Große Resonanz fand die Jane Goodall Gala im Kitzbühel Country Club

Auf Initiative von Kitzbühel Country Initiator Richard Hauser beehrte die weltweit bekannte Schimpansenforscherin, Dr. Jane Goodall, 3 Tage lang das Tiroler Unterland. Goodall, die von der Fachzeitschrift „New Scientist“ zu den zehn bedeutendsten Wissenschaftlerinnen aller Zeiten gewählt wurde, ist UN-Friedensbotschafterin und gilt als eine der faszinierendsten Persönlichkeiten unserer Zeit. In einem Festzelt direkt vor dem derzeit in Reith bei Kitzbühel entstehenden Kitzbühel Country Club organisierte Hauser zu Ehren von Goodall eine Benefizgala mit zahlreichen prominenten Festgästen, darunter auch der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler. Am Ende des Abends konnte Hauser – dank der gelungenen Versteigerungen sowie der zahlreichen Spenden – einen Scheck über € 70.000,- an das Jane Goodall Institut-Austria überreichen.

Mit der Gala im Zeichen von Mensch, Tier und Natur rückt Hauser die gemeinsamen Anliegen öffentlichkeitswirksam ins Rampenlicht und zeigt sich mit Goodall einig: „Jeder von uns kann etwas verändern. Jeden Tag können wir aufs Neue entscheiden, welchen Einfluss wir auf unsere Welt ausüben möchten.“

Eine Kooperation im Zeichen der Nachhaltigkeit

Kern und Antriebsfeder dieser langfristig angelegten Partnerschaft zwischen dem Kitzbühel Country Club und dem Jane Goodall Institut-Austria ist die inhaltliche Übereinstimmung der Förderung einer lebenswerten Umwelt für uns alle. Schimpansenforscherin und UN-Friedensbotschafterin Dr. Jane Goodall und ihre 28 Institute auf der ganzen Welt setzen dies mit Projekten für Mensch, Tier und Natur im Sinne eines ganzheitlichen Artenschutzes erfolgreich um. Im Fokus stehen dabei stets Hilfe zur Selbsthilfe und Regionalität.

Richard Hauser, Gründer des Kitzbühel Country Club, ist sich der regionalen Schönheit und Besonderheit seiner Heimat bewusst und knüpft daran an. Sein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit spiegelt sich im gestaltungsphilosophischen Konzept des KCC wider: architektonisch steht der Club im Zeichen der Rückbesinnung zu neuer Bescheidenheit und Klarheit. Statt Allerwelts-Architektur setzt Hauser auf Tradition, zeitgemäß interpretiert, regionale Baumaterialien und eine eigene Landwirtschaft, die allen Clubmitgliedern zugänglich ist. Alpines trifft auf Urban-Internationales.

Höhepunkt des Gala-Abends im Festzelt vor dem Kitzbühel Country Club war die Rede von Jane Goodall, in der Sie die Welt aus Ihrer Sicht beschrieb.

Einsatz für Artenvielfalt erlebbar machen

„Wir haben die Welt von unseren Kindern nur geborgt. Was man sich ausgeborgt hat, gibt man jedoch zurück. Wir hingegen stehlen“, kritisiert Jane Goodall den Umgang mit natürlichen Ressourcen. Auch für Richard Hauser wirft der Umgang mit der Natur schon längst Fragen auf. Beide stimmen überein, dass Massentourismus und Massenproduktion nicht zu mehr Wohlstand oder Lebensqualität führen.

Gemeinsam wollen sie daher auf die Bedeutung des respektvollen Umgangs mit Mensch, Tier und Umwelt aufmerksam machen. Dazu haben die Partner ein umfangreiches Kooperationsprogramm entwickelt, dass regionales Bewusstsein für den Artenschutz weckt, interaktive Elemente für vernetztes Denken und Umweltbildung beinhaltet und eine Vorzeige-Aktion für Weltbürgerkunde mit der Möglichkeit zur praktischen Tat ist. Und so wie Jane Goodall junge Menschen am Herzen liegen, nimmt sich auch der Kitzbühel Country Club ganz speziell der Kinder an. Daher war für die Partner klar, dass auch mit dem Kinder-und Jugendprogramm „Roots&Shoots“ des JGI-A Initiativen gesetzt werden sollen. Der offizielle Startschuss der auf fünf Jahre angelegten Zusammenarbeit wurde im Rahmen der Benefiz-Gala gesetzt.

Eine Gala im Zeichen von Mensch, Tier und Natur

Richard Hauser und Jane Goodall zeigten sich bei der Gala einig: „Jeder Einzelne von uns kann etwas verändern. Jeden Tag können wir aufs Neue entscheiden welchen Einfluss wir auf unsere Welt ausüben möchten“.

