Tourismusstimme der Woche: Stefan Isser

WIEDERERÖFFNUNG DER SWAROVSKI KRISTALLWELTEN
Eine der erfolgreichsten Sehenswürdigkeiten Österreichs soll laut Geschäftsführer Stefan Isser ab 30. April 2015 noch mehr Besucher anziehen.

Größer, an Wunderwelten reicher und noch faszinierender: Am 30. April 2015 werden die Swarovski Kristallwelten in Wattens/Tirol nach umfassenden Erweiterungsarbeiten wiedereröffnet. Damit wird nicht nur der 20. Geburtstag des funkelnden Tiroler Besuchermagneten gefeiert, sondern auch eine neue touristische Ära eingeläutet. Der bisher jährlich durchschnittlich 600.000 Besucher zählende Gästestrom soll deutlich angehoben und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer auf vier Stunden verdoppelt werden. Die weltweite Begeisterung für die einzigartige Erlebnisdestination spiegelt sich in der aktuellen Besucherstatistik wider: Menschen aus 60 Nationen besuchen die Swarovski Kristallwelten. Künftig sollen dieser Nationenmix noch einmal deutlich erweitert und Märkte wie Indonesien, Vietnam, die Philippinen oder Mexiko erschlossen werden. Zuletzt präsentierten sich die Swarovski Kristallwelten mit ihren neuen Angeboten auf der ITB in Berlin, wo eine aktuelle „Tourismusstimme der Woche“ mit Geschäftsführer Stefan Isser aufgezeichnet wurde.

75 JAHRE HAHNENKAMM

Kitzbühel, 1931 – 2015

Das härteste Skirennen der Welt. Die Streif als Herausforderung für die besten Rennläufer. Der Mythos Hahnenkamm zog zum 75igsten mal Skifans und Promis gleichermaßen an.Und nicht nur der Medienrummel macht klar: Kitzbühel ist der Hotspot des Wintersports, die legendärste Sportstadt der Alpen. Eine Anziehungskraft die Jahr für Jahr weiter steigt.

TMI 2012 in der Olympiaregion Seefeld: Alpiner Tourismus als Labor für nachhaltige Mobilität

Große Resonanz fand die Premiere des neuen interdisziplinären Gipfeltreffens „TMI – Tourism meets Industry“ in der Olympiaregion Seefeld. Im Rahmen der Prologveranstaltung, die federführend von den Partnern Seefeld – Best oft the Alps, BMW und der Standortagentur Tirol initiiert wurde, diskutierte eine hochkarätige Expertenrunde die Zukunft nachhaltiger Mobilitätskonzepte im Alpentourismus. Mit der Präsentation einer iSKI App für BMW-Online, einem Modellprojekt für Elektromobilität in den Alpen, und einem brandneuen DriveNow-Angebot für die kommende Wintersaison wurden seitens BMW in Seefeld innovative Mobilitätsdienstleistungen für den alpinen Ferientourismus vorgestellt.

TMI 2012 in der Olympiaregion Seefeld

Für die Initiatoren Markus Tschoner, GF der Olympiaregion Seefeld & Präsident von Best of the Alps – dem Marketingverbund von zwölf weltberühmten Tourismusdestinationen der Alpenregion, und Harald Gohm, GF der Standortagentur Tirol, ist die neue Initiative ein Gebot der Stunde: „Von der noch stärkeren Vernetzung von Tourismus, Technologie, Industrie, Gesundheit und Lifestyle können alle Partner profitieren. Zu sehr verändern sich gesellschaftliche Werte im digitalen Zeitalter, verschmelzen vormals strikt getrennte Arbeits- und Freizeitbereiche zu einheitlichen Lebenswelten, müssen komplementäre Wirtschaftsbereiche gemeinsame Wettbewerbsstrategien im Markt entwickeln. Deshalb wollen wir mit dieser Initiative ein Forum schaffen, in dem der Gedankenaustausch aber auch konkrete Kooperationen zwischen exklusiven Partnern angeregt werden!“ Mit dem neuen Format „TMI – Tourism meets Industry“ sollen diesen Symbiosen in Form einer jährlichen Veranstaltung Raum gegeben.

Der diesjährige Prolog stand thematisch ganz im Zeichen nachhaltig orientierter Mobilitätskonzepte. Im Wissen, dass der Großteil der Urlauber nach wie vor mit dem eigenen Auto in die Berge anreist, sind innovative automobile Zukunftsszenarien vor dem Hintergrund nachhaltiger, umweltorientierter, gesellschaftlicher Trends gefragt.

Gerade der alpine Tourismus könne mit seinen Angeboten und seinen natürlichen Ressourcen perfekt die gesellschaftliche Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit abdecken, erklärte etwa der führende deutsche Trendforscher Peter Wippermann. Natur sei ein Wert geworden, ein Rückzugsort mit viel Konjunktur in einer unübersichtlichen Überforderungswelt. Alpine Destinationen, die in Kooperation mit anderen Partnern glaubwürdig Modelle für nachhaltige Mobilität schaffen, könnten ebenso nachhaltige Wettbewerbsvorteile lukrieren.

