Tourismusstimme der Woche: Brigitte Hainzer

Vor 5 Jahren wurden die „Alpinen Gastgeber“ von der Tirol Werbung, SalzburgerLand Tourismus sowie dem Tourismusverband München-Oberbayern gegründet. Erklärtes Ziel war es, eine Plattform für den Alpengast zu schaffen, auf der er sich einfach und direkt seine bevorzugte Unterkunft aussuchen und dabei auf Qualität und guten Service vertrauen kann. Langwieriges „umhersurfen“ auf verschiedenen Onlineportalen sollte damit nicht mehr nötig sein. Gleichzeitig war es wichtig, kleineren Betrieben, also Privatzimmervermietern und Gewerbebetrieben bis zu 40 Betten, die Möglichkeit der Vernetzung zu bieten, eine Plattform zu schaffen, die neben der gemeinsamen Vermarktung auch die Möglichkeit der Weiterbildung und des Austausches mit Gleichgesinnten bietet. …

Tourismusstimme der Woche: Gaudenz Thoma

Die Schweizer Ferienregion Graubünden wurde auf der ITB von den Initiatoren von theALPS als neue Partnerregion vorgestellt. Gemeinsam mit Wallis, das seit Beginn zum theALPS-Netzwerk zählt, sind nun zwei bedeutende Tourismusregionen der Schweiz theALPS-Partner. Gaudenz Thoma, CEO der touristischen Marketingorganisation Graubündens, ruft in der „Tourismusstimme der Woche“ auf, gemeinsam Kritiker dieser grenzüberschreitenden Allianz entgegen zu treten.

Thoma zeigt sich überzeugt, dass theALPS eine große Chance sei, um sich noch authentischer und erfolgreicher im Markt zu positionieren. Der Alpentourismus habe nur eine Chance, wenn man gemeinsam neue Wege gehe, um sich auf der touristischen Landkarte klarer zu profilieren. „Denn die Alpen sind kein quasi ‚natürlicher Wunsch‘ potentieller Gäste!“ Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit führender Alpendestinationen empfindet Thoma als natürlich, „da wir alle eine einheitliche Botschaft haben!“ Als ein zentrales mittelfristiges Ziel formuliert Thoma, „noch klarer an Vertriebspartner heranzukommen, die sich auch langfristig für die Alpen einsetzen!“

Mit Graubünden ist eine Ganzjahresdestination mit an Bord bei theALPS, die ausgezeichnet die Vielfalt der Alpen und deren touristische Tradition wiederspiegelt. Neben der Rhätischen Bahn – ein UNESCO Welterbe – ist die Schweizer Region bekannt für ihre über 40 Top-Skigebiete mit überdurchschnittlicher Höhenlage und damit verbundener Schneesicherheit. Ziel von theALPS ist es, in den kommenden Jahren die wichtigsten touristischen Alpenregionen in dieser neuen B2B-Plattform zu vereinen – und so den gesamten Alpenbogen in seiner touristischen Ausprägung und Tradition zu präsentieren. Die Veranstaltung findet 2011 vom 5. bis 7. Juni in den Swarovski Kristallwelten bzw. im Congress Innsbruck statt.

Quelle: pressezone.tv

Tourismusstimme der Woche: Martin Tschoner

Die Sommerdestination Achensee erhält in einer aktuellen Studie zu „Tourismus Benchmarking“ des Schweizer Forschungsinstitutes BAKBASEL Bestnoten und belegt Platz Eins im internationalen Ranking. Unter 150 Urlaubsregionen im Alpenraum punktete der Achensee mit seiner Kombination „Berg & See“ und setzte sich an die Spitzenposition – noch vor klassischen Sommerdestinationen wie dem Gardasee oder dem Meraner Land.