Begeistert von der Persönlichkeit Goodalls aber auch von der Initiative von Richard Hauser zeigten sich an diesem Abend viele bekannte Persönlichkeiten, darunter die Gesangstars James Cottrial und Patrick Lindner, der Oscar-Preisträger, Filmproduzent Quirin Berg („Das Leben der Anderen“), Felix Gottwald, Manfred Baumann sowie Ali Rahimi. Der Reinerlös des Abends kommt einem Aufforstungsprojekt und einem Bildungsprojekt des JGI-A zu Gute.

Eine bessere Zukunft für ein landloses Naturvolk

Das Bildungsprojekt, für das Jane Goodall bei der Gala Spenden sammelt, kommt den Batwa Pygmäen zu Gute. Dieses Naturvolk – insgesamt 6.700 Menschen – wurde mit Waffengewalt aus seiner natürlichen Umgebung vertrieben. Jetzt leben die Menschen als land- und rechtlose Almosenbezieher. Ihre Lebenserwartung liegt bei nur 28 Jahren. Ihr größter Wunsch ist, dass es ihren Kindern einmal besser geht. Das JGI-A schenkt den Menschen durch ein umfangreiches Bildungsprogramm bestehend aus dem Bau einer Schule, einem Wassertank, Nahrungsmitteln, Kleidung und Schuluniformen diese Hoffnung. Mit dem Erlös der Gala soll ein Stück Land erworben werden, dass es den Batwas ermöglicht selbst Landwirtschaft zu betreiben und so langfristig Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Der „Jane Goodall Partnerwald“: Symbol für ein Aufforstungsprojekt

Im Rahmen des Besuchs von Jane Goodall übergab Richard Hauser auch einen Partnerwald. Der Jane Goodall Partnerwald – ein 1 Hektar großer und 10 Jahre alter Jungwald aus Fichten, Tannen, Ahorn, Buchen und Zirben am Oberegg in Reith – wurde von Richard Hauser zur Verfügung gestellt. Der Wald, für den Felix Gottwald die Patenschaft übernommen hat, soll den Einsatz für Artenvielfalt erlebbar machen – in Österreich und Afrika. Als Partnerwald mit „Blick nach Uganda“ verweist er auf ein Aufforstungsprojekt des JGI-A in Hoima/Uganda. Nur durch Spendengelder – wie Jane Goodall beim Besuch des Partnerwaldes am Vormittag des 31.8. verdeutlichte – können in Uganda in den nächsten Jahren rund 400.000 Bäume gepflanzt werden.

Das Aufforstungsprojekt ist gleichzeitig Hoffnungsträger für Mensch und Tier: Eine Community von rund 10.000 Menschen ist in das Projekt eingebunden und erhält durch Bildungsprogramme, Gesundheitsinitiativen und Entwicklungshilfe eine Zukunftsperspektive. Ein Rettungsanker ist der „Waldkorridor“ auch für zahlreiche vom Aussterben bedrohten Tiere, darunter die Schimpansen: Nur wenn durch die Pflanzungen einzelne Waldinseln wieder miteinander verbunden werden, können unsere nächsten Verwandten langfristig überleben. Werden keine Maßnahmen gesetzt, gibt es in 12,5 Jahren keine freilebenden Schimpansen mehr.

Ein „Österreichwald“ für eine Hand voll Euro

Während der Jane Goodall Partnerwald am Oberegg vor allem Symbolkraft hat und mit einem Lehrpfad der alle Sinne anspricht zur Tat einlädt, geht der KCC bereits einen Schritt weiter: Jedes Neumitglied sponsert eine Baumpatenschaft für das Aufforstungsprojekt des JGI-A. Mit nur 6 Euro unterstützt jede/r BaumpatIn den Ankauf von Samen, die Aufzucht und Pflege der Setzlinge, die Aufforstung sowie faire Löhne für ArbeiterInnen und Bildung für Kinder. Langfristig soll so in Uganda ein „Österreichwald“ entstehen.

Eine umfangreiche Partnerschaft

Die Gala, der Jane Goodall Partnerwald und die Baumpatenschaften sind Teile eines umfangreichen Kooperationsprogramms von KCC und JGI-A. Auch in Zukunft plant Richard Hauser die Projekte von Jane Goodall mit Charity-Events zu unterstützen. Zudem werden die Partner exklusive Reisen nach Uganda und Tansania auf den Spuren Jane Goodalls anbieten, den „Gombe Grand Cru“ einen exklusiven, fair produzierten Kaffee von Dallmayr im KCC ausschenken und jedem Kind nach dem Besuch im KCC das Kinderbuch „Jane’s Traum – vom Dschungel und den Tieren“ überreichen. Die gesammten Spenden fließen in die Projekte des JGI-A und in Jane Goodalls Kinder- und Jugendprogramm „Roots & Shoots“.