Alpine Mobilitätsavantgarde

Der ehemalige Swarovski-Manager und Tourismusvisionär Andreas Braun rief in diesem Kontext die alpinen Touristiker dazu auf Mobilitätsavantgarde zu werden. „Denn künftige Gäste wollen ganz andere Fakten – etwa ökologische Kennzahlen – über eine Region wissen als bisher gewohnt.“

Einig zeigte sich das Podium, dass gerade der alpine Tourismus zu einem Labor für nachhaltige Mobilität werden könnte. Denn gerade im Urlaub seien die Menschen für neue Mobilitätslösungen – etwa E-Mobilität – aufgeschlossen, vorausgesetzt die vor Ort lebenden Menschen würden diese ebenfalls konsequent nützen.

Peter Post, GF der führenden deutschen Multimediaagentur Scholz & Volkmer, betonte die Veränderungsbereitschaft der Kunden. Gerade junge Menschen hätten im Bezug auf Autos viel weniger Besitz- und Statusdenken. Alternative Dienstleistungen würden den Trend zu individueller Mobilität rasch verstärken.

Andreas-Christoph Hofmann, Leiter der BMW Markenkommunikation, bestätigte diese Entwicklungen: „Junge Menschen ändern ihr ‚Mindset‘, ihre Denkweise – wir bewegen uns auf sie zu und bieten neue Mobilitätslösungen mit nachhaltigem Charakter an. Für uns ist klar, dass wir mit BMW i die Speerspitze der Entwicklung im Bereich Elektromobilität sein wollen.“

Ähnlich argumentiert der Verkehrsexperte Markus Mailer von der Universität Innsbruck. Nicht zuletzt aufgrund der beschränkten Raumkapazitäten, permanenter Staus und der steigenden Kosten verliere das Auto in den urbanen Ballungsräumen an Bedeutung. Gerade für die Stadtflucht und die kurzfristige Reise in den Alpenraum hätten jetzt auch im Naherholungstourismus Car Sharing Modelle eine Chance.

Vernetzte Kommunikation ist die neue Mobilität

Die digitale Vernetzung sei jedenfalls eine große Chance auch für neue nachhaltige Formen des Reisens, so die Experten. Kommunikation ist die neue Mobilität und die immer intelligentere Kommunikationsinfrastruktur werde auch neue Formen der multioptionalen Mobilität fördern. Wenn die Transparenz steigt wann ich wo mit welchem Verkehrsmittel unter neuen Gesichtspunkten wie sicher, bequem, leistbar, nachhaltig und geselllschaftlich akzeptiert mein Ziel erreiche, dann steigt auch die Bereitschaft alternative Modelle zu nützen, so die Experten.

Die spannende Diskussion zum Prolog von „Tourism meets Industry“ in einem Zelt direkt im Ortszentrum von Seefeld löste beim ausgewählt eingeladenen rund 80-köpfigen Publikum viel Resonanz aus. Neben den ehemaligen deutschen Skistars Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, die extra von Garmisch Partenkirchen mit einem Mini E angereist kamen, zeigten sich u.a. auch Seefelds Toptouristiker Fritz Kaltschmid, Vertreter der größten Hoteliersfamilie Österreichs, Seefelds Bürgermeister Werner Frießer, Josef Margreiter, GF der Tirol Werbung, Stefan Isser, GF der Swarovski Tourism Service GmbH und Josef Schirgi, Präsident des Bundesverbandes der österreichischen Tourismusmanager, von der Veranstaltung begeistert.

***

Die folgenden Mobilitätsdienstleistungen für den alpinen Tourismus wurden im Rahmen von „TMI – Tourism meets Industry“ seitens Andreas-Christoph Hofmann, Leiter BMW Markenkommunikation, im Detail vorgestellt:

BMW iSKI App – schon vor der Abfahrt wissen, wo der beste Schnee liegt.
BMW ConnectedDrive setzt seit Jahren Maßstäbe im Bereich automobiler Vernetzung und steht für zukunftsorientierte Konzepte und Technologien im Fahrzeug mit maximalem Kundennutzen. Unter dem Begriff ConnectedDrive vereint die BMW Group einzigartige innovative Funktionen, die Fahrer, Fahrzeug und Umwelt intelligent miteinander vernetzen. Sie erhöhen den Komfort, machen Infotainment in einer neuen Dimension erlebbar und steigern außerdem die Sicherheit in den Fahrzeugen der BMW Group signifikant. Mit dem BMW Online Portal verfügt der Fahrer über individuelle und internetbasierte Dienste im Fahrzeug.
Schon vor Abfahrt wissen, wo der beste Schnee liegt – die Einführung der neuen iSKI App liefert einen echten Mehrwert für Wintersportfans. BMW Online und BMW Live bringen rechtzeitig zur Skisaison 2012/13 alle wichtigen Informationen zum perfekten Skiurlaub in jeden BMW: Webcams liefern Echtzeitbilder von der Skipiste. Weitere Informationen zum Wetter, Neuschnee, geöffneten Liften, Hotels, Restaurants und Skiverleih werden selbstverständlich mitgeliefert.

