolb warf einen kritischen Blick auf den Ressourcenverbrauch und legt im Rahmen seines Impulsstatements die Hoffnung auf die „Generation Change“. Lebensstile aber auch Verhaltensweisen von großen Wirtschaftsmarken würden sich unter dem Eindruck eines steigenden Umweltbewusstseins verändern, zeigte sich Kolb überzeugt. Statussymbole – etwa Autos – zu besitzen verliere an Bedeutung. Der smarte, zeitgemäße Nutzen von temporär entstehenden Bedürfnissen stehe im Vordergrund. Der Boom bei Car-Sharing-Modellen sei da nur ein Vorbote, glaubt auch Michael Volkmer, Chef der größten inhabergeführten deutschen Multimediaagentur Deutschlands. Teilen ist das neue Haben – so lautet ein neues Wirtschaftscredo, das neue Kooperationsmodelle forciert und veränderte Kundenwünsche berücksichtigt. Ziel nachhaltig wirtschaftender Unternehmen sei es immer mehr, nicht nur ökonomischen, sondern auch sozialen und ökologischen Mehrwert zu schaffen. Dabei stehe nicht mehr nur allein der Gewinn, sondern die Mehrung des Gemeinwohls im Vordergrund. Volkmer belegte mit vielen Beispielen wie renommierte Unternehmen in Deutschland bereits auf diesen Wandel reflektieren und ihr Verhalten und auch ihre Kommunikation in diese Richtung verändern. Deutlich wurde dabei auch, dass dieser Trend auch touristische Wirtschafts-und Angebotsstrukturen beeinflussen werde. Der international anerkannte E-Bus-Experte Arnulf Schuchmann, stellte in seinem Beitrag die Initiative trolley:motion vor. Der Verein engagiere sich sowohl für die Erhaltung und Erweiterung bestehender als auch die Gestaltung neuer elektrischer Stadtbus-Systeme. Damit, so Schuchmann, könne man auch einen nachhaltigen Effekt im Sinne verbesserter Lebensqualität und Attraktivität in touristischen Destinationen schaffen.

Die Weltmeister zelebrierten eine emotionale Abschiedsparty im TirolBerg

Es war ein emotionaler Abschiedsabend im TirolBerg. Die erst 17-jährige US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin feierte ihre Slalom Goldene ebenso im TirolBerg wie die „Silberne“ Michaela Kirchgasser und die schwedische Bronzemedaillengewinnerin Frida Hansdotter. Nicht zuletzt aufgrund der Medienresonanz zogen die Verantwortlichen eine äußerst zufriedene Bilanz.

„Die Gefühle waren unbeschreiblich. Ich kann es einfach nicht glauben“, schilderte Mikaela Shiffrin die Momente, als Frida Hansdotter als letzte Läuferin an ihrer Bestzeit scheiterte. Auch für Michaela Kirchgasser ging ein Traum in Erfüllung. Und ihr Jubel kannte keine Grenzen. Auch den Empfang im TirolBerg genoss Kirchgasser sichtlich. Mit einem Traumlauf im zweiten Slalomdurchgang hatte sich die Salzburgerin ihre erste Einzelmedaille bei einer Ski WM gesichert. „Ein sensationelles Gefühl, einfach ein Wahnsinnn“, freute sich Kirchgasser. Ihren Emotionen ließ sie nach der Entscheidung am Samstag freien Lauf, Tränen flossen, ehe sie ihr Erfolgsgeheimnis verriet: „Ich versuche immer locker zu bleiben und positiv zu denken!“

Die internationale Skifamilie zelebrierte im TirolBerg eine Abschlussparty der Sonderklasse. Stars wie Alberto Tomba durften dabei ebenso nicht fehlen wie Prominenz aus Wirtschaft und Politik – darunter etwa auch der slowakische Außenminister Miroslav Lajčák und Taleb Rifai, Generalsekretär der World Tourism Organization.

Und auch der steirische Landeshauptmann Franz Voves feierte im TirolBerg das Finale der WM in Schladming. Auf der Bühne gab Voves den John Lennon-Klassiker „Imagine“ zum Besten.