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Tirol Travel Day: Tirol-Cycling-Team sammelte mehr als 20.000 Euro

Im Rahmen des „Tirol – Heart of the Alps“-Galaabends im Austria House Tirol nahm Fiona Young, Direktorin von „Disability Snowsport UK“, den Spenden-Scheck über 15.634 Pfund (entspricht 20.088 Euro) entgegen. Diesen Betrag erradelte das Tirol-Cycling-Team auf seinem 1.300 Kilometer langen Weg von Innsbruck zu den Olympischen Sommerspielen 2012 in London. Das prominent besetzte Peloton, angeführt von Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter, sammelte mit der medienwirksamen Aktion Spenden, mit deren Hilfe behinderten Menschen die Ausübung von Schneesport ermöglicht wird. Im Rahmen des Tirol Travel Day pflegten die wichtigsten britischen Tourismus-Partner der Tirol Werbung ihre guten Beziehungen zu den Partnerregionen im Austria House Tirol: Innsbruck und seine Feriendörfer, Ischgl, die Kitzbüheler Alpen sowie das Zillertal.

Mehr als 1.300 Kilometer und über 12.000 Höhenmeter hat das Tirol-Cycling-Team auf seinem Weg von Innsbruck zu den Olympischen Sommerspielen 2012 in London bewältigt. Unter der Führung von Tirol Werbung-GF Josef Margreiter radelte das prominent besetzte Peloton – mit Stephan Eberharter, Leonhard Stock und David Kreiner waren gleich drei Olympiasieger mit dabei – für den guten Zweck: Insgesamt konnten durch die medienwirksame Aktion 20.000 Euro an Spenden für die britische Wohltätigkeitsorganisation „Disability Snowsport UK“ gesammelt werden, die geistig und körperlich behinderten Menschen die Ausübung von Schneesport ermöglicht.

Am „Tirol – Heart of the Alps“-Galaabend im Austria House Tirol überreichte Margreiter den Scheck an Fiona Young, Direktorin von „Disability Snowsport UK“ sowie an die beiden Goodwill-Botschafter der Organisation, die ehemaligen Skirennläufer Graham Bell und Konrad Bartelski. Young bedankte sich bei den Tirolern für die Spende: „Dieser Beitrag hilft uns sehr, denn bei den Wintersportarten ist es gerade die Ausrüstung, die mit vielen Mehrkosten verbunden ist. Dass es zudem echte Wintersportlegenden waren, die aktiv als Radfahrer aktiv dazu beigetragen haben, diesen Betrag zu sammeln, ist sehr inspirierend für unsere Mitglieder.“

Partnerschaft zwischen Tirol und Großbritannien gepflegt und intensiviert

Der feierliche „Tirol – Heart of the Alps“-Galaabend, zu dem die Tirol Werbung am Dienstag ihre engsten britischen Partner aus der Reisebranche lud, diente dazu die traditionell gute Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. Tagsüber wurde im kleinen Kreis gefachsimpelt. Touristiker beider Länder tauschten sich zu den neuesten Trends am Markt aus und planten gemeinsam künftige Kooperationen. Dabei trafen die Repräsentanten der wichtigsten Reiseveranstalter Großbritanniens auf die Vertreter der einzelnen Partnerregionen Tirols im Austria House Tirol in London. Innsbruck und seine Feriendörfer, die Kitzbüheler Alpen, Ischgl und das Zillertal informierten die Fachleute bei dieser Gelegenheit über Neuheiten in ihrem Angebot.

Der britische Markt ist derzeit der fünft-wichtigste Herkunftsmarkt für den Tiroler Tourismus – Tendenz stark steigend, wie die Vorjahreszahlen bewiesen haben. Um dieses Wachstum zu fördern, lud die Tirol Werbung zum Tirol Travel Day in London. Zudem diente der informelle direkte Kontakt dazu die gute Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und in lockerer Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen. Abends bildete die Übergabe des Spendenschecks den stimmungsvollen Höhepunkt der Gala, die vom britischen Komödianten Mark Walker sowie dem Iren Ardal O’Hanlon unterhaltsam moderiert wurde.

Für kulinarische Highlights sorgte einmal mehr der Zillertaler TV-Starkoch Alexander Fankhauser, der es verstand, die britischen Gäste mit Tiroler Köstlichkeiten im wahrsten Sinn des Wortes „einzukochen“.