Der MINI E im touristischen Umfeld.
Die Bayerische Staatsregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Bayern zum Leitmarkt und zum Leitanbieter für Elektromobilität zu machen. In der Modellkommune Garmisch Partenkirchen genannt „eGAP“, die nach München, Bad Neustadt an der Saale und dem Bayerischen Wald die vierte Modellregion Elektromobilität in Bayern darstellt, soll ein ganzheitliches Mobilitätskonzept entwickelt werden. Zukünftige Herausforderungen werden modellhaft gelöst und die dazu notwendigen innovativen Technologien werden auf ihre Funktionalität, Alltagstauglichkeit und Nutzerattraktivität geprüft.
Die BMW Group unterstützt dieses Vorhaben und stellt in Garmisch-Patenkirchen in einem eigenen Forschungsprojekt sechs MINI E zur touristischen Kurzzeitvermietung zur Verfügung. Gemeinsam mit der Universität Passau wird die Anwendung von Elektromobilität im Tourismus untersucht. Die Erkenntnisse des Versuchs fließen zudem in die nachhaltigen Mobilitätskonzepte von BMW i ein.
Der MINI E wird zu 100% elektrisch betrieben und unterscheidet sich damit von Hybridantrieben. Dank des Elektromotors, der sein maximales Drehmoment beinahe sofort erreicht, ist die Beschleunigung im MINI E unglaublich schnell, leise und sanft.

„Drive & Ski” – Das DriveNow Angebot für die kommende Wintersaison
Die BMW Group ist nicht nur Hersteller von Premiumautomobilen, sondern entwickelt auch Angebote für den zunehmenden Bedarf an flexiblen Mobilitätslösungen im urbanen Umfeld. DriveNow, das Carsharing-Angebot von BMW i, MINI und der Sixt AG, ist das erste Car Sharing Konzept das konsequent auf effiziente Premiumfahrzeuge sowie umfassenden Service setzt. Die Fahrzeuge lassen sich spontan überall dort anmieten und abstellen, wo Kunden sie benötigen.
DriveNow kooperiert für die kommende Wintersaison mit der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG und bietet Wintersportlern ein ganz besonderes Angebot. Das „Drive & Ski“ Angebot beinhaltet das 9-Stunden-Paket mit 200 Freikilometern und eine 10 Prozent-Ermäßigung auf den Tagesskipass für das Skigebiet Garmisch Classic. Der Kraftstoff ist wie bei allen DriveNow Angeboten inklusive. Gegen Vorlage des Führerscheins mit der DriveNow ID, erhält der Nutzer an der Kasse der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG den ermäßigten Tagesskipass.

Tirol Travel Day: Tirol-Cycling-Team sammelte mehr als 20.000 Euro

Im Rahmen des „Tirol – Heart of the Alps“-Galaabends im Austria House Tirol nahm Fiona Young, Direktorin von „Disability Snowsport UK“, den Spenden-Scheck über 15.634 Pfund (entspricht 20.088 Euro) entgegen. Diesen Betrag erradelte das Tirol-Cycling-Team auf seinem 1.300 Kilometer langen Weg von Innsbruck zu den Olympischen Sommerspielen 2012 in London. Das prominent besetzte Peloton, angeführt von Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter, sammelte mit der medienwirksamen Aktion Spenden, mit deren Hilfe behinderten Menschen die Ausübung von Schneesport ermöglicht wird. Im Rahmen des Tirol Travel Day pflegten die wichtigsten britischen Tourismus-Partner der Tirol Werbung ihre guten Beziehungen zu den Partnerregionen im Austria House Tirol: Innsbruck und seine Feriendörfer, Ischgl, die Kitzbüheler Alpen sowie das Zillertal.

Mehr als 1.300 Kilometer und über 12.000 Höhenmeter hat das Tirol-Cycling-Team auf seinem Weg von Innsbruck zu den Olympischen Sommerspielen 2012 in London bewältigt. Unter der Führung von Tirol Werbung-GF Josef Margreiter radelte das prominent besetzte Peloton – mit Stephan Eberharter, Leonhard Stock und David Kreiner waren gleich drei Olympiasieger mit dabei – für den guten Zweck: Insgesamt konnten durch die medienwirksame Aktion 20.000 Euro an Spenden für die britische Wohltätigkeitsorganisation „Disability Snowsport UK“ gesammelt werden, die geistig und körperlich behinderten Menschen die Ausübung von Schneesport ermöglicht.

Am „Tirol – Heart of the Alps“-Galaabend im Austria House Tirol überreichte Margreiter den Scheck an Fiona Young, Direktorin von „Disability Snowsport UK“ sowie an die beiden Goodwill-Botschafter der Organisation, die ehemaligen Skirennläufer Graham Bell und Konrad Bartelski. Young bedankte sich bei den Tirolern für die Spende: „Dieser Beitrag hilft uns sehr, denn bei den Wintersportarten ist es gerade die Ausrüstung, die mit vielen Mehrkosten verbunden ist. Dass es zudem echte Wintersportlegenden waren, die aktiv als Radfahrer aktiv dazu beigetragen haben, diesen Betrag zu sammeln, ist sehr inspirierend für unsere Mitglieder.“

Partnerschaft zwischen Tirol und Großbritannien gepflegt und intensiviert

Der feierliche „Tirol – Heart of the Alps“-Galaabend, zu dem die Tirol Werbung am Dienstag ihre engsten britischen Partner aus der Reisebranche lud, diente dazu die traditionell gute Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. Tagsüber wurde im kleinen Kreis gefachsimpelt. Touristiker beider Länder tauschten sich zu den neuesten Trends am Markt aus und planten gemeinsam künftige Kooperationen. Dabei trafen die Repräsentanten der wichtigsten Reiseveranstalter Großbritanniens auf die Vertreter der einzelnen Partnerregionen Tirols im Austria House Tirol in London. Innsbruck und seine Feriendörfer, die Kitzbüheler Alpen, Ischgl und das Zillertal informierten die Fachleute bei dieser Gelegenheit über Neuheiten in ihrem Angebot.

