Austria House | Tirol: Tirol sorgt für Schneefall bei den olympischen Sommerspielen

Zahlreiche TV-Teams aus Amerika, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Österreich sorgten für große Resonanz bei gut besuchtem „Tirol Snow-Day“ im Austria House Tirol in London.

Staunen war Sonntag früh im Austria House Tirol angesagt. Der „Tirolean Alpine Garden“ präsentierte sich im Herzen Londons plötzlich als zauberhafte Winterlandschaft und wurde damit schlagartig zum einem „Hot-Spot“ der Olympiametropole. Kein Wunder, dass der Auftritt des führenden Sport- und Urlaubslandes der Alpen zum Besuchermagnet wurde und neben zahllosen britischen Wintersportfans auch die internationalen Medien anlockte.

Das perfekte inszenierte „Winterwonderland“ bei den olympischen Sommersielen fiel auf und war tatsächlich eine spektakuläre Filmkulisse für Kamerateams aus aller Welt. So nutzten neben EURONEWS gleich vier Wetterredaktionen aus Österreich und Deutschland die Tiroler Winterlandschaft für TV-Einstiege, aber auch weitere reichweitenstarke französische, britische und amerikanische TV-Teams ließen sich von den Tiroler Wetterkapriolen anziehen.

Neben prominenten Gästen wie Karl Schranz, ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel und dem nordische Kombinierer und Olympiasieger David Kreiner zeigten sich auch viele Briten vom winterlichen Wetterumsturz begeistert. Nicht zuletzt aufgrund der Kooperation mit dem „British Ski Club“ übertraf der Zulauf zum Tirol-Event alle Erwartungen. Und auch BBC-London-Radio berichtet den gesamten Nachmittag in mehreren Live-Einstiegen über die ausgelassene Apres-Ski-Party, bei der neben Tirol insbesondere das Zillertal, Ischgl, die Kitzbüheler Alpen sowie Innsbruck und seine Feriendörfer ihre Wintersportkompetenz ins Rampenlicht rücken konnten.

Insbesondere von den britischen Gästen wurde der ehemalige Kult-Skispringer Eddy „the Eagle“ Edwards im – trotz kurzer Regenschauer – immer wieder restlos gefüllten „Tirolean Alpine Garden“ euphorische gefeiert. Er erinnerte sich in launigen Interviews an seine aktive Zeit, die zwar von kurzen Skiflügen dafür aber anhaltend langer Popularität gekennzeichnet war. Große Anziehungskraft als Fotomotiv entwickelte auch ein Doppelmayr-Sessellift der von den britischen Sportfans im bereit gestellten Wintersport-Outfit quasi dauerbesetzt war. Ebenso gestürmt wurde eine typische britische Telefonkabine, in die sich die englischen Tirol-Fans zum Jodel-Karaoke zurückziehen konnten. Die besten Beiträge aber auch das schrägste Skioutfit wurden stilgerecht gefeiert und mit Tirol-Urlauben ausgezeichnet.

Tirols Wintersportkompetenz stand auch am Abend des „Tirol Snow-Day“ im Rahmen einer exklusiven Gala noch einmal im Mittelpunkt. Zahlreiche Ehrengäste erlebten dabei auch eine hochkarätig besetze Podiumsdiskussion. Die beiden Hausherren, ÖÖC-Präsident Karl Stoss und Tirol Werber Josef Margreiter, begrüßten dabei neben Michael Doppelmayr und YOG-Chef Peter Bayer u.a. auch Dimitri Chernishenko, den Chef des Organisationskomitees der nächsten Winter-Olympiade in Sotschi. Einmal mehr dokumentierte der stimmungsvolle Abend die große olympische Tradition Tirols, das seine Erfahrungen mit der Organisation sportlicher Großereignisse gerne auch international teilt. In diesem Sinne wurde anlässlich des „Tirol Snow-Day“ in London auch eine YOG-Tirol-Dokumentation an die russische Delegation überreicht.

Prächtiges Ende mit Österreichs größtem Trachtenumzug beim Gauder Fest 2011

Vier Tage lang stand das Zillertal ganz im Zeichen seines Brauchtums und seiner seit Jahrhunderten gelebten Tradition. Am 1. Mai ging das Gauder Fest 2011 mit dem alljährlichen, prächtigen Trachtenumzug zu Ende. Reichlich verzierte Festwägen, aufwendig geschmückte Kutschen und Trachten in den verschiedensten Ausführungen säumten das Ortszentrum von Zell am Ziller. Mit Österreichs größtem Trachtenumzug fanden vier erfolgreiche Tage mit mehr als 30.000 Besucher und viel Prominenz beim Gauder Fest 2011 ein grandioses Ende.

Mehr als 2.200 Trachtler in den verschiedensten Gewändern unter Begleitung zahlreicher Blasmusikkapellen zogen Sonntagmittag durch die Straßen von Zell am Ziller. Ein farbenfrohes Bild, das zeigte, wie schön und mit welchem Engagement Brauchtum und Volkskultur auch heute noch gelebt wird. Den absoluten Höhepunkt ließen sich auch die Zuschauer, die zahlreich ins Zillertal gekommen waren, nicht entgehen. „Der Trachtenumzug beweist alljährlich, was wir an Kultur in den Alpenländern zu bieten haben. Dies war auch heuer wieder ein gelungener Abschluss für ein erfolgreiches und gelungenes Gauder Fest“, resümierte TVB-Obmann Walter Strasser im Namen der Organisatoren.

Mehr als 30.000 Besucher hatten an den vier Tagen das Gauder Fest besucht. Die angenehmen Temperaturen und das wechselhafte, doch meist schöne Wetter boten den perfekten Rahmen für das Fest. Auch die Prominenz ließ es sich nicht nehmen und stattete dem Zillertal bei Österreichs größtem Frühjahrsfest einen Besuch ab. Landeshauptmann Günther Platter hatte das Gauder Fest mit dem offiziellen Bieranstich am Freitagabend eröffnet und ließ es sich nicht nehmen, auch den Trachtenumzug am Sonntag selbst zu begleiten. Auch Landeskulturrätin Beate Palfrader war vom Umzug begeistert.