Scheckübergabe als offizielles Finale der gelungenen Charity-Radtour

Briten und Tiroler zollten am Dienstagabend in erster Linie der Leistung des Tirol-Cycling-Teams Respekt, das auf seinem Weg von Innsbruck nach London 20.000 Euro an Spenden für die Wohltätigkeitsorganisation „Disability Snowport UK“ sammelte. Josef Margreiter, der die Charity-Radtour initiiert und persönlich angeführt hatte, ließ die 1.300 Kilometer kurz Revue passieren: „Es war anstrengender als wir uns das anfangs gedacht hatten. Wir wussten nicht, dass es im Saarland, in Rheinland-Pfalz und Südbelgien so hügelig ist. Der Hunsrück oder die Ardennen haben uns einiges an Kraft abverlangt. Insgesamt haben wir mehr als 12.000 Höhenmeter überwunden.“

Von Innsbruck über London nach Sotchi

Am Sonntagabend stand im Rahmen einer Gala im Austria House Tirol in London einmal mehr die Wintersportkompetenz der führenden alpinen Urlaubsdestination im Mittelpunkt. Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter und ÖOC-Präsident Karl Stoss begrüßten neben Seilbahn-Unternehmer Michael Doppelmayr und YOG-Chef Peter Bayer auch Dimitri Chernishenko, den Chef des Organisationskomitees der nächsten Olympischen Winterspiele, die 2014 in Sotchi stattfinden.

Am gestrigen Sonntag stand das Austria House Tirol in London ganz im Zeichen des Wintersports. Tagsüber ließen es die Tiroler Touristiker mitten in der Themsemetropole schneien, was hunderte begeisterte Schaulustige anlockte. Krönender Abschluss dieses Tages war die feierliche Gala, bei der auf Einladung der beiden Hausherren, ÖOC-Präsident Karl Stoss sowie Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter, der Seilbahnunternehmer Michael Doppelmayr, YOG-Chef Peter Bayer und der Chef des Organisationskomitees der nächsten Olympischen Winterspiele 2014 in Sotchi, Dimitri Chernishenko, Chancen und Herausforderungen von Wintersportgroßveranstaltungen diskutierten.

Viel Prominenz im Austria House Tirol

Eine ganze Reihe prominenter Gäste ließ sich die Einladung zum Tirol-Galaabend im Austria House Tirol in London nicht entgehen. So waren FIS-Präsident Gian-Franco Kasper und ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel im Schneeschauer im sommerlichen London anlässlich des „Tirol Snow Day“ ganz in ihrem Element. Selbst Fotomodell Gitta Saxx zeigte sich von der weißen Pracht im Herzen Londons begeistert, ebenso wie der Innsbrucker Flughafendirektor Reinhold Falch.

Großes Lob für Tirol aus Sotchi

Bei dieser Gelegenheit lobte vor allem Dimitri Chernishenko die Tiroler für die perfekte Organisation der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele 2012. Die Organisatoren von Sotchi haben von den Kollegen in Innsbruck viel lernen können, so Chernishenko: „Wir sind sehr dankbar für die vielen wertvollen Erfahrungen, die wir durch unsere Tiroler Partner erhalten haben. Wir sind mittlerweile sogar mehr als nur Partner, sondern echte Freunde.“ Chernishenko freut sich bereits, die Tiroler 2014 in Sotchi begrüßen zu dürfen und würde am liebsten auch das Know-how des österreichischen Bundesheeres nutzen: „Wir wären sehr froh, wenn sie uns helfen könnten, die Pisten so perfekt vorzubereiten, wie in Tirol.“

Wintersport als Chance für die Wirtschaft

Dass Sport-Großveranstaltungen touristische und wirtschaftliche Impulse für eine Region bedeuten können, haben die Tiroler bereits dreimal mit der Ausrichtung Olympischer Winterspiele bewiesen. Diese olympische Tradition sei im wahrsten Sinne des Wortes „Gold für Tirol“, wie Josef Margreiter erklärte: „Wir konnten auch im Zuge der YOG 2012 diese internationale Bühne nutzen, um Tirols Ruf als Sport- und Urlaubsland Nummer eins der Alpen weiter zu festigen.“ Michael Doppelmayr führte aus, wie sein Unternehmen von den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotchi profitieren, indem rund 40 neue Liftanlagen mit österreichischem Know-how in Russland entstehen.