Der britische Markt ist derzeit der fünft-wichtigste Herkunftsmarkt für den Tiroler Tourismus – Tendenz stark steigend, wie die Vorjahreszahlen bewiesen haben. Um dieses Wachstum zu fördern, lud die Tirol Werbung zum Tirol Travel Day in London. Zudem diente der informelle direkte Kontakt dazu die gute Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und in lockerer Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen. Abends bildete die Übergabe des Spendenschecks den stimmungsvollen Höhepunkt der Gala, die vom britischen Komödianten Mark Walker sowie dem Iren Ardal O’Hanlon unterhaltsam moderiert wurde.

Für kulinarische Highlights sorgte einmal mehr der Zillertaler TV-Starkoch Alexander Fankhauser, der es verstand, die britischen Gäste mit Tiroler Köstlichkeiten im wahrsten Sinn des Wortes „einzukochen“.

Scheckübergabe als offizielles Finale der gelungenen Charity-Radtour

Briten und Tiroler zollten am Dienstagabend in erster Linie der Leistung des Tirol-Cycling-Teams Respekt, das auf seinem Weg von Innsbruck nach London 20.000 Euro an Spenden für die Wohltätigkeitsorganisation „Disability Snowport UK“ sammelte. Josef Margreiter, der die Charity-Radtour initiiert und persönlich angeführt hatte, ließ die 1.300 Kilometer kurz Revue passieren: „Es war anstrengender als wir uns das anfangs gedacht hatten. Wir wussten nicht, dass es im Saarland, in Rheinland-Pfalz und Südbelgien so hügelig ist. Der Hunsrück oder die Ardennen haben uns einiges an Kraft abverlangt. Insgesamt haben wir mehr als 12.000 Höhenmeter überwunden.“

Von Innsbruck über London nach Sotchi

Am Sonntagabend stand im Rahmen einer Gala im Austria House Tirol in London einmal mehr die Wintersportkompetenz der führenden alpinen Urlaubsdestination im Mittelpunkt. Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter und ÖOC-Präsident Karl Stoss begrüßten neben Seilbahn-Unternehmer Michael Doppelmayr und YOG-Chef Peter Bayer auch Dimitri Chernishenko, den Chef des Organisationskomitees der nächsten Olympischen Winterspiele, die 2014 in Sotchi stattfinden.

Am gestrigen Sonntag stand das Austria House Tirol in London ganz im Zeichen des Wintersports. Tagsüber ließen es die Tiroler Touristiker mitten in der Themsemetropole schneien, was hunderte begeisterte Schaulustige anlockte. Krönender Abschluss dieses Tages war die feierliche Gala, bei der auf Einladung der beiden Hausherren, ÖOC-Präsident Karl Stoss sowie Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter, der Seilbahnunternehmer Michael Doppelmayr, YOG-Chef Peter Bayer und der Chef des Organisationskomitees der nächsten Olympischen Winterspiele 2014 in Sotchi, Dimitri Chernishenko, Chancen und Herausforderungen von Wintersportgroßveranstaltungen diskutierten.

Viel Prominenz im Austria House Tirol

Eine ganze Reihe prominenter Gäste ließ sich die Einladung zum Tirol-Galaabend im Austria House Tirol in London nicht entgehen. So waren FIS-Präsident Gian-Franco Kasper und ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel im Schneeschauer im sommerlichen London anlässlich des „Tirol Snow Day“ ganz in ihrem Element. Selbst Fotomodell Gitta Saxx zeigte sich von der weißen Pracht im Herzen Londons begeistert, ebenso wie der Innsbrucker Flughafendirektor Reinhold Falch.

Großes Lob für Tirol aus Sotchi

Bei dieser Gelegenheit lobte vor allem Dimitri Chernishenko die Tiroler für die perfekte Organisation der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele 2012. Die Organisatoren von Sotchi haben von den Kollegen in Innsbruck viel lernen können, so Chernishenko: „Wir sind sehr dankbar für die vielen wertvollen Erfahrungen, die wir durch unsere Tiroler Partner erhalten haben. Wir sind mittlerweile sogar mehr als nur Partner, sondern echte Freunde.“ Chernishenko freut sich bereits, die Tiroler 2014 in Sotchi begrüßen zu dürfen und würde am liebsten auch das Know-how des österreichischen Bundesheeres nutzen: „Wir wären sehr froh, wenn sie uns helfen könnten, die Pisten so perfekt vorzubereiten, wie in Tirol.“

Wintersport als Chance für die Wirtschaft

Dass Sport-Großveranstaltungen touristische und wirtschaftliche Impulse für eine Region bedeuten können, haben die Tiroler bereits dreimal mit der Ausrichtung Olympischer Winterspiele bewiesen. Diese olympische Tradition sei im wahrsten Sinne des Wortes „Gold für Tirol“, wie Josef Margreiter erklärte: „Wir konnten auch im Zuge der YOG 2012 diese internationale Bühne nutzen, um Tirols Ruf als Sport- und Urlaubsland Nummer eins der Alpen weiter zu festigen.“ Michael Doppelmayr führte aus, wie sein Unternehmen von den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotchi profitieren, indem rund 40 neue Liftanlagen mit österreichischem Know-how in Russland entstehen.