Positive Bilanz: Tirol versetzt Berge

Die Verantwortlichen zogen über den TirolBerg in Schladming eine äußerst positive Bilanz. „Ein Platz für Weltmeister“ – so hatte das Motto des TirolBerg 2013 in Schladming gelautet. Über 80 Unternehmen nützten die Plattform, um sich öffentlichkeits- und publikumswirksam zu präsentieren.

Die Mannschaft des TirolBerg erhielt zwar keine Medaille, konnte aber doch einen Sieg mit nach Hause nehmen. „Der TirolBerg ist ein unvergleichliches Projekt, bei dem sich Tourismus und Wirtschaft im Rampenlicht des Wintersports präsentieren. Die große Attraktivität, die der TirolBerg hat, beweist auch die große Anziehungskraft der Marke Tirol“ erklärte Günther Platter, Landeshauptmann von Tirol.

„Unser Konzept ist voll aufgegangen, der TirolBerg war der Platz, an dem die Weltmeister ihre Medaillen zelebrierten. Die Medien, die den Skistars folgten, transportierten diese Bilder in alle wichtigen Märkte. BBC, ARD, ZDF, ORF, ATV, Servus TV, Eurosport, Puls4, n-tv und viele andere multiplizierten unsere Botschaft – eine enorme Werbung für das Wintersportland Tirol und seine Gastlichkeit!“ freut sich Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung. Auch das eigens eingerichtete TirolBerg TV-Studio lockte zahlreiche nationale und internationale Fernsehsender an, die zum Teil auch live aus dem TirolBerg sendeten. Über 20 TV-Stationen nutzten diese neue Infrastruktur und verstärkten damit die öffentliche Wirkung der Netzwerkplattform.

Tirol zelebriert seine Wintersportkompetenz

Der TirolBerg, der 2001 anlässlich der Ski-Weltmeisterschaft in St. Anton am Arlberg ins Leben gerufen wurde, war auch in Schladming eine attraktive Ergänzung des Rahmenprogramms und erneut ein beliebter Ort der Begegnung für Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft, Medien, Gesellschaft, Kultur und Politik. Ursprünglich als Hospitalityplattform konzipiert, hat sich der TirolBerg über die Jahre zu einer Institution entwickelt, die auch tagsüber von großen Wirtschaftsunternehmen für Pressekonferenzen und Firmenpräsentationen gebucht wird.

Josef Margreiter freute sich insbesondere über die kulturelle Begegnung zwischen Tirol und der Steiermark sowie die Sympathien der Multiplikatoren für die Spitzenleister der heimischen Wirtschaft. Die Tourismusregionen St. Anton am Arlberg, Kitzbühel und Ischgl stellten ihre Wintersportkompetenz unter Beweis: „Der TirolBerg in Schladming hat genau den Zweck erfüllt, den wir uns erwartet hatten – er war eine perfekte Basis, um unsere Netzwerke zu stärken und auszubauen“, so Martin Ebster, Geschäftsführer des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg.

Die Tirol Werbung will mit dem TirolBerg in erster Linie die Strahlkraft der Marke weiter stärken: „Bei einer Ski-WM trifft sich die Wintersportgemeinde. In diesem Umfeld von Persönlichkeiten, die den Wintersport (aus)-machen – Sportler, Wirtschaftselite und Medien – stellt der TirolBerg die ideale Plattform dar, um die Strahlkraft der Marke weiter mit Inhalten und Emotionen aufzuladen“, erklärt Claudia Knab, Markenmanagerin der Tirol Werbung.

Themen-Abende mit viel Resonanz

Im Rahmen von stimmungsvollen Abendinszenierungen stellten die Partner des TirolBerg ihre jeweiligen Stärken unter Beweis. St. Anton am Arlberg feierte unter dem Motto „85 Jahre Renngeschichte“ nicht nur den runden Geburtstag des Kandaharrennens mit zahlreichen Skilegenden, sondern tat auch seine Absicht kund, sich erneut für die Ausrichtung einer Ski-WM zu bewerben.