Martin Tschoner, Tourismusdirektor der Sport- und Vitalregion Achensee, weist in der „Tourismusstimme der Woche“ auf die Bedeutung des Sommers für die touristische Entwicklung des Landes hin. Durch die Dominanz des Wintertourismus sei es für Sommerdestinationen nicht immer ganz einfach Gehör zu finden. Dies sei aber essentiell, da Tschoner in der Weiterentwicklung innovativer Sommerangebote ein Wachstumspotential für die heimische Tourismuswirtschaft sieht. Rund um gesellschaftliche Strömungen wie Entschleunigung, Natur- und Gesundheitsbewusstsein, gesundes alpines Klima und sportlichen Trends ließe sich die „Sommerfrische“ von einst modern interpretieren. Aktuelle Zahlen belegen zwar, dass der Alpentourismus seit Jahren kein Wachstumsmarkt sei, diese Entwicklung müsse aber mit entsprechend innovativen Sommerprodukten aber auch mit grenzüberschreitenden Vermarktungsinitiativen wie „theALPS“ positiv forciert werden.

Quelle: pressezone.tv

Tourismusstimme der Woche: Peter Nagel

Die Skiweltmeisterschaft in Garmisch Partenkirchen mit seinen spannenden Rennen und glücklichen Siegern ist Geschichte. Die Hoffnung bleibt, dass viele Impulse, die rund um die Ski WM für den Wintersport gesetzt wurden, nachhaltige Effekte haben.

Alle Experten sind sich einig: Die Anziehungskraft des Winters ist direkt davon abhängig, wie viele Menschen von Kindesbeinen an mit der weißen Faszination „infiziert“ werden. Den öffentlichkeitswirksamen Scheinwerfer von Skiweltmeisterschaften zu nützen, ist daher quer durch den Alpenbogen ein gemeinsames Anliegen der Tourismusregionen. Die Frage bleibt, ob Garmisch Partenkirchen, Mitglied des grenzüberschreitenden Marketingverbundes Best oft he Alps, diese Chance nutzen konnte. Während vielerorts mangelnde Besucher und Umsätze vor Ort beklagt wurden und als Beleg für die mangelnde Attraktivität des Wintersports ins Treffen geführt werden, glauben andere wiederum, dass der verschlafene Ort Garmisch Partenkirchen die Chance nutzen konnte. Im „Tourismusgespräch der Woche“ zieht Tourismusdirektor Peter Nagel ein positives Fazit.

Tourismusstimme der Woche: Lukas Scheiber

Wie gelingt es einem Hotelier in einer ausgewiesenen Winterdestination auf knapp 2.000 Meter(n) Seehöhe im hinteren Ötztal/Tirol ausgerechnet im Sommer sehr erfolgreich zu werden? Zu Gast in der Reihe „Tourismusstimme der Woche“ ist Lukas Scheiber, Eigentümer des ****Traditionshauses „Edelweiss & Gurgl“ in Obergurgl. Nach Jahren der Unsicherheit und vielen Fragen rund um möglicherweise erfolgreiche Sommer-Konzepte, entschied sich Scheiber für einen selbstbewussten Neustart. Heute erzielt er auch im Sommer eine vergleichsweise erstaunlich hohe Auslastung und sieht sich in seinem Weg bestätigt: „Wir bieten unseren Gästen nun genau das an, was wir wirklich haben. Keine Phantasien, sondern die Einmaligkeit unserer hochalpinen Lage. So haben wir Schritt für Schritt unsere Anziehungskraft für Familien, Genussurlauber und Naturliebhaber ausgebaut.“ Eine klare Absage erteilt Scheiber jenen Hoteliers, die ihre Zimmer unter Deckungsbeitrag verkaufen: „Schleuderpreise, mit denen um die Gunst des Gastes geworben wird, können langfristig nicht die Lösung sein und vermindern gleichzeitig jeglichen Authentizitätsanspruch.“ Dass in der Branche im Sommer immer wieder unter dem Preis verkauft wird, sei hinlänglich bekannt. „Bedenklich ist, dass sich diese Spirale nun auch schon im Winter in den touristischen Zentren des Landes zu drehen beginnt“. Und auch beim Verkauf und Vertrieb seiner Angebote hat Scheiber eine eindeutige Meinung und hält nichts von Preisaktionen auf den unterschiedlichsten Buchungsplattformen: „Wir stehen für eine klare Preisstrategie ohne Sonderaktionen oder Rabatte, wir versorgen keine fremden Verkaufskanäle. Das „Edelweiss & Gurgl“ kann man auf keiner Buchungsplattform buchen. Wir setzen auf Handschlagqualität und fallen langjährigen Partnern nicht mit Internet-Sonderaktionen in den Rücken. Wir halten das für unseriös und sehr gefährlich!“