Mit dem stimmungsvollen Galaabend und dem spannenden Podiumsgespräch fand der „Tirol Snow Day“ einen würdigen und gelungenen Abschluss. Schon am Dienstag wird im Rahmen des „Tirol Travel Day“ die touristische Kompetenz der alpinen Urlaubsregion Nummer eins im Fokus stehen, wenn Touristiker aus Großbritannien und Tirol im Austria House Tirol aufeinandertreffen.

Austria House | Tirol: Tirol sorgt für Schneefall bei den olympischen Sommerspielen

Zahlreiche TV-Teams aus Amerika, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Österreich sorgten für große Resonanz bei gut besuchtem „Tirol Snow-Day“ im Austria House Tirol in London.

Staunen war Sonntag früh im Austria House Tirol angesagt. Der „Tirolean Alpine Garden“ präsentierte sich im Herzen Londons plötzlich als zauberhafte Winterlandschaft und wurde damit schlagartig zum einem „Hot-Spot“ der Olympiametropole. Kein Wunder, dass der Auftritt des führenden Sport- und Urlaubslandes der Alpen zum Besuchermagnet wurde und neben zahllosen britischen Wintersportfans auch die internationalen Medien anlockte.

Das perfekte inszenierte „Winterwonderland“ bei den olympischen Sommersielen fiel auf und war tatsächlich eine spektakuläre Filmkulisse für Kamerateams aus aller Welt. So nutzten neben EURONEWS gleich vier Wetterredaktionen aus Österreich und Deutschland die Tiroler Winterlandschaft für TV-Einstiege, aber auch weitere reichweitenstarke französische, britische und amerikanische TV-Teams ließen sich von den Tiroler Wetterkapriolen anziehen.

Neben prominenten Gästen wie Karl Schranz, ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel und dem nordische Kombinierer und Olympiasieger David Kreiner zeigten sich auch viele Briten vom winterlichen Wetterumsturz begeistert. Nicht zuletzt aufgrund der Kooperation mit dem „British Ski Club“ übertraf der Zulauf zum Tirol-Event alle Erwartungen. Und auch BBC-London-Radio berichtet den gesamten Nachmittag in mehreren Live-Einstiegen über die ausgelassene Apres-Ski-Party, bei der neben Tirol insbesondere das Zillertal, Ischgl, die Kitzbüheler Alpen sowie Innsbruck und seine Feriendörfer ihre Wintersportkompetenz ins Rampenlicht rücken konnten.

Insbesondere von den britischen Gästen wurde der ehemalige Kult-Skispringer Eddy „the Eagle“ Edwards im – trotz kurzer Regenschauer – immer wieder restlos gefüllten „Tirolean Alpine Garden“ euphorische gefeiert. Er erinnerte sich in launigen Interviews an seine aktive Zeit, die zwar von kurzen Skiflügen dafür aber anhaltend langer Popularität gekennzeichnet war. Große Anziehungskraft als Fotomotiv entwickelte auch ein Doppelmayr-Sessellift der von den britischen Sportfans im bereit gestellten Wintersport-Outfit quasi dauerbesetzt war. Ebenso gestürmt wurde eine typische britische Telefonkabine, in die sich die englischen Tirol-Fans zum Jodel-Karaoke zurückziehen konnten. Die besten Beiträge aber auch das schrägste Skioutfit wurden stilgerecht gefeiert und mit Tirol-Urlauben ausgezeichnet.

Tirols Wintersportkompetenz stand auch am Abend des „Tirol Snow-Day“ im Rahmen einer exklusiven Gala noch einmal im Mittelpunkt. Zahlreiche Ehrengäste erlebten dabei auch eine hochkarätig besetze Podiumsdiskussion. Die beiden Hausherren, ÖÖC-Präsident Karl Stoss und Tirol Werber Josef Margreiter, begrüßten dabei neben Michael Doppelmayr und YOG-Chef Peter Bayer u.a. auch Dimitri Chernishenko, den Chef des Organisationskomitees der nächsten Winter-Olympiade in Sotschi. Einmal mehr dokumentierte der stimmungsvolle Abend die große olympische Tradition Tirols, das seine Erfahrungen mit der Organisation sportlicher Großereignisse gerne auch international teilt. In diesem Sinne wurde anlässlich des „Tirol Snow-Day“ in London auch eine YOG-Tirol-Dokumentation an die russische Delegation überreicht.

Austria House | Tirol feierlich in London eröffnet

Mit viel Lokalkolorit, einem landesüblichen Schützenempfang durch die Zillertaler Schützenkompanie Ried-Kaltenbach, zünftigen Tiroler Köstlichkeiten serviert von Haubenkoch Alexander Fankhauser und einer musikalischen Weltpremiere durch Startrompeter Franz Hackl – so wurde das Austria House Tirol im Herzen Londons einen Tag vor dem Olympiastart feierlich eröffnet. Neben dem österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann, Sportminister Norbert Darabos, dem Tiroler Landeshauptmannstellvertreter Hannes Gschwentner und den „Hausherren“ ÖOC-Präsident Karl Stoss sowie Tirol Werber Josef Margreiter, zeigten sich auch internationale Prominenz wie Designerin Vivienne Westwood vom alpinen Charme mitten in London begeistert.