Beim Ischgl-Abend sorgten Liveacts für Unterhaltung und Martin Sieberer verwöhnte die Gaumen der Gäste mit seinen Kochkünsten. Ischgls Tourismusdirektor Andreas Steibl sieht den TirolBerg als nicht mehr wegzudenkende Netzwerkeinrichtung: „Im TirolBerg konnten wir die Markenwelt von Ischgl sehr spektakulär und nachhaltig in Szene setzen.“

Der Besuch der Doppel-Olympiasiegerin und Doppel-Weltmeisterin Maria Höfl-Riesch mit ihrer gesamten Familie krönte den Galaabend ihrer Wahlheimat Kitzbühel. Unter dem Motto „Mythos Streif, Mythos Hahnenkamm“ gaben ehemalige Kitzbühel-Sieger und Skilegenden ihre „Streiflichter“ und Anekdoten rund um das spektakulärste Skirennen der Welt zum Besten. Peter Marko, Tourismusdirektor von Kitzbühel, zeigt sich vom Schladming-Auftritt begeistert: „Das Konzept und die Qualität des TirolBergs haben sich permanent weiterentwickelt. Insbesondere die Infrastruktur für die Medien mit dem eigens kreierten TV-Studio sorgte für positives Echo und großen Andrang, die Veranstaltungen der Sponsoren waren hochwertig und erstklassig.“

Im Rahmen des Tirol Abends überreichte Josef Margreiter einen Scheck über 55.000 Euro an die Stiftung „Wings for Life“, die sich für die Heilung von Rückenmarksverletzung und Querschnittslähmung einsetzt. Die Spendensumme wurde von den Partnern des TirolBergs lukriert.

Vail/Beaver Creak, Austragungsort der Ski-WM 2015, präsentierte sich ebenfalls mit großer Aufmerksamkeit im TirolBerg, schließlich feierte der US-Amerikaner Ted Ligety seine Goldmedaille just an diesem Abend bei den Tirolern. Das vielfältige Programm im TirolBerg mit seinen touristischen, wirtschaftlichen und sportlichen Höhepunkten sorgte jeden Tag aufs Neue dafür, dass sich die Prominenz ein Stelldichein gab.

TirolBerg als Bühne für die Wirtschaft

Da, wo die Weltmeister ihre Medaillen feiern, ist auch die Aufmerksamkeit von Publikum und Medien garantiert. Deshalb nutzten renommierte Unternehmen das stimmungsvolle Ambiente des TirolBerg, um ihre Produkte in ein vielbeachtetes Schaufenster zu stellen. Michael Doppelmayr, Vorstandsvorsitzender des gleichnamigen Unternehmens und weltweit führenden Seilbahnherstellers etwa, schätzte die Plattform zum Austausch mit internationalen Gästen und zur Anbahnung neuer Geschäfte.

Unter den 80 Unternehmen, die sich als Partner des TirolBerges präsentierten, waren neben vielen anderen auch AustrianAirlines, Fischer Sports und Milka vertreten. Und so glänzte der TirolBerg am Valentinstag nicht nur in Gold und Silber, sondern vor allem auch in Lila: die beiden Milka-Stars Tessa Worley und Tina Maze feierten ihre Medaillen bei der Party des Schokoladenherstellers, Maze verzauberte die Gäste zusätzlich mit einem ihrer exklusiven musikalischen Bühnenauftritte.

Die Standortagentur Tirol präsentierte den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Tirol in Schladming vor rund 100 Unternehmern und Firmenvertretern, angeführt wurde die Delegation von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle. „Wir haben die Plattform ganz gezielt genutzt um mit Vertretern der Steirischen Wirtschaft und Wissenschaft in Kontakt und Kooperation zu treten. Diese große Resonanz auf unsere Einladung war umso erfreulicher, weil Graz neben Wien und Innsbruck zu den wichtigsten Städten im österreichischen Wissenschafts- und Wirtschaftscluster zählt“, resümiert Harald Gohm, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol.