Mit dem stimmungsvollen Galaabend und dem spannenden Podiumsgespräch fand der „Tirol Snow Day“ einen würdigen und gelungenen Abschluss. Schon am Dienstag wird im Rahmen des „Tirol Travel Day“ die touristische Kompetenz der alpinen Urlaubsregion Nummer eins im Fokus stehen, wenn Touristiker aus Großbritannien und Tirol im Austria House Tirol aufeinandertreffen.

Austria House | Tirol: Tirol sorgt für Schneefall bei den olympischen Sommerspielen

Zahlreiche TV-Teams aus Amerika, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Österreich sorgten für große Resonanz bei gut besuchtem „Tirol Snow-Day“ im Austria House Tirol in London.

Staunen war Sonntag früh im Austria House Tirol angesagt. Der „Tirolean Alpine Garden“ präsentierte sich im Herzen Londons plötzlich als zauberhafte Winterlandschaft und wurde damit schlagartig zum einem „Hot-Spot“ der Olympiametropole. Kein Wunder, dass der Auftritt des führenden Sport- und Urlaubslandes der Alpen zum Besuchermagnet wurde und neben zahllosen britischen Wintersportfans auch die internationalen Medien anlockte.

Das perfekte inszenierte „Winterwonderland“ bei den olympischen Sommersielen fiel auf und war tatsächlich eine spektakuläre Filmkulisse für Kamerateams aus aller Welt. So nutzten neben EURONEWS gleich vier Wetterredaktionen aus Österreich und Deutschland die Tiroler Winterlandschaft für TV-Einstiege, aber auch weitere reichweitenstarke französische, britische und amerikanische TV-Teams ließen sich von den Tiroler Wetterkapriolen anziehen.

Neben prominenten Gästen wie Karl Schranz, ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel und dem nordische Kombinierer und Olympiasieger David Kreiner zeigten sich auch viele Briten vom winterlichen Wetterumsturz begeistert. Nicht zuletzt aufgrund der Kooperation mit dem „British Ski Club“ übertraf der Zulauf zum Tirol-Event alle Erwartungen. Und auch BBC-London-Radio berichtet den gesamten Nachmittag in mehreren Live-Einstiegen über die ausgelassene Apres-Ski-Party, bei der neben Tirol insbesondere das Zillertal, Ischgl, die Kitzbüheler Alpen sowie Innsbruck und seine Feriendörfer ihre Wintersportkompetenz ins Rampenlicht rücken konnten.

Insbesondere von den britischen Gästen wurde der ehemalige Kult-Skispringer Eddy „the Eagle“ Edwards im – trotz kurzer Regenschauer – immer wieder restlos gefüllten „Tirolean Alpine Garden“ euphorische gefeiert. Er erinnerte sich in launigen Interviews an seine aktive Zeit, die zwar von kurzen Skiflügen dafür aber anhaltend langer Popularität gekennzeichnet war. Große Anziehungskraft als Fotomotiv entwickelte auch ein Doppelmayr-Sessellift der von den britischen Sportfans im bereit gestellten Wintersport-Outfit quasi dauerbesetzt war. Ebenso gestürmt wurde eine typische britische Telefonkabine, in die sich die englischen Tirol-Fans zum Jodel-Karaoke zurückziehen konnten. Die besten Beiträge aber auch das schrägste Skioutfit wurden stilgerecht gefeiert und mit Tirol-Urlauben ausgezeichnet.

Tirols Wintersportkompetenz stand auch am Abend des „Tirol Snow-Day“ im Rahmen einer exklusiven Gala noch einmal im Mittelpunkt. Zahlreiche Ehrengäste erlebten dabei auch eine hochkarätig besetze Podiumsdiskussion. Die beiden Hausherren, ÖÖC-Präsident Karl Stoss und Tirol Werber Josef Margreiter, begrüßten dabei neben Michael Doppelmayr und YOG-Chef Peter Bayer u.a. auch Dimitri Chernishenko, den Chef des Organisationskomitees der nächsten Winter-Olympiade in Sotschi. Einmal mehr dokumentierte der stimmungsvolle Abend die große olympische Tradition Tirols, das seine Erfahrungen mit der Organisation sportlicher Großereignisse gerne auch international teilt. In diesem Sinne wurde anlässlich des „Tirol Snow-Day“ in London auch eine YOG-Tirol-Dokumentation an die russische Delegation überreicht.

Austria House | Tirol feierlich in London eröffnet

Mit viel Lokalkolorit, einem landesüblichen Schützenempfang durch die Zillertaler Schützenkompanie Ried-Kaltenbach, zünftigen Tiroler Köstlichkeiten serviert von Haubenkoch Alexander Fankhauser und einer musikalischen Weltpremiere durch Startrompeter Franz Hackl – so wurde das Austria House Tirol im Herzen Londons einen Tag vor dem Olympiastart feierlich eröffnet. Neben dem österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann, Sportminister Norbert Darabos, dem Tiroler Landeshauptmannstellvertreter Hannes Gschwentner und den „Hausherren“ ÖOC-Präsident Karl Stoss sowie Tirol Werber Josef Margreiter, zeigten sich auch internationale Prominenz wie Designerin Vivienne Westwood vom alpinen Charme mitten in London begeistert.