Let’s go London 2012 – so lautet nicht nur das Motto der neuen Partnerschaft von ÖOC und Tirol, sondern auch jenes der Zillertaler Schützen, die extra nach London angereist waren. Mit einer Ehrensalve wurde schließlich auch das Austria House Tirol lautstark eröffnet und Bundeskanzler Werner Faymann streute Rosen: „Die Tiroler Gastfreundschaft überzeugt – das wird auch viele Gäste in den kommenden Tagen begeistern!“

ÖOC-Präsident Karl Stoss bedankte sich bei Tirol für die innovative richtungsweisende Partnerschaft, die zusammen mit dem führenden Sport- und Urlaubsland der Alpen auch bei den Winterspielen in Sochi fortgeführt werden soll: „Tirol ist hier nicht nur eine starke Marke, sondern auch ein starker Partner im neuen Austria House Tirol, der sich mit vielen Ideen und Events eingebracht hat!“

Tatsächlich nützt Tirol die neue Netzwerkplattform in vielfältiger Weise, wie Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, ausführte: „Wir präsentieren uns hier als führendes Tourismusland aber auch als innovative Wirtschaftsregion – mit Partnern wie Zillertal, Innsbruck, Ischgl, Kitzbühler Alpen, dem Innsbrucker Airport, Doppelmayr, der Wirtschaftskammer aber auch der Standortagentur Tirol.“ So wird Tirol am kommenden Sonntag im Rahmen des „Tirol Snow Day“ sogar für einen überraschenden Wintereinbruch vor dem Austria House Tirol sorgen und damit einmal mehr Winterkompetenz unter Beweis stellen.

Tirol blickt in Summe auf eine lange olympische Tradition zurück. Bereits 1964 fanden zum ersten Mal Olympische Winterspiele in Innsbruck statt. Nur zwölf Jahre später, 1976, war Innsbruck neuerlich Gastgeber dieser weltweit wichtigsten Wintersportveranstaltung. Die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele (YOG) im Jänner 2012 machten Innsbruck bzw. Tirol zum ersten Austragungsort, in dem das Olympische Feuer zum dritten Mal entzündet wurde. London zieht mit der aktuellen Eröffnung der Sommerspiele nun gleich. Wie sehr Tirol in der olympischen Familie geschätzt wird, zeigt auch das Treffen der YOG-Verantwortlichen mit IOC-Präsident Jacques Rogge, das zum Start der Olympischen Spiele in London stattfand.

Als Startschuss einer langfristigen Partnerschaft ist Tirol 2012 erstmals als starker Partner dieser österreichischen Repräsentanz mit dabei. Im Trinity House, direkt neben dem Tower of London und der Tower Bridge, präsentiert das Austria House Tirol damit ein Stück alpine Lebenskultur – entstanden ist eine einzigartige Kombination aus altehrwürdiger englischer Tradition und Tiroler Gastlichkeit. Im eigens eingerichteten „Tirolean Alpine Garden“ vor dem Austria House Tirol werden in den kommenden Wochen kulinarische Köstlichkeiten gereicht.

Die weltweit bekannte Modedesignerin Vivienne Westwood zeigte sich ebenfalls vom geballten Tirol Auftritt, der zwischen der Tradition der Schützen und der avantgardistischen Komposition von Franz Hackl changierte, begeistert. Nicht zuletzt durch ihren Tiroler Mann sei Sie immer wieder in Tirol, erzählte die britische Modequeen in Interviews. Bereits nächste Woche reise Sie wieder in die Alpen und genieße in Tirol insbesondere die Ruhe auf einer Alm, die schon lange als sommerliches Urlaubsdomizil diene.

Tiroler Charity-Radtour pünktlich zum Olympiastart in London eingetroffen

Nach mehr als 1.300 Kilometern und 10.000 Höhenmetern quer durch Europa ist es geschafft: Das Cycling-Team-Tirol ist am Donnerstagabend erschöpft aber überglücklich an der Tower Bridge in London angekommen. Gestartet war das Tiroler Radpeloton unter der Führung von Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter am 19. Juli direkt unter den Olympischen Ringen am Innsbrucker Bergisel. Die mediale Aufmerksamkeit für ihre Fahrt nutzten die Tiroler, um Spenden für die britische Wohltätigkeitsorganisation „Disability Snowsport UK“ zu sammeln, die am kommenden Dienstag im Rahmen des „Tirol Tavel Day“ im Austria House Tirol feierlich überreicht werden.

Tirol-Cycling-Team hat Teamgeist und Ausdauer bewiesen

In den vergangenen acht Tagen hat das Tirol-Cycling-Team, angeführt von Josef Margreiter, dem Geschäftsführer der Tirol Werbung, fleißig Kilometer abgespult. Von Innsbruck ging es über Deutschland, Luxemburg und Belgien bis London, wo das Radpeloton am Donnerstagabend vollzählig und überglücklich ankam. Selbst bei gestandenen Sportsmännern wie den drei mitgeradelten Olympiasiegern Stephan Eberharter, Leonhard Stock und David Kreiner haben die gut 1.300 Kilometer im Sattel Spuren hinterlassen: „Es war anstrengender, als wir uns das vorab gedacht hatten.“ Vor allem die gut 10.000 Höhenmeter, die es zu absolvieren galt, steckten den Teilnehmern in den Oberschenkeln, wie Tirols Landeshauptmann-Stellvertreter Hannes Gschwentner, der begeisterter und trainierter Hobbyradler ist, bei der Ankunft in London gestand: „Es war zwischendurch schon sehr hart, aber wir haben Teamgeist bewiesen und sind ohne Ausfälle bis London gekommen.“