Der begehrteste Kraftplatz der alpinen Welt

An 15 Tagen und im Rahmen von 33 (Firmen-)Events wurden in der Außenstelle Tirols die Vorzüge des Landes und seiner Spitzenleister präsentiert, Weltmeister gefeiert, neue Kontakte geknüpft und bestehende gepflegt. Nächste Station des TirolBergs soll bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 sein. Josef Margreiter formuliert seine Vision für künftige TirolBerge: „Unser Ziel ist es, alle wichtigen Wintersportdestinationen und affine Wirtschaftsunternehmen unseres Landes im TirolBerg zu vereinen und so die geballte Wintersportkompetenz Tirols international zu präsentieren.“

TirolBerg glänzte in Gold, Silber und Lila

Die Milka Valentine’s Party im TirolBerg stand ganz im Zeichen der großen Gewinnerinnen im Damen Riesenslalom. Die frisch gebackene Weltmeisterin Tessa Worley wurde von den Gästen ebenso gefeiert wie der musikalische Auftritt von Tina Maze auf der TirolBerg Bühne. Komplettiert wurde die geballte Frauenpower von den weiteren Milka Ski-Girls Maria Höfl-Riesch, Sarka Zahrobska und Michaela Kirchgasser, die gemeinsam mit den Medaillengewinnerinnen und einem stimmungsvollen Programm den Abend zu einem echten Highlight werden ließen.

Der goldene Tag der Tessa Worley

Die Französin Tessa Worley bewies im WM-Riesenslalom Nervenstärke und holte mit zwei souveränen Läufen auf dem anspruchsvollen WM-Hang der Planai überragend Gold vor Tina Maze und Anna Fenninger. Die Grande Natión übernahm damit die Führung im WM-Medaillenspiegel. Dieser Tag wird der sympathischen Französin wohl noch länger in Erinnerung bleiben: „Ich bin hier nach Schladming gekommen um diese Medaille zu gewinnen, und jetzt fahre ich mit ihr nach Hause. Es ist unglaublich!“ Tessa machte sich damit selbst wohl das größte Valentinstags-Geschenk: „Man denkt lange darüber nach wie es wäre die WM zu gewinnen, und jetzt ist es tatsächlich so weit. Das Gefühl ist perfekt. Ich werde diesen Valentinstag nie vergessen!“

Tina Mazes rockiger Auftritt im TirolBerg

Worley wurde bei ihrem Einzug in den TirolBerg von Silbermedaillengewinnerin Tina Maze begleitet. Maze holte tagsüber ihre insgesamt sechste WM-Medaille, ihre dritte in Schladming. Nach Gold im Super-G, Silber in der Super-Kobination und nun der Silbermedaille im Riesenslalom gehört sie bereits jetzt zu den großen Gewinnerinnen dieser Weltmeisterschaften. „Das Gefühl ist großartig, ich habe einen unglaublich guten Job gemacht in dieser Saison und bin sehr zufrieden mit meiner Leistung“, so Maze.

Dieses Selbstvertrauen war sodann auch auf der Bühne des TirolBerg zu spüren, als Tina voller Elan ihren rockigen Pop-Song „My Way Is My Decision“ zum Besten gab. „Der Song handelt davon seine eigene Linie zu finden, wie man stark sein und für sich selbst entscheiden kann, was man will. Ich möchte damit zeigen, dass ich auch etwas anderes kann als Ski fahren.“ Trotzdem sind die Live-Perfromances der hübschen Slowenin rar, das Publikum im TirolBerg war privilegiert und erlebte Tina Maze live on stage in Lederhosen.

Michaela Kirchgasser, die am Dienstag zu Team-Gold gefahren war, holte bei der Milka Valentine’s Party ihren Medaillenbesuch im TirolBerg nach. Tagsüber war sie im Riesenslalom leider ausgeschieden: „Heute war leider nicht mein bester Tag, aber ich habe ja noch eine Chance im Slalom.“ Sportlich fair zollte sie gleichzeitig ihren Milka-Kolleginnen Respekt: „Sie sind super gefahren, vor allem Tessa hat den Hang zweimal souverän gemeistert und hat sich den Sieg weltmeisterlich verdient.“

Nach einem weltmeisterlichen Gala-Diner und Tina Mazes viel umjubelten Auftritt mischten sich die Milka-Skistars unter die feiernden Gäste, wo der Abend mit einer ausgelassenen Milka-Party ausklang. Der TirolBerg wurde seinem Ruf als „Platz für Weltmeister“ einmal mehr gerecht.