Quelle: pressezone.tv

Tourismusstimme der Woche: Klaus Grabler

Beim BÖTM-Top-Seminar, dem jährlichen Treffen der österreichischen Tourismusmanager, in Kitzbühel, zeigte Klaus Grabler, GF der Maonova GmbH, vergangene Woche auf, wie wenig seitens der Tourismusregionen in professionelle Marktforschung und Kundenbefragung investiert werde, ein Großteil würde sich diesen „Luxus“ nach wie vor nicht leisten. Mit der mangelnden Grundlagenforschung in den Regionen fehle aber auch das entscheidende Wissen über die Gäste und deren wahren Urlaubsbedürfnisse. Folgerichtig fehle es da und dort an intelligenter Produktentwicklung auf Basis der Kundenwünsche, stattdessen würden Destinationen derzeit lieber in ihre Marke und damit in ihren kommunikativen Auftritt investieren.

Quelle: pressezone.tv

Tourismusstimme der Woche: Hans Schenner

Mehr als 800 Gäste folgten heuer dem Ruf von Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKÖ, der sich als Gastgeber des Tourismus-Empfangs bei den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen zu Recht gut gelaunt zeigte. Mit 29,87 Mio. Gästenächtigungen in der Sommerhalbbilanz präsentiert sich die österreichische Tourismuswirtschaft einmal mehr als Fels in der Brandung. Im Interview. Im Gespräch betont Schenner denn auch die Bedeutung der Branche für die gesamte Wirtschaft. Jeder 5. Arbeitsplatz sei in Österreich vom Tourismus abhängig.

In Alpbach stellt Schenner auch eine MCI-Studie vor, die die wirtschaftliche Bedeutung der Branche für die Gesamtwirtschaft klar belegt. Insbesondere weist Schenner auf die zentralen Säulen „Beschäftigungs- und Standortgarantie“ hin. Scharf kritisiert Schenner, dass beim „Rumdoktern“ rund um mögliche neue Steuern auch die heimische Tourismuswirtschaft stark verunsichert werde. Konkret spricht er sich klar dagegen aus, dass bei einer möglichen Neuregelung der Grundsteuer die Tourismusbetriebe in Österreich belastet werden. Schenner warnt auch vor etwaigem Preisdumping. Die Preisstabilität sei wichtig, besser wäre es bei den Leistungen etwas dazuzugeben, als Preise zu schleudern.

Quelle: pressezone.tv

Tourismusstimme der Woche: Christian Wandl

Christian Wandl wurde doppelt mit seinem Hotel – der Leutascherhof – ausgezeichnet: Europäisches und Österreichisches Umweltzeichen für Bio-Hotel Leutascherhof

Höchste Angebotsqualität und konsequente Spezialisierung stehen für das 4-Sterne-Hotel „Leutascherhof“ bereits seit vielen Jahren im Mittelpunkt der Arbeit. Mit der Bewerbung für das Österreichische und das Europäische Umweltzeichen setzte die engagierte Unternehmerfamilie einen weiteren Schritt auf dem erfolgreichen Weg: Anlässlich des europäischen Forums Alpbach wurde der „Leutascherhof“ nun offiziell mit den beiden Gütesiegeln ausgezeichnet.

Tourismusstimme der Woche: Mag. Markus Graf

Der Geschäftsführer der Olympiaregion Seefeld anlässlich des neuen Kunstweges „Sommererlebnis Leutasch“ im Gespräch über die Angebotserweiterung in der Region.

Im vergangenen Winter setzte Leutasch mit Aufsehen erregenden Bildern und beeindruckenden Kunstwerken regionaler Kulturschaffender direkt an der Langlaufloipe touristische Akzente. Der erfolgreiche Weg wird in diesem Sommer fortgesetzt: Ein Kunstweg mit Objekten von Ursula Beiler, Ype Limburg, Alois Schild oder Bernhard Witsch ist ab sofort begehbar. Weitere Projekte folgen.