Radtour für den guten Zweck

Als Motivationshilfe diente den Tirolern der gute Zweck hinter der Radtour von Innsbruck nach London. Denn die außergewöhnliche Fahrt steht im Zeichen der Menschlichkeit. Unterwegs sammelten die Tiroler Rad-Botschafter Spenden für die britische Wohltätigkeitsorganisation „Disability Snowsport UK“ (www.disabilitysnowsport.org.uk), die Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung zum Wintersport führt. Zu diesem Zweck wurde eine eigene Spenden-Homepage eingerichtet: http://www.thealpsoflondon.tirol.at/charity. Diese Idee kam sehr gut an, wie Josef Margreiter bei der Ankunft in London erzählte: „Die Menschen entlang der Strecke fanden Gefallen an dieser Idee. Die Begeisterung war vielerorts so groß, dass man uns im Vorbeifahren Spenden zugesteckt hat.“ Nun werden die online und unterwegs gesammelten Beträge addiert. Am kommenden Dienstag wird im Rahmen des „Tirol Travel Day“ im Austria House Tirol die feierliche Scheckübergabe an die Vertreter von „Disability Snowsport UK“ stattfinden.

Prominente Unterstützer im Team und entlang der Strecke

Das Tiroler Radpeloton konnte mit einer ganzen Reihe prominenter Teilnehmer aufwarten. Neben den genannten drei Olympiasiegern und dem LH-Stv. Gschwentner, war auch Österreichs Radlegende Wolfgang Steinmayr mit dabei. Der Extremsportler Axel Naglich ließ sich die Tour ebenso nicht entgehen, wie die ÖSV-Legenden Werner Margreiter und Sepp Hanser sowie zahlreiche Touristiker, wie etwa Michael Keller (TVB Tannheimer Tal), Max Salcher (TVB Kitzbüheler Alpen Brixental) oder Stefan Astner (TVB Hohe Salve). Unterwegs erhielt die Charity-Tour des Tirol-Cycling-Teams zudem prominente Unterstützung von Radstars wie Rudi Altig, der in Deutschland eigens 200 Kilometer weit anreiste, um die Tiroler zu treffen. Der wohl berühmteste Radrennfahrer aller Zeiten, der Belgier Eddie Merckx, traf die Tiroler während eines Tourstopps im Centrum Ronde van Vlaanderen zusammen mit seinen ebenso prominenten Kollegen Freddy Maertens und Johan Museeuw. Die Belgier werden ebenfalls per Rad nach London reisen. Im Zuge des kurzen Stopps holte sich das Peloton des belgischen Olympischen Comités, angeführt vom Ministerpräsidenten von Flandern, Kris Peeters, noch Tipps von den Tirolern.

Drei Olympiasieger verbinden die dreifachen Olympiastädte Innsbruck und London

Während der Zweck der Tour ein wohltätiger war, sind die Olympischen Sommerspiele 2012 in London ihr Anlass. Nicht zufällig radelten mit Stephan Eberharter, Leonhard Stock und David Kreiner drei Olympiasieger im Team mit. Schließlich verbindet die Charity-Tour die beiden einzigen Städte weltweit, in denen schon drei Mal das Olympische Feuer brannte: Innsbruck (mit den Youth Olympic Games im Jänner 2012) und ab 27. Juli 2012 auch London. Für den Initiator der Charity-Radtour, Tirol Werber Josef Margreiter, fängt die Arbeit in London nun aber erst an: „Tirol ist heuer erstmals als Partner des ÖOC im Austria House Tirol mit an Bord, wo wir während der Olympischen Sommerspiele das Land Tirol als Urlaubsdestination und zukunftsträchtigen Wirtschaftsstandort auf der internationalen Bühne präsentieren werden.“ Die Tirol Werbung ist „Exklusiver Premium-Partner“ des Austria House Tirol und wird in enger Zusammenarbeit mit dem ÖOC diese hochwertige Kommunikations- und Hospitality-Plattform in Großbritannien organisieren. Das Austria House Tirol wird dabei im Tiroler „Look & Feel“ erscheinen, für Schwerpunktveranstaltungen auf B2B-Ebene genutzt und darüber hinaus durch umfangreiche B2C Maßnahmen im „Tirolean Alpine Garden“ sowie medienwirksame PR-Aktionen für Aufsehen sorgen.

Olympia-Start mit Tirol Audienz bei IOC-Präsident Jacques Rogge in London

Kurz vor dem offiziellen Beginn der Olympischen Sommerspiele 2012 hielt in London noch einmal der Winter und damit das Sport- und Urlaubsland Nr. 1 der Alpen Einzug. Die Tiroler Delegation der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele (YOG 2012) überreichte IOC-Präsident Jacques Rogge die Dokumentation der erfolgreichen Jugend-Olympia-Premiere, die Anfang des Jahres im „Herz der Alpen“ über die Bühne gegangen ist. YOG-Geschäftsführer Peter Bayer, YOG-Aufsichtsratsvorsitzender Richard Rubatscher und ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel bedankten sich bei dieser Gelegenheit für die enge Partnerschaft mit dem IOC. Damit wurde Tirol zur weltweit einzigen Region, in der bereits dreimal das olympische Feuer brannte. Morgen, Freitag, zieht London mit der Eröffnung der Sommerspiele 2012 gleich.