Let’s go London 2012 – so lautet nicht nur das Motto der neuen Partnerschaft von ÖOC und Tirol, sondern auch jenes der Zillertaler Schützen, die extra nach London angereist waren. Mit einer Ehrensalve wurde schließlich auch das Austria House Tirol lautstark eröffnet und Bundeskanzler Werner Faymann streute Rosen: „Die Tiroler Gastfreundschaft überzeugt – das wird auch viele Gäste in den kommenden Tagen begeistern!“

ÖOC-Präsident Karl Stoss bedankte sich bei Tirol für die innovative richtungsweisende Partnerschaft, die zusammen mit dem führenden Sport- und Urlaubsland der Alpen auch bei den Winterspielen in Sochi fortgeführt werden soll: „Tirol ist hier nicht nur eine starke Marke, sondern auch ein starker Partner im neuen Austria House Tirol, der sich mit vielen Ideen und Events eingebracht hat!“

Tatsächlich nützt Tirol die neue Netzwerkplattform in vielfältiger Weise, wie Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, ausführte: „Wir präsentieren uns hier als führendes Tourismusland aber auch als innovative Wirtschaftsregion – mit Partnern wie Zillertal, Innsbruck, Ischgl, Kitzbühler Alpen, dem Innsbrucker Airport, Doppelmayr, der Wirtschaftskammer aber auch der Standortagentur Tirol.“ So wird Tirol am kommenden Sonntag im Rahmen des „Tirol Snow Day“ sogar für einen überraschenden Wintereinbruch vor dem Austria House Tirol sorgen und damit einmal mehr Winterkompetenz unter Beweis stellen.

Tirol blickt in Summe auf eine lange olympische Tradition zurück. Bereits 1964 fanden zum ersten Mal Olympische Winterspiele in Innsbruck statt. Nur zwölf Jahre später, 1976, war Innsbruck neuerlich Gastgeber dieser weltweit wichtigsten Wintersportveranstaltung. Die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele (YOG) im Jänner 2012 machten Innsbruck bzw. Tirol zum ersten Austragungsort, in dem das Olympische Feuer zum dritten Mal entzündet wurde. London zieht mit der aktuellen Eröffnung der Sommerspiele nun gleich. Wie sehr Tirol in der olympischen Familie geschätzt wird, zeigt auch das Treffen der YOG-Verantwortlichen mit IOC-Präsident Jacques Rogge, das zum Start der Olympischen Spiele in London stattfand.

Als Startschuss einer langfristigen Partnerschaft ist Tirol 2012 erstmals als starker Partner dieser österreichischen Repräsentanz mit dabei. Im Trinity House, direkt neben dem Tower of London und der Tower Bridge, präsentiert das Austria House Tirol damit ein Stück alpine Lebenskultur – entstanden ist eine einzigartige Kombination aus altehrwürdiger englischer Tradition und Tiroler Gastlichkeit. Im eigens eingerichteten „Tirolean Alpine Garden“ vor dem Austria House Tirol werden in den kommenden Wochen kulinarische Köstlichkeiten gereicht.

Die weltweit bekannte Modedesignerin Vivienne Westwood zeigte sich ebenfalls vom geballten Tirol Auftritt, der zwischen der Tradition der Schützen und der avantgardistischen Komposition von Franz Hackl changierte, begeistert. Nicht zuletzt durch ihren Tiroler Mann sei Sie immer wieder in Tirol, erzählte die britische Modequeen in Interviews. Bereits nächste Woche reise Sie wieder in die Alpen und genieße in Tirol insbesondere die Ruhe auf einer Alm, die schon lange als sommerliches Urlaubsdomizil diene.

Tiroler Charity-Radtour pünktlich zum Olympiastart in London eingetroffen

Nach mehr als 1.300 Kilometern und 10.000 Höhenmetern quer durch Europa ist es geschafft: Das Cycling-Team-Tirol ist am Donnerstagabend erschöpft aber überglücklich an der Tower Bridge in London angekommen. Gestartet war das Tiroler Radpeloton unter der Führung von Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter am 19. Juli direkt unter den Olympischen Ringen am Innsbrucker Bergisel. Die mediale Aufmerksamkeit für ihre Fahrt nutzten die Tiroler, um Spenden für die britische Wohltätigkeitsorganisation „Disability Snowsport UK“ zu sammeln, die am kommenden Dienstag im Rahmen des „Tirol Tavel Day“ im Austria House Tirol feierlich überreicht werden.