ÖSV-Gold-Team im TirolBerg

Nach der offiziellen Medaillenverleihung am Mittwochabend ließen die ÖSV-Stars den Abend gemütlich im TirolBerg ausklingen. Nur einen Steinwurf von der Medal Plaza entfernt relaxten die österreichischen Medaillengewinner im exklusiven Ambiente der Tirol Lounge und wagten einen Ausblick auf den Ausgang der WM.
Mit ihrem Triumph im Teambewerb der Ski-WM in Schladming erlösten die ÖSV-Stars ihre Skination. Nach den bisherigen zwei Bronzemedaillen holten Nicole Hosp, Michaela Kirchgasser, Carmen Thalmann, Marcel Hirscher, Philipp Schörghofer und Ersatzfahrer Marcel Mathis im Team endlich das lang ersehnte Gold für Österreich.

Die Goldtruppe machte nach einem wahren Medienmarathon erleichtert im TirolBerg Station – ihre letzte an diesem Abend – leider ohne Hirscher und Kirchgasser, die anderen Verpflichtungen nachzugehen hatten. Bei Kaminfeuer ließen die Gold-Läufer den Abend mit Freunden, Familie und Betreuern gemütlich ausklingen.

Nicole Hosp, in Schladming mit Gold und Bronze bereits zweifach dekoriert, unterstrich die Bedeutung des Sieges für das ganze Team: „Diese Goldmedaille war wichtig für uns und alle Beteiligten, wir sind sehr froh das geschafft zu haben. Ab jetzt kann es nur mehr bergauf gehen! Ich bin überzeugt, dass wir noch zwei oder drei Medaillen bei dieser WM holen werden.“

Philipp Schörghofer bekräftigte: „Es war bedeutend, dass wir die Goldene gemacht haben, und wir sind alle sehr stolz darauf. Zudem war der ‚coole‘ Bewerb extrem attraktiv für die Zuseher. Jetzt freue ich mich auf meinen Bewerb, den Riesentorlauf am Freitag.“ Schörghofers Prognose: „Wir machen noch vier Medaillen und gewinnen den Medaillenspiegel.“

Nachdem Romed Baumann bereits am Montag nach der Super-Kombination im TirolBerg gefeiert wurde, schaute er am Mittwochabend nochmals vorbei, um stolz das Edelmetall um seinen Hals zu präsentieren. Denn er bekam erst zwei Tage nach dem Bewerb seine Bronzemedaille überreicht: „Dafür ist es nun wirklich Zeit geworden. Auf den Moment der Medaillenübergabe habe ich mich sehr gefreut, die Flower Ceremony im Stadion war ein tolles Gefühl.“ Nach der Goldenen sei die Stimmung im Team „gewaltig“ und Baumann zollte Respekt für die Leistung seiner ÖSV-Kolleginnen und Kollegen: „Sie haben eine tolle Teamleistung gezeigt und verdient Gold gewonnen. Ich hoffe, dass wir in jedem der noch verbleibenden Bewerbe eine Medaille holen.“

Auch die Betreuer folgten ihren Athleten in den TirolBerg und zeigten sich erfreut, die erste Gold-Hürde spät aber doch gemeistert zu haben. Mathias Berthold, Cheftrainer des österreichischen Herrenteams, unterstrich die großartige Leistung: „Die Art und Weise, wie souverän die Jungs und Mädls gewonnen haben, ist einfach phantastisch.“ Berthold betonte zugleich die Leistung Baumanns: „Dass Romed am Vortag des Teambewerbs Bronze für Österreich holte, hat sehr viel Ruhe in die Mannschaft gebracht.“ Im Hinblick auf die nächsten Rennen der WM zeigte sich der Herren-Cheftrainer optimistisch: „Jetzt scheint der Knoten gelöst zu sein. Wir haben eine unglaublich gute Mannschaft am Start, die Jungs werden voll attackieren. Ich bin sehr positiv eingestellt!“