Mit der Audienz bei Jacques Rogge wurde der Stellenwert Tirols innerhalb der olympischen Familie deutlich, der während der nächsten Wochen mit dem Engagement im Austria House Tirol in London einmal mehr unter Beweis gestellt wird. So zeigte sich am Rande der 124. IOC-Generalversammlung in London auch das prominente IOC-Mitglied Fürst Albert von Monaco begeistert von der Vorreiterrolle Tirols und der perfekten Organisation der YOG 2012 in Innsbruck/Tirol.

YOG 2012 waren ein voller Erfolg

Die Begeisterung, mit der die Tirolerinnen und Tiroler Anfang des Jahres als Gastgeber der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele auftraten, ist IOC-Präsident Jacques Rogge in bester Erinnerung geblieben. In diesem Sinne bedankte er sich auch anlässlich der offiziellen Übergabe des YOG 2012-Reports bei den Verantwortlichen, YOG-Geschäftsführer Peter Bayer, YOG-Aufsichtsratsvorsitzendem Richard Rubatscher und ÖOC Generalsekretär Peter Mennel.

Peter Bayer zog anlässlich des Treffens zufrieden Bilanz und bestätigte einmal mehr den vollen Erfolg der YOG-Winterpremiere in Tirol: „Der Erfolg der ersten Olympischen Jugend-Winterspiele wurde auch heute noch einmal von IOC-Präsident Jacques Rogge bestätigt. Darauf können wir zu Recht stolz sein.“ Richard Rubatscher ergänzte: „Der Innovationsgeist unserer Spiele wurde gleich von mehreren hochrangigen IOC-Mitgliedern hervorgehoben. Damit haben wir den Stellewert Tirols als führendes Wintersportland der Alpen nachhaltig gefestigt.“

Ab 27. Juli 2012 wird Innsbruck nicht mehr die einzige Stadt der Welt sein, die bereits drei Mal Olympische Spiele ausrichten durfte. London zieht mit den Olympischen Sommerspielen 2012 mit Tirol gleich. Zwar sind die Dimensionen um einiges größer, doch auch Innsbruck muss sich mit seiner YOG-Bilanz keineswegs verstecken: Mehr als 110.000 Zuschauer verfolgten die Bewerbe live vor Ort, nicht weniger als 900 Medienvertreter waren in Innsbruck präsent und die offizielle Webseite http://www.innsbruck2012.com wurde 4,7 Millionen Mal während der Spiele aufgerufen.

Königsetappe führt Tirol-Cycling-Team durch Luxemburg

Mehr als 200 Kilometer und stolze 1.830 Höhenmeter galt es im Rahmen der fünften Etappe der Charity-Radtour des Tirol-Cycling-Teams von Innsbruck nach London zu bewältigen. Auf ihrem Weg zu den Olympischen Sommerspielen 2012 durchquerten die Radler am Montag bei echtem Kaiserwetter Luxemburg und trafen erschöpft, aber frohen Mutes, im belgischen Bastogne ein. Wieder war das Medieninteresse groß, was das Ziel der Radtour, Spenden für die britische Wohltätigkeitsorganisation „Disability Snowsport UK“ zu sammeln, unterstützt.


Kaiserwetter für die Königsetappe

Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte sich das Radfahrparadies Luxemburg am Montag von seiner besten Seite. Glück für das Tiroler Radpeloton, das auf seinem Weg von Innsbruck nach London die Königsetappe zu absolvieren hatte. Mehr als 200 Kilometer und 1.830 Höhenmeter galt es zu bezwingen, was so manchen der prominenten Radler gehörig ins Schwitzen brachte. Die Tiroler Radtour von Innsbruck nach London bringt zwei Destinationen mit beachtlicher olympischer Tradition zusammen. Schließlich verbindet diese Fernfahrt die beiden bislang einzigen Städte weltweit, in denen bereits drei Mal das Olympische Feuer entzündet wurde: Innsbruck (mit den Youth Olympic Games im Jänner 2012) und ab 27. Juli 2012 auch London.

Schwitzen für den guten Zweck

Für den guten Zweck nimmt das Tirol-Cycling-Team alle Strapazen gerne auf sich. Schließlich sammelt das Peloton, in dem neben Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter und dem stellvertretenden Landeshauptmann Tirols, Hannes Gschwentner, auch drei Olympiasieger – Stephan Eberharter, Leonhard Stock und David Kreiner – mitradeln, Spenden für die britische Wohltätigkeitsorganisation „Disability Snowsport UK“ (www.disabilitysnowsport.org.uk). Diese Organisation ermöglicht Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung, Wintersport auszuüben. Zu diesem Zweck wurde eine eigene Spenden-Homepage eingerichtet, auf der täglich über die Charity-Radtour berichtet wird und über die gespendet werden kann: http://www.thealpsoflondon.tirol.at/charity . Den feierlichen Höhepunkt der Tour bildet die Scheckübergabe der gesammelten Spenden an die Organisation „Disability Snowsport UK“ am „Tirol Travel Day“ im Austria House Tirol in London am Tower Hill.

Der Endspurt steht an

Am Montagabend trafen die Tiroler Radler, die vom Postcycling.lu-Team auf ihrem Weg durch Luxemburg begleitet wurden, im belgischen Bastogne ein. Noch drei anstrengende Tage im Sattel gilt es nun zu bewältigen, bevor der Tross am Donnerstag an der Londoner Tower Bridge erwartet wird. Letzte Expertentipps holen sich die Tiroler am Mittwoch in Belgien, wo ein Treffen mit den Radsportlegenden Eddie Merckx und Freddy Maertens ansteht.