Tirol-Cycling-Team hat Teamgeist und Ausdauer bewiesen

In den vergangenen acht Tagen hat das Tirol-Cycling-Team, angeführt von Josef Margreiter, dem Geschäftsführer der Tirol Werbung, fleißig Kilometer abgespult. Von Innsbruck ging es über Deutschland, Luxemburg und Belgien bis London, wo das Radpeloton am Donnerstagabend vollzählig und überglücklich ankam. Selbst bei gestandenen Sportsmännern wie den drei mitgeradelten Olympiasiegern Stephan Eberharter, Leonhard Stock und David Kreiner haben die gut 1.300 Kilometer im Sattel Spuren hinterlassen: „Es war anstrengender, als wir uns das vorab gedacht hatten.“ Vor allem die gut 10.000 Höhenmeter, die es zu absolvieren galt, steckten den Teilnehmern in den Oberschenkeln, wie Tirols Landeshauptmann-Stellvertreter Hannes Gschwentner, der begeisterter und trainierter Hobbyradler ist, bei der Ankunft in London gestand: „Es war zwischendurch schon sehr hart, aber wir haben Teamgeist bewiesen und sind ohne Ausfälle bis London gekommen.“

Radtour für den guten Zweck

Als Motivationshilfe diente den Tirolern der gute Zweck hinter der Radtour von Innsbruck nach London. Denn die außergewöhnliche Fahrt steht im Zeichen der Menschlichkeit. Unterwegs sammelten die Tiroler Rad-Botschafter Spenden für die britische Wohltätigkeitsorganisation „Disability Snowsport UK“ (www.disabilitysnowsport.org.uk), die Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung zum Wintersport führt. Zu diesem Zweck wurde eine eigene Spenden-Homepage eingerichtet: http://www.thealpsoflondon.tirol.at/charity. Diese Idee kam sehr gut an, wie Josef Margreiter bei der Ankunft in London erzählte: „Die Menschen entlang der Strecke fanden Gefallen an dieser Idee. Die Begeisterung war vielerorts so groß, dass man uns im Vorbeifahren Spenden zugesteckt hat.“ Nun werden die online und unterwegs gesammelten Beträge addiert. Am kommenden Dienstag wird im Rahmen des „Tirol Travel Day“ im Austria House Tirol die feierliche Scheckübergabe an die Vertreter von „Disability Snowsport UK“ stattfinden.

Prominente Unterstützer im Team und entlang der Strecke

Das Tiroler Radpeloton konnte mit einer ganzen Reihe prominenter Teilnehmer aufwarten. Neben den genannten drei Olympiasiegern und dem LH-Stv. Gschwentner, war auch Österreichs Radlegende Wolfgang Steinmayr mit dabei. Der Extremsportler Axel Naglich ließ sich die Tour ebenso nicht entgehen, wie die ÖSV-Legenden Werner Margreiter und Sepp Hanser sowie zahlreiche Touristiker, wie etwa Michael Keller (TVB Tannheimer Tal), Max Salcher (TVB Kitzbüheler Alpen Brixental) oder Stefan Astner (TVB Hohe Salve). Unterwegs erhielt die Charity-Tour des Tirol-Cycling-Teams zudem prominente Unterstützung von Radstars wie Rudi Altig, der in Deutschland eigens 200 Kilometer weit anreiste, um die Tiroler zu treffen. Der wohl berühmteste Radrennfahrer aller Zeiten, der Belgier Eddie Merckx, traf die Tiroler während eines Tourstopps im Centrum Ronde van Vlaanderen zusammen mit seinen ebenso prominenten Kollegen Freddy Maertens und Johan Museeuw. Die Belgier werden ebenfalls per Rad nach London reisen. Im Zuge des kurzen Stopps holte sich das Peloton des belgischen Olympischen Comités, angeführt vom Ministerpräsidenten von Flandern, Kris Peeters, noch Tipps von den Tirolern.

Drei Olympiasieger verbinden die dreifachen Olympiastädte Innsbruck und London

Während der Zweck der Tour ein wohltätiger war, sind die Olympischen Sommerspiele 2012 in London ihr Anlass. Nicht zufällig radelten mit Stephan Eberharter, Leonhard Stock und David Kreiner drei Olympiasieger im Team mit. Schließlich verbindet die Charity-Tour die beiden einzigen Städte weltweit, in denen schon drei Mal das Olympische Feuer brannte: Innsbruck (mit den Youth Olympic Games im Jänner 2012) und ab 27. Juli 2012 auch London. Für den Initiator der Charity-Radtour, Tirol Werber Josef Margreiter, fängt die Arbeit in London nun aber erst an: „Tirol ist heuer erstmals als Partner des ÖOC im Austria House Tirol mit an Bord, wo wir während der Olympischen Sommerspiele das Land Tirol als Urlaubsdestination und zukunftsträchtigen Wirtschaftsstandort auf der internationalen Bühne präsentieren werden.“ Die Tirol Werbung ist „Exklusiver Premium-Partner“ des Austria House Tirol und wird in enger Zusammenarbeit mit dem ÖOC diese hochwertige Kommunikations- und Hospitality-Plattform in Großbritannien organisieren. Das Austria House Tirol wird dabei im Tiroler „Look & Feel“ erscheinen, für Schwerpunktveranstaltungen auf B2B-Ebene genutzt und darüber hinaus durch umfangreiche B2C Maßnahmen im „Tirolean Alpine Garden“ sowie medienwirksame PR-Aktionen für Aufsehen sorgen.

Olympia-Start mit Tirol Audienz bei IOC-Präsident Jacques Rogge in London

Kurz vor dem offiziellen Beginn der Olympischen Sommerspiele 2012 hielt in London noch einmal der Winter und damit das Sport- und Urlaubsland Nr. 1 der Alpen Einzug. Die Tiroler Delegation der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele (YOG 2012) überreichte IOC-Präsident Jacques Rogge die Dokumentation der erfolgreichen Jugend-Olympia-Premiere, die Anfang des Jahres im „Herz der Alpen“ über die Bühne gegangen ist. YOG-Geschäftsführer Peter Bayer, YOG-Aufsichtsratsvorsitzender Richard Rubatscher und ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel bedankten sich bei dieser Gelegenheit für die enge Partnerschaft mit dem IOC. Damit wurde Tirol zur weltweit einzigen Region, in der bereits dreimal das olympische Feuer brannte. Morgen, Freitag, zieht London mit der Eröffnung der Sommerspiele 2012 gleich.

Mit der Audienz bei Jacques Rogge wurde der Stellenwert Tirols innerhalb der olympischen Familie deutlich, der während der nächsten Wochen mit dem Engagement im Austria House Tirol in London einmal mehr unter Beweis gestellt wird. So zeigte sich am Rande der 124. IOC-Generalversammlung in London auch das prominente IOC-Mitglied Fürst Albert von Monaco begeistert von der Vorreiterrolle Tirols und der perfekten Organisation der YOG 2012 in Innsbruck/Tirol.

YOG 2012 waren ein voller Erfolg

Die Begeisterung, mit der die Tirolerinnen und Tiroler Anfang des Jahres als Gastgeber der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele auftraten, ist IOC-Präsident Jacques Rogge in bester Erinnerung geblieben. In diesem Sinne bedankte er sich auch anlässlich der offiziellen Übergabe des YOG 2012-Reports bei den Verantwortlichen, YOG-Geschäftsführer Peter Bayer, YOG-Aufsichtsratsvorsitzendem Richard Rubatscher und ÖOC Generalsekretär Peter Mennel.

Peter Bayer zog anlässlich des Treffens zufrieden Bilanz und bestätigte einmal mehr den vollen Erfolg der YOG-Winterpremiere in Tirol: „Der Erfolg der ersten Olympischen Jugend-Winterspiele wurde auch heute noch einmal von IOC-Präsident Jacques Rogge bestätigt. Darauf können wir zu Recht stolz sein.“ Richard Rubatscher ergänzte: „Der Innovationsgeist unserer Spiele wurde gleich von mehreren hochrangigen IOC-Mitgliedern hervorgehoben. Damit haben wir den Stellewert Tirols als führendes Wintersportland der Alpen nachhaltig gefestigt.“

Ab 27. Juli 2012 wird Innsbruck nicht mehr die einzige Stadt der Welt sein, die bereits drei Mal Olympische Spiele ausrichten durfte. London zieht mit den Olympischen Sommerspielen 2012 mit Tirol gleich. Zwar sind die Dimensionen um einiges größer, doch auch Innsbruck muss sich mit seiner YOG-Bilanz keineswegs verstecken: Mehr als 110.000 Zuschauer verfolgten die Bewerbe live vor Ort, nicht weniger als 900 Medienvertreter waren in Innsbruck präsent und die offizielle Webseite http://www.innsbruck2012.com wurde 4,7 Millionen Mal während der Spiele aufgerufen.